Dilians ~ Produkte mit Geschichte  ~ Wunderschöne alte Muster neu entdeckt ~ Rückbesinnung auf die alten europäischen Traditionen

Dilians ~ Produkte mit Geschichte ~ Wunderschöne alte Muster neu entdeckt ~ Rückbesinnung auf die alten europäischen Traditionen

Zu Besuch bei der Modedesignerin Sarah Gwiszcz in Lübbenau

Zu Besuch bei der Modedesignerin Sarah Gwiszcz in Lübbenau

Diese sehr nette junge Dame hat mit ihrer Marke „Wurlawy“ genauso wie ich, letztes Jahr auf dem Spreewalder Weihnachtsmarkt in Lübbenau/Spreewald teilgenommen und dort habe ich sie auch kennengelernt (siehe ‚Weihnachtsmärkte – ein Resumé‚). Seitdem stand ein Besuch bei ihr in ihrem Atelier seit Monaten auf meiner Agenda und nun hat es endlich geklappt.
Modedesigner gibt es eigentlich wie Sand am Meer, aber Sarah Gwiszcz ist eine ganz besondere und ich glaube, sogar ganz einmalige Modedesignerin. Ihre Inspiration ist nämlich die Sorbische Folklore und Tracht und sie arbeitet manchmal auch mit Original Blaudruckstoffen. Sie hat sogar einige echte Blaudruckmodeln zu Weihnachten bekommen und möchte auch mal selber Handdrucke machen.
Dieses schöne Thema verbindet uns beide und da ich auch allgemein Folklore gerne mag, war ich auf ihren Laden mit der Werkstatt sehr neugierig.
Ja, die erfolgreiche Sarah hat etwas, was ich als Designerparadies nennen würde! Ein großes und helles Ladenlokal und – nur mit einer Treppe verbunden – eine perfekte Nähwerkstatt mit einem riesengroßen Zuschneider-Tisch in der Mitte (während ich meistens immer noch beim Zuschneiden auf den Knien herumlaufen muss) und verschiedene wichtige Nähmaschienen, natürlich auch eine Industrienähmaschine (von der ich immer noch nur träumen kann). Kurzum – das sind echt Traum Räumlichkeiten eines jeden Designers. Frau Gwiszcz hat uns erzählt, dass sie ganz viele Aufträge hat (das hat uns natürlich sehr gefreut) und sie hat uns ihre aktuelle Kollektion gezeigt, die meistens aus Einzelstücken und Originalen besteht. Das Tolle bei der Sarah ist, dass man ganz eindeutig ihren eigenen Stil erkennen kann. Ich bin mir sicher, dass ich auch unter hundert anderen Designerstücken das eine von „Wurlowy“ aussuchen könnte. So eine eindeutige „Designerschrift“, wie bei Frau Gwiszcz ist heutzutage leider eher rar und ich vermisse diese eben gerade bei den meisten internationalen Modeketten.
Der Höhepunkt Sarah`s Designerarbeit, sozusagen die „Haute Couture“ im Wurlawy Laden war ein ausgestelltes, wunderschönes, bodenloses Hochzeitskleid mit dieser typischen sorbischen Kopfbedeckung. Das ist für mich schon die Oberklasse. Ich kann mir gut vorstellen, wie aufwendig und zeitintensiv die Arbeit an diesem Traumstück war, aber es hat sich absolut gelohnt! Herrlich!
Sarah hat in ihrem Laden auch ein großes dickes Buch mit allen ausgeschnittenen Zeitungs und Zeitschriften Artikeln über sie und ihre Marke für die Kunden ausgelegt. wir haben sie auch neulich zufällig in einer TV Sendung aus Brandenburg mit dem berühmten Max Moor gesehen! Man sieht, wie erfolgreich und etabliert auf dem hart umkämpften Modemarkt Wurlawy schon ist. Super, weiter so, liebe Sarah und vielleicht ergibt sich mal in der Zukunft auch eine kleine Taschen Zusammenarbeit zwischen Wurlawy und Dilians…..ich würde mich sehr freuen!

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I met this lovely young lady with her label „Wurlawy“ at the Spreewalder Christmas market in Lübbenau / Spreewald (see ‚Weihnachtsmärkte – ein Resumé‚). Since then a visit to her studio was for months on my agenda and now it has finally come true.
Fashion designers are usually a dime a dozen, but Sarah Gwiszcz is a very special, and I think, completely unique fashion designer. She draws her inspiration from the Sorbian Folklore and costumes and she sometimes works with the original bluedye material. She even got some original bluedye blocks for Christmas and would like to use them to print her own patterns. This beautiful theme combines both of us and since I am a folklore fan, I was very curious about her shop and her workshop. Yes, the successful Sarah has something I would call a designer’s paradise! A large and bright shop and – connected only by a staircase – a perfect sewing workshop with a huge cutting table in the middle (I still have to crawl around on my knees when cutting). Several good sewing machines, of course, including an industrial sewing machine (from which I can only dream). In short – this is a genuine dream space for a designer.

Frau Gwiszcz told us that she has quite a lot of orders (which makes us naturally very happy) and showed us her current collection, which consists of single pieces and originals. What’s nice about Sarah is that you can clearly recognize her own style. I’m sure that I could pick out a „Wurlawy“ among hundreds of other designer pieces. Such a unique „Designerstyle“ as by Frau Gwiszcz is nowadays unfortunately rather rare, and which I miss in those ‚international fashion chains‘.
The highlight of Sarah’s designers work, so to speak, the „haute couture“ in Wurlawy Laden was a dreamy, fathomless wedding dress with this sorbish headdress. That is for me Top Drawer. I can imagine how complicated and time-consuming the work on this dream was, but it was truly worth it! Gorgeous!
Sarah has also got in her shop, a big thick book with all the cuttings from the newspaper and magazine articles about her and her brand, for her customers. Recently we happened to see her on a TV show from Brandenburg with the famous Max Moor! One sees how successful and established in the highly competitive fashion market Wurlawy already is. Super, keep it up, dear Sarah and perhaps in the future, a small bag cooperation between Wurlawy and Dilians will arise….. I would be very happy!

Gwiszcz Hochzeitskleid.JPG

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Gwiszcz-Puppe

Gwiszcz-Modeln

Gwiszcz-Zuschneider-Tisch

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Wurlawy-Marke-1

Datum: 19.07.2016

Neueröffnung in Görlitz in der renovierten Jakobpassage

Neueröffnung in Görlitz in der renovierten Jakobpassage

Nach einer leider etwas längeren Internet Pause, die durch einen Wechsel des Internet Providers entstanden ist, gibt es bei Dilians interessante Neuigkeiten: Endlich ein eigener Verkaufsplatz im großen, sehr schön neu-renovierten Laden in der sogenannten Jakobpassage in Görlitz.
So ein Angebot kann man nicht ausschlagen: Eine große Verkaufswand aus Holz, integriert in diesem künstlerisch renovierten, großen und vielfältigen Ladenraum in Zentrum von Görlitz.
Heute haben wir etwa den halben Tag damit verbracht, verschiedene Dilians Waren in diese Wand zu integrieren. Es wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, ob es uns gelungen ist, die Kunden dieses Ladens anzusprechen. Dilians hofft, neben Öko und Fairtrade Mode und nostalgischen Retro Fahrrädern gute Figur machen zu können. Wir bedanken uns sehr bei den drei Inhabern dieses Geschäfts, die uns heute bei dem „Einzug“ sehr geholfen haben und freuen uns auf eine lange Zusammenarbeit.
Es ist so schön zu wissen, dass auch diesen jungen Leuten die eigenen Textiltraditionen wichtig sind.
Robert, Clemens und Sebastian, wir danken euch für euer Unterstützung und wünschen uns allen zusammen viel Erfolg!

http://jakobpassage.org

After an unfortunately somewhat longer break in Internet, caused by a change of internet provider, there is now interesting news from Dilians : Finally my very own point of sale in the large, very beautifully new renovated shop in the so-called Jacob Passage in Görlitz.
Such an offer cannot be refused: A big wooden wall, integrated into this artistically renovated, comfortable shopping space in the centre of Görlitz.
Today we spent half the day trying to integrate all the different Dilians goods onto this wall. It will show in the coming weeks and months if we have managed to rach the customers of this shop. Dilians hopes to make a good figure next to eco and fair trade fashion and the nostalgic retro bikes. Thanks very much to the three owners of this business, who helped us move in today and we look forward to a long relationship.
It is refreshing to know that there own textile traditions are also important to young people.
Robert, Clement and Sebastian, we thank you for your support and wish us all together a lot of success!
Dilians bei Jakobpassage 1

Dilians bei Jakobpassage 2

Dilians bei Jakobpassage 3

Dilians bei Jakobpassage 4

Datum: 01.07.2016

Eine wichtige Ausstellung in Dresden

Eine wichtige Ausstellung in Dresden

– die ich schon lange besuchen wollte, denn genau aus diesem Grund habe ich meine Firma eigentlich gegründet. Titel der Ausstellung: Fast Fashion, der passende Untertitel dazu: Die Schattenseiten der Mode, Ort: Dresdener Hygienemuseum.
Diejenigen Leser, die es nicht weit nach Dresden haben und möchten diese Ausstellung nun besuchen, sollten sich aber beeilen, denn sie läuft schon relativ lange und nur noch bis zum 3.7.16, dass heißt nur noch knapp drei Wochen. Schade, dass es sich hier nicht um eine Dauerausstellung handelt, denn es wäre, meiner Meinung nach, sehr, sehr wichtig, die Konsumenten permanent über die wenig glamourösen Zustände in der Modeindustrie zu informieren.
Für mich waren die dargestellten Fakten allerdings so nichts Neues, denn als eine mündige Bürgerin informiere ich mich schon regelmässig über die Zustände auf der Welt und bin es auch gewöhnt, viele Dinge zu hinterfragen. Diese Ausstellung bringt es absolut auf den Punkt: Die meisten Arbeiter und Arbeiterinnen in der Textilindustrie in vielen asiatischen Ländern werden knallhart ausgebeutet. Sie verdienen so wenig Geld für so viele Arbeitsstunden, dass sie meistens kein Leben in Würde führen können.
Dieses ganze Thema ist aber sehr umfangreich und man könnte auch sehr viel darüber schreiben. Ich finde, es ist eigentlich nicht meine Aufgabe, ich bin keine Journalistin, ich will hier meine Leser nur über diese, übrigens sehr gut gemachte Ausstellung, informieren. Mit meiner Firma Dilians (David) bemühe ich mich, gegen die globalen Großkonzerne (Goliath) mit SLOW fashion ein wenig anzukämpfen und den Kunden andere produzierte Sachen anzubieten. Ich bin mir sicher, dass es immer mehr Konsumenten geben wird, die lieber individuelle Produkte aus der Region bevorzugen werden. Diese Dresdner Ausstellung leistet zum Umdenken einen wichtigen Beitrag und je mehr Besucher sie gesehen haben, desto besser. Jeder Mensch, dem sie die Augen geöffnet hat, zählt und es steigt so ein wenig die Hoffnung, dass sich etwas ändert.

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An important exhibition in Dresden – I’ve wanted to visit for a long time, because this is exactly why I started my company. Title of the exhibition: Fast Fashion, with the appropriate subtitle: The dark side of fashion, Location: Dresden Hygiene Museum.
Those readers who do not have far to Dresden and want to visit this exhibition, but should hurry, because it has been running relatively long and finishes in just under three weeks on 3.7.16. Too bad that it is not a permanent exhibition, because it would, in my opinion, and this is important, inform consumers about the less glamorous side of the fashion industry.
Howeverfor me, the facts presented were nothing new, because as an interested citizen, I inform myself regularly about the situation on the world and am used to question many things that happen.
This exhibition brings it right to the point: Most men and women workers in the textile industry are brutally exploited in many Asian countries. They earn so little money for so many hours they work that they cannot lead a life in dignity.
This whole subject is very extensive and one could write a lot about it. But I think that’s really not my job, as I’m not a journalist, and so I will only inform my readers here about this, which incidentally, is a very well presented exhibition. With my company Dilians (David) I fight a little using SLOW fashion to strive against the global corporations (Goliath) and offer customers things produced differently. I am sure that more and more consumers would much prefer individual products from the region. This Dresden exhibition makes an important contribution to rethinking and the more visitors that have seen it, the better it will be. For every person whose eyes are opened, counts and it raises a little hope that things will change.

Deutsches Hygiene Museum Dresden

Datum: 12.06.2016

Blau mit weißen Blumen

Blau mit weißen Blumen

– eine nostalgisch – aktuelle Sonderausstellung in Kulturschloss Spremberg
Zuerst möchte ich mich für diesen Tipp bei dem Herrn Jentsch aus Großpostwitz herzlich bedanken, denn ohne ihn wäre mir diese wohl entgangen.
Letztes Jahr, bei den Leinentagen im Barockschloss Rammenau in August, habe ich an meinem Dilians Stand eine sehr nette ältere Dame kennengelernt. Diese Dame hieß Barbara Zenker und sie erzählte mir, dass sie ab den sechziger Jahren sehr viel mit Blaudruck gearbeitet hat. Sie war eine bekannte Modedesignerin in der damaligen DDR und hat damals unzählige Modelle, eben auch aus Blaudruckstoffen, kreiert. Sie hat mich zu sich eingeladen und wollte mir ihre ganze Arbeit mit Blaudruck zeigen. Leider habe ich es die ganze Zeit gar nicht geschafft, diese rüstige Dame in Hoyerswerda zu besuchen. Als ich aber nun über ihre Ausstellung in Spremberg erfahren habe, habe ich sofort gedacht – so, jetzt nichts, wie hin und: Es hat sich wirklich gelohnt! Mit großem Interesse habe ich mir ihre Entwürfe angeschaut und habe festgestellt, dass auch sie damals, (genauso wie ich heute, ohne diese Frau Zenker vorher gekannt zu haben), Blaudruckstoffe mit weißen und roten Akzenten kombiniert hat. Ihre wunderschönen Modelle sind eigentlich absolut zeitlos, denn Blaudruckstoffe altern nicht und die heutige Mode hat sowieso überhaupt keine speziellen Merkmale und Trends mehr, es geht nur noch um Elemente und alles wiederholt sich. Viele von den gezeigten Modellen könnte man also ohne weiteres auch noch heute mit viel Stolz tragen! Es war ersichtlich, dass Frau Zenker damals vor allem mit der Blaudruckwerkstatt in Pulsnitz und mit der, leider nicht mehr existierenden Blaudruckwerkstatt in Hoyerswerda, zusammengearbeitet hat.
Dauerhaft kann man in diesem Museum sogar auch eine kleine Blaudruck Werkstatt besichtigen, sie wurde in einer Abrißruine gefunden und hier in Museum, neben der sorbischen Trachtenabteilung, mit viel Liebe zum Detail wieder aufgebaut. So kann der Besucher auch gleich den ganzen Entstehungsprozess der von der Frau Zenker benutzten Blaudruckstoffe kennenlernen. Auch die bereits erwähnte sorbische Trachtenabteilung ist sehr interessant und die gezeigten traditionellen sorbischen Blauduckschürzen sind wirklich wunderschön!
Ich bedanke mich bei den netten Museumsdamen für die Möglichkeit, im Museum zu fotografieren und falls jemand von den Lesern vielleicht diese sehr interessante Blaudruck Ausstellung sehen möchte, hat er in Spremberg noch bis Mitte Juni die Möglichkeit dazu.

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Blue with white flowers
– A nostalgic – special current exhibition in Kulturschloss Spremberg.
First I would like to thank Herr Jentsch from Großpostwitz for the tip, because without it I would have missed it.
Last year, at the linen day in Barockschloss Rammenau in August, I met a very nice elderly lady at my Dilians stand. This lady, Barbara Zenker, told me that she worked a lot in the sixties with blue dye. She was a well-known fashion designer in the former GDR and created many designs, including those out of blue dye. She invited me to her and wanted to show me all her work in blue dye. Unfortunately, I hadn’t time to visit this sprightly lady from Hoyerswerda. But when I found out about this exhibition in Spremberg, I thought immediately – I have to see this, and: It was really worth it!
I studied with great interest her designs and found (just as I do today, without knowing about Frau Zenker’s previous work) that blue dye combines well with white and red accents. Her beautiful dresses are simply timeless because blue-dye materials do not age and today’s fashion and trends have very few special features anymore, it’s all about new trends with everything just repeating itself. You could so easily wear today many of her dresses shown here, with pride! It is apparent how Mrs. Zenker collaborated at that time with the blue dye workshop in Pulsnitz and with the no longer existing blue dye workshop in Hoyerswerda.
You can also see a small blue dye workshop in this museum, it was found in a demolition ruins and was set up here in the Museum, next to the Sorbian costume department, again constructed with great attention to detail. The visitor can also learn the whole process of the coming into being of the blue dye materials used by Frau Zenker. The aforementioned Sorbian costume department is very interesting and especially the traditional Sorbian blue-dye aprons on display are really beautiful!
I thank the nice ladies of the Museum for the opportunity to photograph in the museum and in case anyone of the readers have time to visit this very interesting blue-dye exhibition, it is open until mid June in Spremberg.

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Datum: 31.05.2016

Oh, wie schön ist Indigo

Oh, wie schön ist Indigo

Es ist für mich eine große Ehre, meinen Lesern heute ein neues Buch vorstellen zu dürfen:  Das wunderschöne, sehr interessante Buch wurde von Herrn Friedemann Fegert geschrieben und trägt ein vielversprechendes Titel „Oh wie schön ist Indigo – Färber und Blaudrucker-Handwerk im Wandel der Zeit. Dieses Buch ist zum 90. Geburtstag von Herrn Josef Fromholzer aus Ruhmannsfelden im Bayerischen Wald erschienen. Es behandelt sehr umfassend, mit vielen abgebildeten historischen Dokumenten, die ganze Geschichte der alteingesessenen Färber Familie Fromholzer. Schon im Jahre 1648 wurde nämlich der Name Fromholzer in den Martikeln der Pfarrei Vilshofen an der Donau erwähnt, Gottfried Fromholzer, der sogenannte „kunstreicher Meister“, war wohl der allererste Färber der Familie (damals „Schwarzfärber“ genannt).
Es ist echt faszinierend, dass sich das Färber Kunsthandwerk über so viele Generationen und über einige Jahrhunderte in dieser Familie erhalten hat. Im Buch werden die meisten Familienmitglieder und deren Färberwerdegang vorgestellt, auch über die berühmten Wallach Brüder wird berichtet und je mehr man sich in diese ganze Geschichte vertieft, desto mehr wird einem bewust, wie KOSTBAR und einmalig diese ganzen alten Stoffmuster sind! Es ist auch fast ein Wunder, dass sich das alles bis in die heutige Zeit erhalten hat, denn es gab früher jede Menge solcher Textil Kunstwerkstätten, die wir nicht kennenlernen durften, die Färbermeister sind gestorben, deren Werkstätten sind längst spurlos in der Vergangenheit verschwunden und können unseres heutige Leben nicht mehr bereichern.
Im diesen wichtigen Buch – es ist ein MUSS für alle Blaudruck und Handdruck Fans – ist jede einzelne Seite höchstinteressant und wäre eigentlich auch für alle Leser meines Blogs relevant, das ist aber nicht der Sinn der Sache. Vielmehr will ich hier einfach nur WERBUNG für dieses fantastische und wichtige Buch machen und bedanke mich bei dem Autor, seiner Frau, dem Verlag und beim Herrn Fromhlozer für die Erlaubnis, über dieses Juwel in meinem Blog schreiben zu dürfen! Ein Extra Dankeschön auch noch für die Erlaubnis, das Foto der Buchhülle veröffentlichen zu dürfen.
*Ich freue mich auch besonders über die Veröffentlichung von zwei Fotos: Ein kleines Foto auf der Buchhülle ist eine Abbildung der Dilians Taschen mit Fromholzer/Wallach Stoffmustern und das zweite, größere Foto mit Dilians Fromholzer Handtaschen befindet sich im Buch drinnen. Ich bedanke mich hiermit herzlich für so eine niveauvolle indirekte Werbung für meine Firma und wünsche diesem Buch viel Erfolg!
*Das kleine Foto auf der Buchhülle habe ich nicht selber fotografiert, sondern Herr Mario Heinke, ein Journalist, Künstler und Fotograf aus Zittau. Er hat mir diese Fotos damals geschenkt und ich habe nicht geahnt, dass gerade sein Foto auf der Buchhülle benutzt wird. Deswegen will ich es nun klarstellen und ihm nochmals für seine sehr schöne Fotos danken.

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It is a great honour for me, to present to my readers a new book today: The beautiful and very interesting book written by Mr. Friedemann Fegert and carries a promising title „Oh how beautiful is Indigo – Dyers and the blue dye craft through the ages“ This book has been published to mark the 90th birthday of Mr. Josef Fromholzer from Ruhmannsfelden in the Bavarian Forest. It covers the whole story of the long-established dyer-family Fromholzer very comprehensively, with many illustrated historical documents. The name of the very first dyer family, Fromholzer was mentioned in the Register of the parish Vilshofen in 1648. Gottfried Fromholzer, the so-called „artistic master“, was probably the first dyer in the family (then called „Black dyer“).
It’s really fascinating that this dyer Craft survived in this family over so many generations and over several centuries. In the book, most of the family and their dye careers are presented, and the famous Wallach brothers are also discussed. The more one delves into this whole story, the more one is aware how PRECIOUS and unique all these old fabric patterns are! It is almost a miracle that all this has been preserved up to the present time, because earlier there were many such textile art workshops whose master dyers have died and their workshops have long since vanished and so can not enrich our life today.
In this fascinating book – it is a MUST for all Blue dye and print fans – each page is interesting and would be appreciated by all readers of my blog, but that’s not the purpose. Rather, I am just ADVERTISING here for this fantastic and relevant book and thank the author, his wife, the publisher and Herr Fromholzer for permission to write about this gem in my blog! An extra big thank you also for the permission to publish the photo of the book cover.
I also am especially pleased with the publication of two photographs: a small photograph on the book cover is a picture of my Dilians handbags made from the Fromholzer / Wallach fabric patterns and a second, larger photo of Dilians Fromholzer handbags located inside the book. I thank you cordially for such a sophisticated placement advertising for my company and I wish this book a lot of success!
*The small photo on the book jacket wasn’t photographed by me, but by Mario Heinke, a journalist, artist and photographer from Zittau. He gave me these photos back then and I had no idea that his image would be used on the book jacket. So now I will clear it up and thank him once again for his very nice photos.

Oh, wie schön ist Indigo Buch

Datum: 19.05.2016

Der Gutauer Färbermark 2016 ist schon wieder Vergangenheit

Der Gutauer Färbermark 2016 ist schon wieder Vergangenheit

Mit einer großen Freude war ich zum zweiten Mal dabei, denn ich liebe diesen Markt und es tut mir schon irgendwie leid, dass es in Deutschland nichts vergleichbares gibt.
Schade eigentlich, dass dieser so spezieller, wichtiger und einzigartiger Markt nur einen Sonntag dauert. Die meisten Teilnehmer – Blaudrucker aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Tschechien – haben nach Gutau eine lange Anreise. Wenn der Markt an zwei Tagen stattfinden könnte, wäre das ganze einfach etwas entspannter. Ich denke mir aber, dass dieser Färbermarkt am ersten Sonntag in Mai einfach schon eine lange Tradition hat und Traditionen sollte man nicht ändern.
Ein einziger Tag ist aber sehr schnell vorbei und weil man selber eigene Waren verkaufen möchte, kann man nicht so, wie die Besucher, gemütlich vom Stand zu Stand schlendern und mit allen Blaudruckern und Blaudruckerinnen nicht nur über die Zukunft des Blaudrucks plaudern. Diesen Nachteil haben ja alle Aussteller. Direkt an meinem Stand konnte ich aber immerhin ein Paar interessante Gespräche führen, unter anderem mit den zwei netten Damen von dem slowakischen ULUV (diese Organisation gab es früher auch in Tschechien und sie hilft allen Kunsthandwerkern dabei, im Geschäft zu bleiben, in dem sie deren Produkte auch vermarktet), mit dem sich vielleicht eine Zusammenarbeit auch für meine Firma ergeben könnte. Und ich habe mich gefreut, den slowakischen Blaudrucker, Herrn Matej Rabada, einen Quereinsteiger, persönlich kennengelernen zu dürfen und hoffe, ihn noch in diesem Jahr in seiner Werkstatt besuchen zu können.
Zum Fotografieren bin ich diesmal nicht richtig gekommen, habe mich erst fast am Ende daran errinert. Zum Glück hat aber mein Mann und meine rechte Hand, einige Fotos gemacht, denn ein Blogbeitrag ohne Fotos wäre ja recht langweilig. Das Wetter war diesmal leider nicht besonders schön, es war relativ kühl, fast keine Sonne und sehr windig. Mein Verkaufsstand hat den Eingang gerade an der Windseite gehabt und so mussten wir immer wieder den herumfliegenden genähten Produkten hinterherlaufen. Zum Schluss konnten wir auch fast nichts mehr zum Präsentieren aufhängen, aber es war nicht weiter schlimm, weil spätnachmittags auch noch der Regen kam. Mit gemütlichen Hinsetzen, unter freiem Himmel Kaffee oder Bier trinken, war es dann für die Besucher definitiv vorbei und so sind viele wohl etwas früher nach Hause gegangen.
Beim besseren Wetter und Sonnenschein hätten die Blaudruckfäns sicher viel länger den schönen Markt und die Gemütlichkeit genießen können und vielleicht hätten sie noch das eine oder andere Blaudruck Produkt gekauft. Für Dilians kann ich aber zum Glück gar nicht klagen, denn trotz des Wetters habe ich im Vergleich zum Vorjahr meinen Umsatz wunderbar steigern können. Nun hoffe ich, nächstes Jahr wieder teilnehmen zu können und freue mich jetzt schon auf Gutau 2017!

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With great joy, I was there for the second time, and because I love this market, I find it a pity that there is nothing like it in Germany.
Too bad that this so special, important and unique market only takes place on one Sunday. Most participants – the Blue-dyers from Austria, Germany, Hungary and the Czech Republic, have a long journey to come to Gutau. If the market took place over two days, everyone would be a little more relaxed. I assume that this Färbermarkt on the first Sunday in May has simply a long tradition and traditions should not be changed. A single day is over very quickly and because you want to sell your own goods, you have not much time like, the visitors, to leisurely stroll from stand to stand and chat with all the Blue-dyers about the future of the blue dyeing. Unfortunately all have this disadvantage. Luckily I could at least have a pair of interesting discussions at my stand, among others, with two nice ladies from the Slovakian ULUV (this organization was also previously in the Czech Republic and supported all artisans to stay in business and helped them with the marketing), and perhaps this could result in a cooperation with my company. And I was also glad to be able to personally meet the Slovak blue-dyer, Mr. Matej Rabada, a newcomer, and I hope to be able to visit him in his workshop this year.
I had little time for photographing, and only remembered at the end. Fortunately, my husband, my right hand took some photos, because a blog post without pictures would be pretty boring.
Unfortunately the weather this time was not very nice, it was relatively cool, almost no sun and very windy. My stall had the entrance on the windward side and so we often had to chase after flying products. Finally, we couldn’t present anything hanging outside, but it did not matter, because the rain came as well in the late afternoon. It was definitely over with sitting down comfortably, and drinking coffee or beer in the open air, and so many visitors probably went home early. If the weather had been better, they would have certainly stayed much longer and could have enjoyed the beautiful market, the coziness, and maybe bought one or more of the blue-dye products. Fortunately for Dilians, I can not complain, because in spite of the weather, I increased my sales compared to last year. Now I hope to participate next year as fit as ever and so I am already looking forward to Gutau in 2017!

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Datum: 10.05.2016

Ab nach Gutau

Ab nach Gutau

Morgen früh geht es endlich wieder nach Gutau, zu dem einzigen Färbermarkt (Blaudruckmarkt) in ganz Europa. Die letzten Wochen gab es sehr viel zu tun, denn ich will so viel Dilians Ware, wie nur möglich, mitnehmen. Man fragt sich jedes Mal, bevor man zu einem Markt fährt, was man am Besten mitnehmen sollte, was den Kunden gefallen könnte und was sie wohl gerne kaufen würden? Eigentlich habe ich mittlerweile schon ein relativ großes Sortiment,aber trotzdem bin ich immer noch etwas unsicher. Ich bin auf den Märkten nämlich immer noch mehr oder weniger ein Neuling und habe noch gar keine Routine, die man wohl nach jahrelangen Teilnahme zwangsläufig bekommt.
Nach Gutau nehme ich diesmal auch einige neuen Dilians E-Reader Hüllen, die ich unter anderem in den letzten Tagen genäht habe. Fast bereue ich es, keines von diesen neuen technischen Wundern zu besitzen, weil ich dann eine von diesen Hüllen mit den herrlichen schmalen Bordüren benutzen könnte. Auch hier reizt mich nämlich die Kombination des supermodernen Gerätes und eines uralten, sozusagen historischen Musters. Mal sehen, wie diese Produkte bei den vielen Besuchern in Gutau ankommen.
So, jetzt wird gepackt und dann kann man nur hoffen, dass meine Dilians Produkte den Blaudruckfans so gut gefallen werden, dass sie diese auch kaufen und das Wetter einigermaßen mitspielt.

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Tomorrow morning we finally to Gutau, for the only Textil dyeing market(Blue print market) throughout Europe. In the last few weeks there was a lot to do, because I want to take so many Dilians products as possible. Before you go to a market you wonder every time , what one should take, what the customer might like the best and what they would probably want to buy? Actually, I have now a relatively large range, but I’m still somewhat unsure. I am namely still more or less a Newcomer in the market and still have no routine, you inevitably get probably after years of participation.
I take this time to Gutau some of the new Dilians E-Reader Cases, that I made, among other things in the last few days. I almost regret, not to possess one of these new technological wonders, because I would then have one of these cases with their wonderful narrow borders. Thats the attraction of the combination of ultra-modern equipment and an ancient, so to speak, historical pattern. Let’s see how these products are accepted by the many visitors in Gutau.
So now is time to pack, and I can only hope that my Dilians Products are liked by the blue-dye Fans so much that they also buy them and that the Weather co-operates.

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Datum: 30.04.2016

Die europäischen Tage des Kunsthandwerks – drei Tage der offenen Türen

Die europäischen Tage des Kunsthandwerks – drei Tage der offenen Türen

Am vergangenen Wochenende hieß es, daheim zu bleiben und den interessierten Besuchern das eigene Arbeitszimmer zu zeigen. Diese Aktion, die von der Handwerkskammer in Dresden perfekt organisiert war, wollte das einheimische Kunsthandwerk wieder zurück ins Bewusstsein der Konsumenten bringen. Man wollte
dem breiten Publikum zeigen, dass es nicht nur die bekannten großen globalen Firmen in den Fußgängerzonen gibt, sondern dass man immer noch diese kleinen einheimischen Kunsthandwerk Ateliers mit einzigartigen Produkten finden und besuchen kann.
Am Donnerstag gab es eine Eröffnungsparty in Dresden mit allen Teilnehmenden, mit einer großen Modeshow, Live Musik und mit einer interessanten Podium Diskussion. Die Dame von der Handelskammer Dresden hat ein Gespräch mit einem jungen Mann, der in Dresden Jeans aus den besten, ausgesuchten Stoffen nach Maß näht und mit einer innovativen Porzellanmalerin geführt. Ich gehe grundsätzlich gerne auf solche Veranstaltungen, denn man erfährt immer etwas neues und interessantes, außerdem lernt man viele nette Leute kennen. Ich bedanke mich für den schönen, perfekt organisierten Abend und auch für die ganze Aktion bei der Handelskammer Dresden.

Ab Freitag gab es dann die offenen Türen bei mir daheim: Die Anzahl der Besucher war zwar, vielleicht auch wegen dem Superwetter, überschaubar, aber eine sehr nette Besucherin – die City Managerin aus Bautzen war besonders interessant und für Dilians vielversprechend. Vielleicht ergibt sich in Bautzen demnächst die Möglichkeit, einen Laden in guter Citylage zusammen mit anderen Kunsthandwerken und Designern zu mieten. Wenn es so weit ist, wäre ich sehr glücklich, mich beteiligen zu können, denn: Meine Taschen in einem Laden präsentieren zu dürfen – ein Traum! Außerdem ist Bautzen gar nicht so weit von Görlitz entfernt und es gibt eine gute Zugverbindung.
Eigenes Geschäft, zu diesem Thema gibt es auch in Görlitz demnächst eine wichtige Veranstaltung: Am 22. April findet das Jakobstreetfestival statt – die leer stehenden Geschäfte in der Jakobstraße sollen mit neuen Mietern belebt werden. Auch hier wird Dilians als einer von den Bewerbern dabei sein und ich bin jetzt schon gespannt, wie das ausgeht. Auf jeden Fall werde ich meine Leser diesbezüglich gerne weiter informieren.
Dieser Frühling sieht also für Dilians vielversprechend aus, man darf gespannt sein, wie sich die Dinge weiter entwickeln…

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Last weekend was a stay at home and a chance to show my personal workshop to interested visitors who choose to come. This action was well organized by the Chamber of Crafts in Dresden, who want to raise the consciousness of consumers about local crafts. We want to show the general public that there is an alternative to the well known major global companies in the pedestrian zones, and that you can still find and visit studios with unique products who maintain and use the indigenous crafts.
On Thursday there was a launch party in Dresden with all participants, including a big fashion show, live music and an interesting podium Discussion. The Vice-chairwoman of the Chamber of Commerce Dresden had a conversation with a young man, who measures and sews individual jeans from carefully choosen fabrics in Dresden, and with an innovative porcelain artist also from Dresden. I’m always happy to be a part of such events, because you always learn something new and interesting, and also you meet many nice people. I am thankful for a beautiful, perfectly organized evening and also thank the Chamber of Commerce Dresden for the whole Action.

On Friday was open house in Görlitz: The number of visitors was indeed manageable, perhaps because of the lovely weather, but one very nice visitor – the City Manager from Bautzen was particularly interesting and shows promise for Dilians. There is maybe a possibility to rent together with other handworkers and designers, a shop in Bautzen, in a good city location. If that happens, I would be very happy to participate: to present my bags in a store – a dream forme! Furthermore Bautzen is not so far away from Görlitz and there is a good train service.
Private business, on this subject, there is also an important event coming soon in Görlitz: On April 22, the Jacob Street Festival takes place – Jakobstraße wants to fill and revive the at present empty shops with new tenants. Again Dilians will be one of the candidates here, and I’m excited to see how it develops. Anyway, I’ll be keeping my readers informed.
So this spring looks promising for Dilians, and it will be interesting how things develop further …

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Datum: 05.04.2016

Der aller schönste Ostermarkt war im Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden

Der aller schönste Ostermarkt war im Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden

und Dilians durfte dabei sein, so eine Ehre! Ich habe schon eigentlich an vielen Märkten teilgenommen, aber Schloss Wackerbarth übertrifft alles. Es war ein wunderbares Wochenende im herrlichen Ambiente dieses liebevoll restaurierten Schlosses. Allein schon die fantasievollen Blumen Osterdekorationen, frische Tulpen und Narzissen, die ganzen Blumengestecke, Hut ab vor denjenigen, die es so prächtig dekoriert haben! Und Mitten in dieser Schönheit weiße Verkaufstische mit ausgesuchten, handwerklichen und künstlerischen Waren. Eine tolle Idee von dem Veranstalter, der Firma Manufakturhaus aus Meißen, war auch die perfekt dosierte live Musik. Ein zeitweise dreistimmig singendes Trio junger Männer, namens aku4, bestehend aus Akustik Gitarre, Saxofon und Kontrabas hat mit bekannten, schönen Evergreens durchgehend für beste Laune gesorgt. Ein Riesen Osterhase und eine Blumenfee waren täglich unterwegs. Schade eigentlich, dass so ein Erlebnis nur einmal im Jahr stattfindet! Kein Wunder, dass es so viele Besucher gab und auch einige Kunden für Dilians. Man sieht, dass das Interesse für Kunsthandwerk und einheimische Produkte doch langsam steigt, dass immer mehr Leute auf der Suche nach wertvollen, handwerklichen und auch traditionellen Produkten sind und für so ein Produkt bereit sind, mal tiefer in die Tasche zu greifen.

Eine echte Blaudruckerin aus der Nachbarschaft und inzwischen meine gute Bekannte, Frau Heidi Folprecht-Pscheida war dabei. Da wir beide aber unterschiedliches Sortiment haben, standen wir überhaupt nicht in der Konkurenz und der einheimische Blaudruck war so doppelt sichtbar. Auch unsere Leinen Lieferanten, die Lausitzer Firma Hoffmann, waren dabei, sogar als unsere Nachbarn. Der nächste Nachbar in unserem Saal war ein junger Buchbinder, Herr Nowak aus Dresden mit seiner netten Kollegin. Demnächst wird es bei ihm auch ein Paar kleine Büchlein mit echter Blaudruckhülle geben, dazu hat ihn mein Stand mit Blaudruck Produkten inspiriert. In der anderen Ecke gab es erlesenen Schmuck und die Krönung des Raumes war die Vitrine mit prächtigen, sehr wertvollen, filigran dekorierten künstlerischen Ostereiern. Man hat sich sofort an einen gewissen Zaren aus Russland erinnert. Solche „Ostereier“ habe ich sonst noch nie gesehen und die Dame, die diese Straußeneier so toll schmücken kann, ist wahrhaftig eine echte Künstlerin!  Und noch eine nette Nachbarschaft gab es, das Manufakturhaus selber hat Ostereier aus Karton, bedruckt mit hübschen, teilweise alten Motiven und sehr schöne, nostalgische, auch etwas größere Hasenfiguren aus Meißner Porzellan verkauft.
Ich bedanke mich herzlich bei der Frau Czeschka von der Firma Manufakturhaus für die Einladung zu diesem fantastischen Ostermarkt!

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The most beautiful Easter market was in Wackerbarth Castle in Radebeul near Dresden and Dilians was honored to be there! I have participated in many markets, but Wackerbarth surpasses al of them. It was a wonderful weekend in the beautiful ambience of this lovingly restored castle. I take my hat off to the person who decorated it so beautifully, the fanciful Easter flower decorations, the fresh tulips and daffodils, the entire arrangements! And in the midst of this beauty, white sales tables with chosen hand-work and artistic products. Another great idea of the organizer, Firma Manufakturhaus from Meissen, was the subtly dosed live music. A transient trio of singing young men called the Acoustic Four consisting of acoustic guitar, saxophone and contrabass sang beautiful evergreens the whole time in high spirits. A giant bunny and a flower fairy were also there every day. A pity that such an experience takes place only once a year! No wonder there were so many visitors and even some customers for Dilians. One sees that the interest in crafts and local produce slowly increases, and finally, more and more people are looking for valuable, artisan craft-work and traditional products and are now ready to dig deeper into their pockets for these products.

Heidi Folprecht-Pscheida was there, a true blue-dyer from the neighbourhood and now a good friend. Since we offer a different choice of goods, we are not competitors and so the local blue-dye was present twice. Our linen suppliers the Lausitzer Hoffmann, were there in the same room. My closest neighbour in our room was a young bookbinder, Mr. Nowak from Dresden with his fair colleague. Soon he will be making a couple of mini books with real blue-dye cotton as covers as he was inspired by my blue-dyed products. In the other corner there was exquisite jewellery and to crown it all in the room was a showcase of splendid, highly valuable, filigree decorated Easter eggs. I was immediately reminded of a certain Tsar of Russia with his Fabergé Eggs. I have never seen such „Easter eggs“ as this before and the lady who adorns these ostrich eggs is truly an excellent artist! And the last neighbour, the Manufakturhaus itself, sold Easter eggs made from cardboard, and printed with beautiful, partly old and nostalgic designs together with some very nice, somewhat larger hare sculptures of Meissen Porcelain.
I warmly thank you, Frau Czeschka of the firm Manufakturhaus for the invitation to be at this excellent Easter Market!

Schloss Wackerbarth 2016 1

Schloss Wackerbarth 2016 2

Schloss Wackerbarth 2016 3 Schloss Wackerbarth 2016 4 Schloss Wackerbarth 2016 5 Schloss Wackerbarth 2016 6 Schloss Wackerbarth 2016 9 Schloss Wackerbarth 2016 8 Schloss Wackerbarth 2016 7 Schloss Wackerbarth 2016 10Schloss Wackerbarth 2016 11

Datum: 23.03.2016

Blaudruck! Eine schöne Osterausstellung in Prag

Blaudruck! Eine schöne Osterausstellung in Prag

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher schreiben, denn es ist schon mehr als 14 Tage her. In der letzten Zeit habe ich aber sehr viel zu tun gehabt und bin einfach nicht dazugekommen. Dafür möchte ich mich bei meinen Gastgebern nun entschuldigen und mich gleichzeitig für die Einladung bedanken.
Nun aber zu der Ausstellung: Es war für mich ein tolles Gefühl, in Prag, wo früher an jeder Ecke Blaudruck in vielen Schaufenstern zu sehen war und irgendwie immer dazugehört hat, (es gab ja damals keine globalen Modeketten) diese Textiltradition gerade in meiner Heimatstadt endlich wieder erleben zu dürfen. Diesmal in der Prager Galerie „Scarabeus“ unter dem Motto: Ostern – die Bräuche, die Traditionen und das Kunsthandwerk. Nach der Eröffnungsvernisage, bei der auch ich ein Paar Sätze über den Blaudruck sagen konnte, gab es einen regen Austausch unter den geladenen Gästen zu diesen Themen.
Ein Teil der, von der Galeristin, Frau Katerina Ebelova, liebevoll zusammengestellten Ausstellung, waren auch die Korbmacher Traditionen aus der Stadt Celakovice, wo es lange vor dem Zweiten Weltkrieg viele Korbmacher gab. Die Besucher können sich hier auch über die zwei letzten Blaudrucker in Tschechien informieren, es gibt schöne Infoposter mit allen Informationen und Fotos. Einige Blaudruck Exponate hat auch mein neuer Bekannter Herr Milan Bartoš, Formstecher aus Kuks/Dvůr Králové nad Labem ausgeliehen, von ihm habe ich auch über diese Ausstellung erfahren.
Auch die wunderschön geschmückte Ostereier waren diesmal Indigoblau!
Ich finde: Gerade in den Osterfeiertagen sollte man unbedingt diese gelungene Osterausstellung besuchen!

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Modrotisk! Krásná velikonoční výstava v Praze
Tento příspěvek jsem vlastně chtěla napsat už dávno, protože je to už déle, než 14 dní. V poslední době jsem ale měla hodně jiné práce a jednosuše jsem se k tomu nedostala. Za toto zdržení bych se nyní ráda mým hostitelům omluvila a zároveň bych jim ráda poděkovala za pozvání.
Nyní ale k samotné výstavě: Byl to pro mne příjemný pocit, v Praze, kde modrotisk byl vidět dříve v mnoha výlohách takříkajíc na každém rohu a tak nějak k městu patřil (dříve ovšem neexistovaly globální módní řetězce) tuto textilní tradici v mém rodném městě konečně zase jednou zažít.
Tentokrát v pražské galerii „Scarabeus“ pod názvem: Zvykoslovné Velikonoce – Tradiční řemesla a techniky. Po vernisáži, při které jsem i já mohla říci několik vět na téma Modrotisk, probíhaly mnohé zajímavé rozhovory mezi četnými pozvanými hosty.
Část výstavních exponátů, které galeristka paní Kateřina Ebelová láskyplně vybrala, byly také historické košíkářské výrobky z Čelákovic, kde již dlouho před druhou světovou válkou existovalo mnoho košíkářů. Návštěvníci se také mohou na velkých informačních plakátech s mnoha fotkami podrobně informovat i o dvou posledních českých modrotiskařích – panu Danzingerovi a panu Jochovi. Některé modrotiskové exponáty zapůjčil i můj nový známý Milan Bartoš, vzorkorytec z Kuksu/Dvora Králové nad Labem, od něj jsem se o této výstavě také dozvěděla.
Ovšemže nesměly chybět tradiční velikonoční kraslice – v tomto případě byly indigově modré!
Specielně o Velikonočních svátcích lze návštěvu této výstavy vřele doporučit!

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I wanted to write this post much earlier, because it occured more than 14 days ago. But I have recently had very much to do and had simply no time. For this, I apologize to my hosts.
But now to the exhibition; It was a great feeling for me to be in Prague, where earlier one could see blueprint in shop windows on almost every corner where it belonged, (there were then no global fashion chains) to experience again this textile tradition in the town of my birth. This time it was in the Prague gallery Scarabeus under the slogan: Easter – Customs, Traditions and Crafts.
After the start of the vernissage, I spoke a couple of sentences about blue-dying, and there was a lively exchange on these topics among the invited guests.
Part of the lovingly compiled exhibition by the gallery owner, Ms. Katerina Ebelova, was the basketmaker’s tradition from the city Čelákovice, where long before the Second World War there were many basketmakers. Visitors could also find information about the last two blue-dyers in the Czech Republic. They lent some Blue-dye exhibits to my new acquaintance Milan Bartoš, a block print maker from Kuks / Dvůr Králové nad Labem, and it was from him that I learned about this exhibition. There was a nice poster with all the information and photos, and this time the beautifully decorated Easter eggs were indigo blue!
I think that especially in the Easter holidays a visit to this successful Easter exhibition is definitely worth it!

Galerie Scarabeus 2Galerie Scarabeus 3

Galerie Scarabeus 8Galerie Scarabeus 4Galerie Scarabeus 5Galerie Scarabeus 7Galerie Scarabeus 9Galerie Scarabeus 11Galerie Scarabeus 6Galerie Scarabeus 13Galerie Scarabeus 10Galerie Scarabeus 14

Datum: 22.03.2016

Ein noch früherer Termin für Dilians

Ein noch früherer Termin für Dilians

Das wunderschöne Schloß Wackerbarth lädt zum Ersten Ostermarkt ein.
Das Schloß Wackerbarth ist einer von den vielen wunderschönen Schlößern rund um Dresden und es steht praktisch Mitten drin in einem Weinanbaugebiet.
Es ist einer von den Orten, auf die ich sehr gerne immer wieder zurückkehre. Nach dem etablierten Weihnachtsmarkt nun auch ein Ostermarkt, bleibt abzuwarten, wie er bei dem Publikum ankommen wird.
Es ist für mich eine Ehre, meine Dilians Produkte hier auf dem neuen Ostermarkt am 19. und 20.3. anbieten zu dürfen. Ich freue mich auch sehr, dass zwei meiner Lieferanten genauso dabei sind – die Blaudruckerin Frau Heidi Folprecht-Pscheida und die Leinenweberei Hoffmann.
Also, auf nach Dresden!

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The beautiful castle Wackerbarth invites the First Easter Market
Castle Wackerbarth is one of the many beautiful castles around Dresden and it is in the middle of a wine region.
It is one of the places which I love to keep coming back to. After the established Christmas market, now on offer is an Easter market, it remains to be seen how it will be accepted by the shoppers.
I am honoured to be able to offer my Dilians products here on the new Easter market between the 19 and 20 March. I am also very pleased that two of my suppliers are also here – the Blaudruckerin Heidi Folprecht-Pscheida and Leinenweberei Hoffmann.
So, off to Dresden!

Ostermarkt 2016 in Schloss Wackerbarth

Ostermarkt 2016 auf Schloss Wackerbarth

Datum: 11.03.2016

Noch ein geplanter Termin für Dilians und zwar sehr bald: Von 1.4. bis 3.4.

Noch ein geplanter Termin für Dilians und zwar sehr bald:  Von 1.4. bis 3.4.

Von 1.4. bis 3.4. gibt es drei Tage der offenen Türen in meiner kleinen Werkstatt in Görlitz. Diese Aktion wird von der Handwerkskammer Dresden organisiert und heißt: „Europäische Tage des Kunsthandwerks“.
Ich finde, es ist eine sehr gute Idee, denn jegliche Werbung zählt! Das interessierte Publikum kann entdecken, dass tatsächlich immer noch nicht alle Produkte aus Asien kommen müssen, dass es durchaus noch einheimische Werkstätten gibt, die Waren produzieren und die man neu entdecken sollte.
Zugegeben, ich bin diesmal zum ersten Mal dabei, kann also noch gar nicht abschätzen, wie groß das Interesse sein wird. Voller Spannung warte ich jetzt auf diese drei Tage Anfang April, freue mich auf diese neue Erfahrung.

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Between 1.4. to 3.4. is my small workshop in Görlitz open on these days. This action is organized by the Chamber of Crafts in Dresden and is called: „European Days of crafts“.
I think it is a very good idea because every advertising counts! When the public is interested, it can find out that you do not actually have to get all products from Asia, that there are still local workshops, who produce goods and they definitely deserve to be rediscovered.
Granted, this is my first time here, so I  cannot judge how great the interest will be. I am now looking forward to this new experience, full of excitement,  and enjoy waiting for these three days in early April.

Datum: 07.03.2016

Dilians Märkte 2016

Dilians Märkte 2016

Dilians geplante vorläufige Termine 2016:

1.: Osterkunst- und Frühlingsmarkt auf Schloss Wackerbarth am 19.+ 20.3.16
2.: Europäische Tage des Kunsthandwerks am 1.4.+ 2.4.+ 3.4.16 in Görlitz
3.: Gutauer Färbermarkt am 1.5.16 in Gutau/Österreich
4.: Leinentage auf Schloss Rammenau am 27.+ 28.8.16 in Rammenau
5.: Gredinger Trachtenmarkt in September 2016 in Greding

Ich habe mich auch für andere, sehr attraktive und angesagte Märkte im Bereich Textilien und Textilkunst angemeldet. Ich habe aber leider feststellen müssen, dass es extrem schwierig ist, in diese Märkte mit jahrelanger Tradition und etablierten Ausstellern reinzukommen. Es ist zwar im Augenblick Schade für Dilians, aber als Kleinunternehmerin bin ich flexibel und bin dabei, auch andere Wege zu gehen, um meine Firma bekannter zu machen.

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I applied to a few other, very attractive and hip markets in textiles and textile art. Unfortunately I discerned that it is sometimes extremely difficult to get into these markets that have years of tradition and established exhibitors. Although that is a pity at the moment for Dilians, as a small business I am flexibel and so I am using a different tack to make my company known.

Flyer Gutauer Färbermarkt

Datum: 23.02.2016

Dilians auf der Grünen Woche 2016 in Berlin Teil 2

Dilians auf der Grünen Woche 2016 in Berlin Teil 2

In der Sachsenhalle – Oberlausitz habe ich mir in einer Nische sozusagen ein blaues Zimmer eingerichtet. Es war einfach toll, diesmal nicht nur herumzustehen, oder herumzusitzen, sondern den Besuchern auch vorzuführen, wie Dilians Produkte aus Blaudruck auf meiner Nähmaschine entstehen. Wie immer, ergab sich immer wieder mit einigen Besuchern ein interessantes, nettes Gespräch. Mein Blaues Zimmer war eigentlich auch eine interessante Abwechslung zu den ganzen Feinkostständen um mich herum.
Die Mehrzahl der Besucher kannte aber, wie immer, den einheimischen Blaudruck nicht, umso wichtiger war meine Teilnahme. Genau dieser Punkt – nur wenige Menschen kennen noch die einheimischen Textiltraditionen – ist eben die Schwierigkeit für Dilians – die überwiegende Zahl der Konsumenten kauft meistens das, was schon allgemein bekannt ist.
Zum Schluß möchte ich mich noch an dieser Stelle bei der Frau Antje Lehmann von der Marketinggesellschaft Obelausitz-Niederschlesien für ihre freundliche Unterstützung und perfekte Organisation herzlich bedanken!

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I have established, so to speak in a niche in the Saxony Hall – Oberlausitz, a blue room. It was great, this time not only just to stand or sit around, but to demonstrate to the visitors how using my sewing machine, Dilians products are made from the blue-dye material. As always it was possible to have interesting, and nice conversations with the visitors. My Blue room was actually an interesting alternative to all the delicatessen stalls around me.

As always the majority of the visitors did not know about the local blue print, and so my participation is always important. It is this point – that so few people are aware of the local textile traditions – that makes it so difficult for Dilians – most consumers only buy what they know.
Finally, I would like to have at this point in the to thank Antje Lehmann of the Marketing Society Obelausitz-Lower Silesia for her support and perfect organization!

Dilians Blaudruck in Berlin

Datum: 13.02.2016

Dilians auf der Grünen Woche 2016 in Berlin Teil 1

Dilians auf der Grünen Woche 2016 in Berlin Teil 1

Ich freue mich immer für jede Gelegenheit, die Besucher der Veranstaltungen mit den eigenen, teilweise vergessenen Textiltraditionen bekanntzumachen. So geschehen auch wieder auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin, die gerade zu Ende gegangen ist. Denn das gute Essen hat für mich sehr wohl eine Verbindung auch zu Textilien. Auf der Grünen Woche präsentieren sich viele regionale Erzeuger verschiedener leckeren Spezialitäten, man will den Besucher von deren Qualität überzeugen und ihn so als zukünftigen Kunden gewinnen.

Der eindeutige Trend auf der Grünen Woche, meiner Meinung nach, ist – weniger global, dafür mehr regional. Und so hängt es eben auch mit dem einheimischen Blaudruck zusammen – denn den eigenen Einkauf bei einem regionalen Lebensmittelerzeuger sollte man, nach Möglichkeit, eigentlich gar nicht in einer Plastiktüte, eher in einer Papiertüte, aber idealerweise in einer haltbaren Stoffeinkaufstasche aus der Region nach Hause tragen. Das wäre eigentlich der perfekte Zustand – Lebensmittel inklusive Einkaufstasche aus der Region! So könnte man etwas für die einheimischen Arbeitsplätze und gleichzeitig auch für die Umwelt tun, denn jede eingesparte Plastiktüte zählt.

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I always look forward to every occasion to acquaint visitors at events with their own, partly forgotten textile traditions. This happened again at this year’s Green Week in Berlin, which just ended. For me good food has a connection to quality textiles. At the Green Week, many local producers present various
delicious specialties, and we want to convince the visitors of their quality and win them as future customers.

The clear trend at the Green Week, in my opinion is – less global, but more regional. That passes good together with the indigenous blue-dye – so that when doing their shopping at a local food producer instead of carrying their food home in a plastic bag, or better in a paper bag, but even better would be in a durable cotton shopping bag from the region. That would be a perfect state – food shopping in a bag from the region! So you would be doing something for local jobs and at the same time for the
environment – because every plastic bag saved, counts.

Dilians Blaudruck Berlin GWO 2016 b

Dilians Blaudruck Berlin GWO 2016 c

Dilians Blaudruck Berlin GWO 2016 d

Datum: 25.01.2016

HAPPY NEW YEAR

HAPPY NEW YEAR

Dilians wünscht ein glückliches Neues Jahr allen Blaudruck und Handdruck Fans!
Und dieses Jahr fängt für Dilians selber auch sehr gut an: Nach tagelanger, sogar wochenlanger Arbeit ist nun ab heute, den 11.01.2016 das neue, eigene Dilians Onlineshop unter

www. dilians.de

ist endlich ONLINE! Er ist nun, wegen dem sehr komplizierten Versand ins Ausland, ausschließlich für die deutschen Kunden bestimmt. Später kommen aber auch andere Länder sicher hinzu. Bis es so weit ist, können alle ausländischen Kunden ja in Dilians Etsy Shop und Dilians DaWanda Shop einkaufen.

Nun darf man gespannt sein, wer nun die allererste Kundin sein wird – für die Schnellste ist ein kleines Dilians Geschenk vorbereitet.

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Dilians wishes a Happy New Year to all Blue-dye and hand-dye fans!
And this year starts for Dilians very well to: After days, even weeks of work the new, my own Dilians online shop  starts today, the 11.01.2016 at

www.dilians.de

Finally online! It is now exclusively for German customers,  because of the very complicated deliveries abroad. Later, I am sure, other countries will be added. Until that happens, all foreign customers can buy in the Dilians Etsy Shop and the Dilians DaWanda Shop.
Now I am curious, who will be my very first customer – for the fastest – a small Dilians gift is prepared.

Datum: 11.01.2016

Weihnachtsmärkte – ein Resumé

Weihnachtsmärkte – ein Resumé

Heute, fast am Ende der Vorweihnachtszeit, will ich mit Illustrationsfotos der Dilians Weihnachtsmärkte allen meinen Lesern ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Ferner auch ein Glückliches Neues Jahr, der hoffentlich auch für Dilians und für die Blaudruck und Handdruck Tradition noch erfolgreicher sein wird.
In diesem Sinne – Neues Jahr – neues Glück – PROSIT!

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Today, almost at the end of the festive season, I want to wish all my readers a very Merry Christmas, decorated with pictures of Dilians at the Christmas markets. Furthermore, a Happy New Year, which I hope will be more successful for Dilians and for the blue-dye and hand print traditions.
In this spirit – A New Year – good fortune – CHEERS!

Spreewald Hafen – Lübbenau

Spreewald Hafen 1

 

 

Spreewald Hafen 4Spreewald Hafen 2Spreewald Hafen 3a

Spreewald Hafen 6

Spreewald Hafen 5

Spreewald Lehde Museum

Lehde Museum 1

Lehde Museum 2

Lehde Museum 5

Lehde Museum 6

Lehde Museum 4a

Lehde Museum 3

Weinhübel Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Weinhübel 1

Weihnachtsmarkt Weinhübel 2

Weihnachtsmarkt Weinhübel 3

Nacht Fotos

Weihnachtsmarkt Weinhübel 4

bei Nacht 1

Weihnachtsmarkt Weinhübel 5a

Weihnachtsmarkt Weinhübel 6

 

Datum: 24.12.2015

Neue Dilians Produkte

Neue Dilians Produkte

Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es einige Neuankömmlinge in der Dilians Handtaschen Familie. Zum Beispiel einige neue Crossbodybags und kleine Umhängetäschchen mit neuen Mustern. Ganz neu dazugekommen ist nun ein kleines rundes Täschchen für das Nötigste.
Diese einfache Variante habe ich speziell für die wunderschönen kleinen Motive der Blaudrucker ausgesucht. Die tollen Motive benutzt man normaleweise meistens bei der Gestaltung der verschiedenen Blaudruck Tischdecken. So sind sie eigentlich für die meisten Menschen unsichtbar, denn die Gestaltung des privaten Esstisches geschieht zum Glück in Veborgenem. Mit meinen kleinen Dilians Täschchen will ich nun diesen kleinen Kostbarkeiten verhelfen, das Straßenbild etwas zu verschönern. Falls das Motiv allerdings mal nicht so ganz zu der übrigen Kleidung passen sollte, kann man die Tasche auch umgekehrt tragen, also mit der Lederseite nach oben.
Im Gegensatz zu den Dilians Handtaschen über ein Hundert Euro werden die beiden kleinen neuen Dilians Täschchen, die 79 und 89 Euro (inkl. MwSt) kosten, nicht in der üblichen limitierten Auflage auf 44 Stück angeboten. Man findet drinnen im Futter also keine Nummer, nur den Firmennamen.
So, und jetzt wünsche ich meinen neuen „Babys“ viel Glück im Weihnachtgeschäft!

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Just in time for Christmas, here are some newcomers to the Dilians handbags family. For example, some new Crossbody bags and small shoulder bags with new patterns. Entirely new is the addition of a small round bag for the essentials.
I have specially selected this simple version for the beautiful little motifs of the blue-dyers. The lovely designs normally used in the forming of the different blue-dye tablecloths. So they are actually for most people invisible, because the design of the private dining table is luckily hidden. I now want to help these little treasures, my small Dilians bags, bring a little beauty onto the street. If the pattern and the colour don’t fit with the rest of your clothes, you can wear the bag vice versa, with just the leather showing.
Unlike the Dilians handbags above a hundred euros, the two small new Dilians bag, will cost 79 and 89 euros (incl. VAT), without the restricted edition of 44 pieces. So one finds on the inside lining no number, but only the company name Dilians.
Now I wish my new „babies“ a lot of luck in the Christmas rush!

JULIA 3

Datum: 30.11.2015

In der Werkstatt vom Herrn Fromholzer in Ruhmannsfelden

In der Werkstatt vom Herrn Fromholzer in Ruhmannsfelden

Auf dem Rückweg vom Pullacher Hobbykünstlermarkt nach Hause war es für mich ein Muß, liebenswerten Herrn Fromholzer und seine nette Mitarbeiterin Frau Stadler wieder einmal zu besuchen. Diesmal habe ich mir vorgenommen, endlich Mal auch in seine Werkstatt reinzugehen und seine vielfältigen Musterschätze zu inspizieren.
Es war echt äußerst interessant, denn diese Räumlichkeiten sind die größten, die ich bis jetzt gesehen habe. Sein Arbeitstisch ist sehr lang, sogar noch länger, als der Arbeitstisch von Herrn Joch in Strážnice! Beeindruckend auch, den einzigen Mitarbeiter in der Werkstatt bei seiner Arbeit ein wenig beobachten zu können. Während eine Industriemaschine so ein langes Stück Stoff in Sekunden, höchstens Minuten bedrucken kann, braucht man hier für die gleiche Menge schätzungsweise mindestens zwei Arbeitstage.
Schon die Vorbereitung zum Handdruck ist sehr aufwendig, der fleißige Herr hat dabei sogar mit einem Zirkel gearbeitet. Er musst jedes Mal mit einem Bleistift und Lineal alle gebrauchten Linien und Punkte für den Handdruck genauestens abmessen und auf dem weißen Stoff anzeichnen. Erst dann kann er mit dem Bedrucken anfangen.

Weil Herr Fromholzer ein Handdrucker ist und als einziger unter allen Blaudruckern mit bis zu vier Farben arbeitet, ist hier alles viel komplizierter, als in einer klassischen Indigo Blaudruckwerkstatt. Ein aufwendiger Prozess, wo man sehr viele Fachkenntnisse, eben auch im Chemiebereich, braucht. Eigentlich müsste man alles, was Herr Fromholzer erklärt und worüber er spricht, aufnehmen, weil es wohl keinen anderen Herren in ganz Deutschland gibt, der über mehrfarbigen Handdruck so viel weiß und der so viele Jahrzehnte Erfahrung hat.
Ich wünsche mir so sehr, dass sich Herr Fromholzer weiter fester Gesundheit erfreut und mindestens hundert Jahre alt wird…..

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On the way back from Pullacher Hobby and artist market, it was a must for me to visit, the lovable Mr. Fromholzer and his lovely assistant Mrs. Stadler. I finally made up my mind this time to go into his workshop and inspect his different patterns and other treasures.
It was really very interesting because these workrooms are the biggest I’ve seen so far. His work table is very long, even longer than the worktable by Mr Joch in Strážnice! Impressive also, to observe the only employee in the workshop for a little time. While an industrial machine can print a long piece of cloth in seconds, at the most in a few minutes, you need here for the same amount of cloth, I estimate at least two working days.
Even preparing the hand print is very complicated, the industrious worker was even using a compass. He must carefully measure all lines and marker-points for the hand print on the white cloth each time using a pencil and ruler. Only then can he start with the printing. Because Mr. Fromholzer is a hand-printer and the only one of all the printers working, who uses up to four colors, everything is much more complicated than in a classic indigo blue-dyeing workshop. A laborious process where you need a lot of expertise,precise needs from the chemical industry.
Actually one should record everything Mr. Fromholzer explains, because there is probably no other gentlemen all over Germany, who knows so much about multicolor hand print and has so many decades of experience.
I wish so much that Mr Fromholzer enjoys solid health in the future and lives to at least a hundred years…..

Fromholzer Werkstatt 1

Fromholzer Werkstatt 2

Fromholzer Werkstatt 3

Fromholzer Werkstatt 4

Fromholzer Werkstatt 5

Fromholzer Werkstatt 6

Fromholzer Werkstatt 7

Fromholzer Werkstatt 8

Fromholzer Werkstatt 9

Datum: 13.11.2015

Ein Original Wallach Dirndl und das verschwundene Wallach Geschäft in München

Ein Original Wallach Dirndl und das verschwundene Wallach Geschäft in München

Es freut mich sehr, dass ich dem Leser heute eine schöne Erinnerung an den Gredinger Trachtenmarkt in September präsentieren kann – ein echtes Wallach Dirndl, das mir dort eine nette Dame an ihrem Stand gezeigt hat. Zu meiner Überraschung war der Dirndl Stoff gar nicht handbedruckt, sondern gewebt! Anscheinend haben die Wallach Brüder auch Stoffe von verschiedenen Webereien eingekauft, oder haben sogar vielleicht selber eine eigene Weberei gehabt. (?) Wie dem auch sei – der Stoff ist wunderschön, eine tolle Qualität. Ich würde sagen – es ist offensichtlich ein Jacquard Stoff mit eingewebtem Muster. Das ganze Dirndl wirkt sehr geschmackvoll, modern und zeitlos.

Vielleicht ist es eben nicht einmal so alt, sondern ist irgendwann in den Fünfzigerjahre entstanden. Vielleicht könnte mir jemand hier weiterhelfen? Ich könnte mir sofort vorstellen, so ein schönes Modell mal auf den Wies´n auszutragen.

Dieses herrliche Dirndl hat man in der Vergangenheit sicher in dem sehr beliebten traditionellen Wallach Geschäft in München zum Verkauf angeboten. Nach fast hundert Jahren hat sich für dieses Geschäft in 2007 aber leider kein Nachfolger gefunden und so hat man es einfach zugemacht. Eine globale Modemarke, die man in jeder Fußgängerzone findet, hat die historischen Räumlichkeiten nun angemietet. Für die Stadt München ist die Schließung des Wallach Geschäftes aber, meiner Meinung nach, ein Riesenverlust und eine Fehlentscheidung, denn so eine einmalige und wichtige bayerische Tradition hätte man gerade in der Touristenstadt München niemals sterben lassen dürfen!

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Today I am very pleased to present my readers a lovely reminder of the Gredinger Tracht market in September – a real Wallach Dirndl that was shown to me by a dear lady at their booth. To my surprise, the Dirndl cloth was not hand-printed but woven! Apparently the Wallach brothers also bought from weaving mills, or even maybe had their own weaving mill. (?) Anyway – the cloth is beautiful, with a fine quality.  I would say – it is obviously a Jacquard design with woven patterns. The whole Dirndl looks very tasteful, modern and timeless.

Maybe it’s not so old but comes from the fifties. Maybe someone could help me here?  I can imagine, how such a nice Dirndl would look at the Octoberfest.

This gorgeous Dirndl was certainly offered  for sale in the past in the very popular traditional Wallach shop in Munich. Unfortunately after nearly a hundred years, no successor was found for this business in 2007 and it was simply closed down. A global fashion brand that can be found in every town centre has now rented these historical premises. For the city of Munich, the closing of the Wallach shop was, in my opinion, a huge loss and a bad decision. Such a unique and important Bavarian tradition, especially in the tourist city of Munich should never be allowed to die!

Wallach Dirndl 1a

Wallach Dirndl 2

Wallach Dirndl 3a

Datum: 01.11.2015

Blaudruck – was ist das?

Blaudruck – was ist das?

Neulich hat mich eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass in meinem Blog die wichtigste Information fehlt – eine Erklärung, was Blaudruck eigentlich ist.
Heute schreibe ich schon den 100. Beitrag (!) und so wäre es mehr als angebracht, dem Leser dieses Kunsthandwerk endlich näher zu bringen. Zu Feier des Tages wird dieser Blog Beitrag auch etwas länger ausfallen, als sonst.
Nach einem Prosit zum 100. Beitrag, fange ich nun an:
Die Original Blaudruck Stoffe unterscheiden sich im wesentlichen von den industriell bedruckten Stoffen. Sie sind nämlich nicht maschinell und in Sekunden bedruckt und – oder – gefärbt, sondern diese zwei Schritte – Bedrucken und Färben erfolgen hier ausschließlich PER HAND. Es ist ein echtes HAND Werk und eine bestimmte Menge an Stoff zu bedrucken und färben, kostet unvergleichbar viel viel mehr Zeit, Kraft und Mühe, als in einer Textilfabrik.

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Blue-dying – what’s that?

The other day a reader pointed out that my blog was missing the most important information – an explanation of what blue-dying actually is.
Today I am writing my 100th post (amazing!) and so its fitting today, to bring this handcraft closer to the readers. To mark the occasion, this blog post will be a little longer than usual.
After a toast to the 100th post I will begin:
The original blue-dye textiles differ a lot from the industrially printed fabrics. Namely, they are not dyed by a machine and printed in seconds, instead these two steps – printing and dyeing are done here BY HAND. It is a real handcraft and to print a certain amount of material and colour it, will cost incomparably much more time, energy and effort, as in a textile factory.

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Also – hier für alle Leser, die gerne ganz genau wissen wollen, wie echte Blaudruckstoffe entstehen – eine kleine Lektion über Blaudruck für Anfänger:
Jeder Blaudrucker braucht zuerst einen weißen oder hellbeigen Naturstoff – vorwiegend aus Baumwolle, oder mal auch aus Leinen. Oft hat er einenLieferanten, der ihn mit Stoffen beliefert, oder der Kunde selber (so, wie manchmal meine Wenigkeit) bringt den Stoff für seine Bestellung gleich mit. Bevor der Blaudrucker aber diesen Stoff bedrucken kann, muss er ihn zuerst perfekt glattbügeln, aus diesem Grund steht irgendwo in seiner Blaudruck Werkstatt auch eine große Mangelmaschine. Den sorgfältig gebügelten Stoff breitet er dann auf einem Arbeitstisch aus und streichelt ihn ganz glatt. Jetzt kommt das sogenannte Model (circa 25 x 25 cm groß) ins Spiel – das Blaudruckmuster ist auf einer dicken Holzplatte befestigt, diese nimmt der Blaudrucker in die Hand und taucht sie in das sogenannte Papp. Jetzt druckt er den Papp von der Form auf den Stoff ab und taucht die Form wieder in den Papp und macht wieder einen Abdruck auf dem Stoff und so weiter. Er muss sehr sorgfältig arbeiten, er muss jedes mal die Form auf den Stoff ganz genau platzieren. Die meisten Blaudruckformen (Modeln) haben Passzeichen, diese sind auch ganz wichtig, denn niemand möchte auf dem fertigen Stoff die einzelnen Muster Abdrücke erkennen können, der Stoff muss, wie maschinell gedruckt, einheitlich ausschauen. Hier geht es um eine echte Handarbeit, man muss sich vorstellen, wie lange wohl das Bedrucken per Hand von einer einzigen Stoffbahn dauert. Anschließend wird die fertig bedruckte weiße Stoffbahn in der Werkstatt zum Trocknen aufgehängt. Nach einer bestimmten Zeit fängt man dann mit dem färben an: Die Stoffbahn mit dem getrockneten handbedruckten Muster wird nun in das Indigo Bad getaucht, meistens mehrere Male. Der blau gefärbte Stoff sieht jetzt einfarbig aus, der Stoffmuster ist noch unsichtbar und wird erst nach dem letzten Bad in einer bestimmten Lauge zum Vorschein kommen, denn in der Lauge wird der Papp wieder ausgewaschen.
Voila`! Jetzt nur noch im sauberen Wasser alle unerwünschten Reste auswaschen und den fertigen Stoff wieder trocknen und zum Schluss bügeln. FERTIG!

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So – here for all readers who want to know exactly how genuine blue-dye materials are produced – a small Lesson about blue-dying for beginners:
Each Blue-dyer first needs a white or light-beige natural product – mainly cotton, or sometimes linen. He often has a supplier who supplies him with fabrics, or customers themselves (as sometimes my humble self) bring the fabric of their choice. Before the blue-dyer can print on the fabric, it must be perfectly smooth. Ironing comes first, and for this reason there is oft a big pressing and ironing machine somewhere in his blue-dye workshop. The carefully ironed fabric is then spread out on a work table and stroked smooth. Now comes the so-called Model (circa 25 x 25 cm) into play – the blue-dye pattern is mounted on a thick wooden block, and the blue-dyer takes the Model in his hand and dips it in the so-called Papp. By carefully placing the Model on the fabric, its pattern is then left by the Papp on the fabric. This process is repeated – the Model is immersed again in the Papp and again it makes an imprint on the fabric and then again and again and again…. He has to work very carefully, the Model must always be placed on the fabric exactly. Most blue-dying forms (Models) have a marking point, this is very important, because nobody wants to see the individual pattern on the finished fabric, the material must appear uniform, as if printed by machine. This is about a true craftsmanship, you have to imagine how long it takes printing by hand using only one single pattern. At the end, the finished printed white fabric panel is hung out to dry over the shop floor. After a certain time, when the Papp has dried you can start with the dying. The fabric panel with the dried handprinted pattern will be immersed in the indigo bath, usually several times. The blue-coloured fabric now looks blue all over, the pattern is still invisible and will only come to light after the last bath in a certain solution, where the Papp is washed out.
Voila`! Now wash out all unwanted residues in clean water, dry the finished cloth again and iron. DONE!

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Blaudruck Arimo 1

Blaudruck Arimo 2Blaudruck Arimo 3

Blaudruck Arimo 4

Blaudruck Danziger

Ich hoffe, dass jetzt jedem Leser klar geworden ist, dass nach so viel Aufwand bei der Herstellung der echten Blaudruckstoffe man keineswegs mit Schnäppchen Preisen arbeiten kann. Nun habe ich aber nur über die Stoffe geschrieben, jetzt möchte ich auch noch meinen Anteil an der Entstehung eines Dilians Produktes erklären, denn ich denke: So viel TRANSPARENZ muss sein!

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I hope that it has now become clear for every reader, that after so much effort in the production of true blue-dyed fabrics, you cannot expect cheap prices. But I have now only written about the materials, now I want to explain my part in the emergence of a Dilians product, because I think: So much TRANSPARENCY must be!

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Nehmen wir mal eine Dilians Handtasche, das teuerste Modell für 329 Euro (in Wirklichkeit cca 270 Euro, denn von den 329 Euro sind cca 60 Euro MwSt). Es ist eine Exklusiv Serie mit einer Kosmetiktasche und einem handbedruckten Aufbewahrungsbeutel. Für diese Tasche, deren Stoff Muster von der Pulsnitzer Blaudruckerei kommt, habe ich zuerst naturweißen Lausitzer Leinen bei der Leinenweberei Hoffmann bestellt, bezahlt und in Zittau mit dem Zug persönlich abgeholt (30 km weit). Dieses Stück Leinen habe ich daheim in der Waschmaschine gewaschen. Das ist wichtig, damit im Stoff keine unerwünschten Rückstände mehr zu finden sind. Dann habe ich den Stoff feucht mit der Hand gebügelt (besitze leider keine Mangelmaschine). Hab einen Termin bei der Blaudruckerin in Pulsnitz ausgemacht und bin mit dem Auto hingefahren (80 km weit). Bei der Frau Reppe habe ich die Muster ausgesucht und mit ihr bestimmt, wie und wo sie auf den Leinen Stoff platziert werden sollen. Nach einigen Wochen Wartezeit hat mir dann die Frau Reppe telefonisch mitgeteilt, dass mein Stoff nun fertig bedruckt ist. Den fertigen Stoff habe ich wieder mit dem Auto abgeholt (80 km weit) und die Arbeit der Blaudruckerin bezahlt. Nun habe ich den fertig bedruckten Stoff wieder zu Hause, muss ihn aber wieder in der Waschmaschine waschen, damit diesmal die überflüssige Indigo Farbe raus kommt. Erneut bügle ich den Stoff und nun kann ich ihn mit dem Auto zu den Taschen Produzenten nach Tschechien bringen (160 km weit). Zum Glück schaffe ich es in einem Tag, muss nirgendwo übernachten. Ein Termin wird nun festgelegt, bis wann die Tasche fertig sein wird (nach einigen Wochen). In der Zwischenzeit nähe ich daheim die Aufbewahrungshülle aus dem handbedruckten Baumwollstoff mit identischem Muster, wie auf der Tasche. Diesen Stoff habe ich gleichzeitig mit dem Leinen Stoff bei der Frau Reppe bestellt und bezahlt.

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Let’s take a Dilians handbag, the most expensive model for 329€ (270€ in reality, because of the 329€ are circa 60€ VAT). It is an exclusive series with a cosmetic bag and a hand-dyed storage bag. For this handbag, the material comes with the same pattern as the storage bag from the Pulsnitzer blue-dye shop. First I order the natural white Lusatian linen from the Hoffmann weaving mill, paid for and collected in Zittau by train personally (30 km away). I then wash this piece of linen in the washing machine at home. This is important so that no undesirable residue is left. Then I iron the damp fabric by hand(unfortunately I do not have an ironing machine). Make an appointment by the Blue-dyer in Pulsnitz and go there by car (80 km away). I select the pattern with Ms. Reppe and determine with her, how and where the patterns should be placed on the linen cloth. After a waiting period of a few weeks, Ms. Reppe informs me by phone that my dyed material is now finish. I again pick up the finished cloth by car (80 km away), and pay for her work. Now I take the finished printed fabric back home, where I have to use the washing machine again, so that the excess indigo color is washed out. Again I iron the fabric and finally I can take it by car to the handbag producers in the Czech Republic (160 km away). Luckily I manage this in one day, and do not have to stay anywhere. An appointment will be set up when the bag is ready (after several weeks). In the meantime, at home, I sew the storage case from the hand-dyed cotton fabric with the same pattern as on the handbag. I ordered this cotton material and paid for it at the same time as delivering the linen to Ms. Reppe.

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JITKA1 P010601 Pulsnitz A009 blau 1a

Irgendwann kommt endlich das Datum, wo ich die fertige Dilians Tasche bei den Produzenten mit dem Auto abholen kann (nochmals 160 km weit).
Und dann kommt, wie neulich, eine Dame an meinem Stand vorbei und sagt empört, die Tasche wäre zu teuer, sie würde höchstens 39 Euro zahlen und schaut mich böse an, als ob ich der gierigste Mensch auf dem Planeten wäre….

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Eventually the date comes where I can finally pick up by car (again 160 km away) the finished Dilians handbag at the handbag producers.
And then, like the other day at my booth, a lady comes along and says indignantly, this bag is too expensive, she would pay 39€ and no more, looks at meangrily, as if I were the greediest person on the planet ….

Datum: 22.10.2015

Auf Blaudruck Pfaden in Tschechien – Teil 2.

Auf Blaudruck Pfaden in Tschechien – Teil 2.

Po stopách modrotisku v Čechách – díl 2.

Jako vždycky jsem na mé cestě po Čechách navštívila obě poslední tradičnímodrotiskové dílny. Po všech těch letech, so se zabývám modrotiskem, je to pro mne vlastně návštěva u přátel.
Paní Jitka Binderová ze Strážnického modrotisku mne při návštěvěupozornila na zrovna probíhající výstavu s názvem: Poselství modrotiskové tvorby Antonie Dostálkové a její vazba na strážnickou dílnu Jochových. A protože mne na téma modrotisk zásadně zajímá všechno, šla jsem do městského muzea na výstavu plna radostného očekávání.
Vlastně jsem až do dnešního dne úplně okouzlená a nadšená, protože ta výstava byla překrásná! V obrazech, které paní Dostálková všechny namalovala světlým, zelenkavým papem na bílou, bavlněnou látku, najde návštěvník tolik lásky a lidského tepla a úplně cítí, že umělkyně maluje takříkajíc svým srdcem. Něco takového se v dnešním přetechnizovaném a chladném světě bohužel už moc často nenachází….Proto nemohu jinak, než seznámit s prací paní Dostálkové také moje čtenáře. S jejím přátelským dovolením prezentuji tímto s hrdostí její dílo, protože nás obě spojuje stejné poselství: Tradiční modrotisk si zaslouží naši plnou pozornost a pomoc, takové krásné umělecké řemeslo nesmí zaniknout!

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Wie immer, habe ich während meiner Reise durch Tschechien wieder einmal auch die beiden tschechischen Blaudrucker besucht. Nach all den Jahren ist es für mich wie ein Besuch bei Freunden.
Frau Jitka Binderová von Strážnický Modrotisk hat mich an eine, gerade laufende Blauduck Ausstellung im Stadtmuseum Strážnice: „Die Botschaft der schöpferischen Tätigkeit der Antonie Dostalková und ihre Verbindung zu der Strážnice Blaudruckwerkstatt der Gebrüder Joch“ aufmerksam gemacht. Da mich eigentlich alles zu meinem Lieblingsthema Blaudruck interessiert, bin ich mit großer Vorfreude hingegangen – und bin bis heute einfach hingerissen – denn diese Ausstellung war so wunderschön!
In den Bildern der Künstlerin, die allesamt mit Blaudrucktechnik – also mit hellgrünem Papp auf weißen Stoff gemalt sind, findet man so viel Liebe und Wärme. Man spürt förmlich, dass diese Dame sozusagen mit ihrem Herz malt. So etwas findet man heutzutage in der übertechnisierten globalisierten Welt leider viel zu selten. Die tolle, fantastische Arbeit der Frau Dostalková will ich nun meinen Lesern nicht vorenthalten und mit ihrem freundlichen Erlaubnis präsentiere ich hier stolz ihren Werk. Denn uns beide verbindet die gleiche Botschaft:
Der traditionelle Blaudruck hat unsere Aufmerksamkeit und Hilfe verdient, so ein tolles Kunsthandwerk darf nicht aussterben!
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei dem Stadtmuseum Strážnice und vor allem bei der wunderbaren Frau Dostalková. Leider sind die Fotos teilweise etwas schwammig, ich hoffe aber, das die Liebe trotzdem durchkommt.

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Once again, as always, during my trips through the Czech Republic, I have visited the two Czech Blue-dye printers. After all these years, it is like a visit among friends.
Mrs. Jitka Binderová of Strážnický Modrotisk told me of an actual Blue-dye Exhibition at the Town Museum Strážnice: „The message of the creative activity of Antonie Dostalková and her connection to the Strážnice Blue printing workshop of the brothers Joch“. Because everything about my favorite subject blue-dyeing really interests me, I went with great anticipation – and to this day I was just thrilled – as this exhibition was so beautiful!
Using the blue-dyeing technology – that is, with light green Papp painted on white cloth, you find so much love and warmth in the pictures of the artist. One senses that this lady is painting with her heart. Unfortunately in today’s technologically burdened globalized world it is rare to find this. I don’t want to deny my readers this fantastic work of Frau Dostalková and so I present with her kind permission her work. The same message connects both of us:
The traditional blue-dye work has earned our attention and support – such a great Craft must not die!
I would like to take this opportunity to thank the Town Museum Strážnice and especially the wonderful Frau Dostalková. Some of the photos are a bit blurred, but I hope that her love still comes through.

Eine Nachricht 1

Dostalkova 8

Dostalkova 2

Dostalkova 1

Eine Nachricht 6

Dostalkova 4

Dostalkova 5

Eine Nachricht 7

Dostalkova 3

Dostalkova 6

Dostalkova 9

Datum: 08.10.2015

Auf Blaudruck Pfaden – Unterwegs in meiner alten Heimat Tschechien

Auf Blaudruck Pfaden – Unterwegs in meiner alten Heimat Tschechien

Po stopách modrotisku – na cestách po mé staré vlasti České republice

Jak jsem se již zmínila, navštívila jsem nedávno výstavu modrotisku v muzeu v Jilemnici. Tam jsem se seznámila se dvěma velmi sympatickými a pro všechny modrotiskaře důležitými osobami, se dvěma posledními takzvanými „vzorkorytci“ v Čechách. Oba pánové mne pozvali do Kuksu, kde provozují nově zřízené muzeum barokního tisku (Renzovo muzeum barokního tisku v Kuksu). Nyní jsem je tam konečně navštívila. Milan Bartoš a Jaroslav Plucha restaurují starší, více či méně poškozené modrotiskové formy. Určitě musí někdy dokonce celou formu vyrobit znovu. Velmi jejich práci obdivuju, protože musí být tak precizní, jako hodináři, nebo houslaři. Pro tuto filigránskou práci je jistě nutné nadání, nebo zděděné geny, jako v případě Milana Bartoše – dědeček byl vzorkorytcem. Vždy si znovu a znovu uvědomuji, jak je každé řemeslo pracovně náročné a vždy znovu a znovu zjištˇuju, že si mnozí z nás, díky levnému zboží z Asie, bohužel odvykli, tuto rukodělnou práci, také finančně, náležitě ocenit.
Protože jsem v mládí jednou se školou Kuks navštívila a od té doby jsem fanynka tohoto magického místa, potěšilo mne, že jsou mnohé, dříve zdevastované domy, nyní krásně zrestaurované.
Toto nové Rentzovo muzeum barokního tisku dříve neexistovalo.  Založil jej pan Doc. Dr. Stanislav Bohadlo (významná osobnost Kuksu) a vzniklo též díky neutuchající energii a snaze mých dvou hostitelů. Klobouk dolů!
Také samotný špitál Kuks byl v posledních dvou letech nově zrestaurován a jeho zahrady byly obnoveny, v každém případě je toto magické místo hodné návštěvy!

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Wie bereits erwähnt, habe ich neulich eine Blaudruckausstellung im Museum in Jilemnice CZ besucht. Dort habe ich zwei sehr sympathische, für alle Blaudrucker sehr wichtige Personen kennengelernt, die beiden wohl einzigen Modelnstecher in Tschechien. Sie haben mich nach Kuks eingeladen, wo sie ein Museum des Barockdrucks mit einer Blaudruckwerkstatt betreiben. (Rentz Museum des Barockdrucks in Kuks). Nun habe ich die Herrschaften dort endlich besucht. Milan Bartos und Jaroslav Plucha sind mit viel Herzblut dabei, vor allem die älteren und leicht beschädigten Modeln der Blaudrucker zu restaurieren. Sicher müssen sie dabei das eine oder andere Model komplett neu machen. Ich bewundere deren Arbeit sehr, denn sie müssen so präzise sein, wie die Uhrmacher oder Geigenbauer. Für so eine filligrane Arbeit muss man wohl auch eine Begabung haben oder erben, so war Milan Bartos´s Großvater früher ebenso ein Modelnstecher. Immer wieder wird mir bewusst, wie arbeitsintensiv Handwerk ist und ich stelle immer wieder fest, dass viele von uns es, dank der Billigwaren aus Asien, verlernt haben, diese Arbeit, auch finanziell, zu schätzen.
Da ich auch in meinen jungen Jahren mit der Schule in Kuks gewesen bin und seitdem ein Fan dieses magischen Ortes bin, war ich froh, dass viele der früher kaputten Häuser nun sehr schön restauriert sind. Das neue Rentz Museum der barocken Kupferstiche gab es früher gar nicht. Der Gründer des Museums, Doc. Dr. Stanislav Bohadlo ist eine herausragende Kukser Persönlichkeit und das Museum ist Dank ihm und der Energie auch eben dieser zwei Gastgeber neu entstanden. Dazu kann ich nur sagen: Chapeau!
Auch das Spital Kuks wurde ganz renoviert und die Gärten revitalisiert, auf jeden Fall ist dieses immer noch magische Ort eine Reise wert.

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As already mentioned, I recently visited a blue-dye exhibition at the Museum in Jilemnice CZ. There I met two very congenial, and very importantly for all Blue Dyers in the Czech Republic, the two remaining printing block makers. They invited me to Kuks, where they run a museum of Baroque prints with a blue-dye workshop. (Rentz’s Museum of Baroque Print in Kuks). I finally visited the gentlemen there. Milan Bartos and Jaroslav Plucha, with a lot of blood, sweat and tears, restore especially the older and slightly damaged blocks of the blue-dyers. Sometimes they have to restore one or the other model from scratch. I admire their work very much because they have to be as precise as a watchmaker or violin maker. You must have a talent or inherit it, to do this filligrane work, as Milan Bartos whose grandfather was also formerly a print block maker. Again and again I realize how labour-intensive hand work is, and due to cheap goods from Asia, many of us have forgotten, that this work costs a lot of money.
When I was young I came with the school to Kuks and have been a fan of this magical place ever since. I am glad that many of the earlier ruined buildings are now beautifully restored. The new Rentz Museum of Baroque Prints did not exist before. Thanks to the founder of the museum, Doc. Dr. Stanislav Bohadlo, an outstanding Kukser personality,and the energy of these two hosts the museum is now there. All I can say: Hats off!
Also the hospital Kuks is now completely restored and the gardens revitalized. It is definitely worth a visit to this still magical place.

Milan Bartos & Jaroslav Plucha

Kuks Museum 2

Kuks Museum 11

Kuks Museum 9

Kuks Museum 10

Kuks Museum 6

Kuks Museum 5

Kuks Museum 3

Kuks Museum 8

Kuks Museum 7

Kuks 1

Kuks Hospital 1

Kuks 3

Kuks 4

Kuks 5

Kuks Hospital 2

Kuks 6

Kuks 2

Datum: 30.09.2015

Erntedankfest in Löbau

Erntedankfest in Löbau

Dilians hat dieses Wochenende auch mal an einem schönen Erntedankfest teilgenommen. Das Wetter hat Gott sei Dank mitgespielt und es war sicher eine interessante Erfahrung. Je mehr man auf den verschiedenen Märkten unterwegs ist, desto klarer kann man differenzieren.
Es gibt eben Märkte, die für Dilians perfekt passen und es gibt auch welche, die für Dilians weniger geeignet sind.
Und Löbau war genau so ein Beispiel – es war ein Markt, wo das leibliche Wohl absolut im Vordergrund stand, die Mehrzahl der Stände hat verschiedene, meistens hausgemachte, verführerische Schmankerl angeboten. Die Besucher kamen vor allem, um zum Beispiel die vorgeführten Traktore und andere landwirtschaftliche Maschinen zu bewundern und danach etwas leckeres zu essen. Meine modernen Blaudruck Produkte haben das Angebot dieses Märktes vervollständigt – denn nach den Lebensmitteln aus der Region kommen nun auch die Dilians Taschen, Kissenhüllen usw. aus der Region. Zu meinem Thema Blaudruck habe ich zwar auch einige interessante Kundengespräche geführt, aber trotzdem war das Ganze für Dilians uninteressant. Nun weiss ich, an welchen Märkten ich in der Zukunft sicher nicht mehr teilnehmen will und schon wegen dieser Erkenntnis hat sich für Dilians eigentlich der Löbauer Erntedankfest im Großen und Ganzen doch gelohnt.

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Dilians took part this weekend at a beautiful State Harvest Festival. Thank God the weather was fine and it was certainly an interesting experience. The more you travel to the different markets, the more you can see the distinction between them.
There are markets that pass better to Dilians and there are those that are less suitable for Dilians.
And Löbau was just such an example – it was a market where the physical well-being was definitely in the foreground, the majority of the stands offered various, mostly homemade, tempting treats. Visitors came mainly, for example, to admire the tractors and other agricultural machinery and then find something delicious to eat. My modern blue-dyed products brought some colour to the market – because after ‚food from the region‘ now come Dilians bags, cushion covers, etc. ‚from the region‘. I also had some interesting discussions with customers to my theme blue-dying, but really the whole thing for Dilians was uninteresting. Now I know the markets in which I will certainly not participate in the future, and for this knowledge was the Löbauer Harvest Festival worthwhile for Dilians.

Erntedankfest 1

Erntedankfest 2

Erntedankfest 7

Erntedankfest 9

Erntedankfest 5

Erntedankfest 3

Erntedankfest 4

Erntedankfest 6

Erntedankfest 8

Maschinen 1

Maschinen 2

Maschinen 3

Marketstaender 2

Marketstaender 3

Marketstaender 4

Markt 2

Markt 3

Markt 1

Marketstaender 6

 

 

 

Datum: 22.09.2015

Der sagenhafte Gredinger Trachtenmarkt

Der sagenhafte Gredinger Trachtenmarkt

Mit großer Freude habe ich nun zum ersten Mal an einem für Dilians sehr wichtigen Markt teilgenommen. Der Gredinger Trachtenmarkt ist nämlich für das Bekanntwerden meiner Firma mindestens genauso wichtig, wie der Gutauer Blaudruckmarkt in Österreich.
Zwei Tage lang war das malerische Städtchen Greding im Ausnahmezustand. Ein Ort der Bayerischer Gemütlichkeit, die ich so gerne mag…und in Sachsen ein wenig vermisse. Und viele Kunden, die den Herrn Fromholzer aus dem Bayerischen Wald gekannt haben und die die neuen Produkte aus seinen wunderschönen Stoffen nun kennenlernen konnten. Es gab auch Lob für meine Firma und einige Kunden haben sich diese Gelegenheit, ganz andere Taschen, als in den Fußgängerzonen kaufen zu können, nicht entgehen lassen.
In Greding wurde wirklich sehr viel zum Thema Trachten angeboten, angefangen mit handgenähten Schuhen über gestrickte Trachtenjacken, in Prien am Chiemsee gewebte Dirndlstoffe, wunderschöne handgestrickte Wollhandschuhe mit kleinen Perlen ausgeschmückt, Lederhosen, Vintage Dirndl und Trachtensachen und vieles mehr. Es war sogar auch echter Blaudruck aus Federsloh dabei, ich habe mich sehr gefreut, die Frau Dietlinde Schütte mit ihrem Mann wieder einmal gesehen zu haben.
Ferner gab es zwischendurch auch Bühnenauftritte von verschiedenen Trachtenvereinen aus allen möglichen Regionen und sogar neben meinem Stand gab es zwischendurch die original bayerische Musi mit Akkordeon und dazu der typische Gesang.
Kurzum – ich habe es sehr genossen und freue mich jetzt schon sehr auf das nächste Mal!

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For the first time and with great joy I was part of a very important market for Dilians. The Greding Tracht market is at least as important for the disclosure of my company, as the Gutauer Blaudruck market in Austria.
For two days the picturesque town of Greding was in a state of emergency. A place of Bavarian hospitality, which I like so much … and a little miss in Saxony. And there were many customers, who know Herr Fromholzer from the Bavarian Forest and now had the chance to see my new products from his beautiful fabrics. There was also a lot praise for my company and some new clients did not miss this opportunity to buy my quite different bags, than the ones they find in the pedestrian zones.
A very large choice of Tracht was offered in Greding, beginning with hand-sewn shoes over knitted dress jackets, woven Dirndl materials from Prien am Chiemsee, beautiful hand-knitted woolen gloves embellished with small beads, leather trousers, vintage Dirndl and much more. Even the blue-dyers from Federsloh were there, and I was so happy to see Dietlinde Schütte with her husband once again.
Furthermore, there were many stage performances of various Trachtenvereinen from all regions. Next to my booth there was also a original Bavarian Musi with accordion and the typical songs.
In short – I enjoyed it very much and am looking forward to next year!

Gredinger Trachtenmarkt 1

Gredinger Trachtenmarkt 8

Gredinger Trachtenmarkt 7

tanzende Fee 1

Gredinger Trachtenmarkt 10

Gredinger Trachtenmarkt 16

Gredinger Trachtenmarkt 9

Gredinger Trachtenmarkt 12

Gredinger Trachtenmarkt 17

 

Datum: 15.09.2015

20. Leinentage im Barockschloss Rammenau in Sachsen

20. Leinentage im Barockschloss Rammenau in Sachsen

Ein tolles Erlebnis!

Ich bin stolz, dass ich mit meiner Firma Dilians dabei sein konnte. Denn dieses Zusammenkommen von Künstlern, Designern, Musik und Kultur war sehr gelungen. Für den Eintritt von 10 Euro wird dem Besucher wirklich viel geboten, man kann den ganzen Tag im Schlossareal verbringen und ständig läuft irgendwo ein interessantes Programm. Nicht nur das, man kann auch das Schlossinnere selber besuchen. Die Arbeit der Restaurator in den letzten zwanzig Jahren ist wirklich bewundernswert. Dieses Schlossambiente gibt dem ganzen Markt irgendwie einen edlen Touch. Ich habe es fast bereut, nicht als Besucher, sondern als Aussteller dabei gewesen zu sein.
Allerdings war es an beiden Tagen so heiß, dass zum Schluss alle Menschen nur noch irgendwo einen schattigen Platz gesucht haben.
Das Leitthema, so, wie in Gutau der Blaudruck, war hier das immer noch in Sachsen produziertes Leinen. Die Aussteller haben alle möglichen Produkte aus diesem wunderbaren Naturmaterial gezeigt. Auch die Firma Hoffmann, die mich mit Leinen beliefert, war mit ihren wunderschönen Leinen Produkten dabei. Sie waren sogar eine von den 5 Gründerfirmen dieses Marktes vor zwanzig Jahren.
Es ist der Beweis, wie man die alten Textiltraditionen abseits der überall gleichen Fußgängerzonen am Leben erhalten kann, dies ist genau auch das Motto meiner ganzen bisherigen Arbeit. Es war für mich einer der schönsten und auch erfolgreichsten Märkte, an denen ich bis jetzt teilgenommen habe.
Ich habe auch viele sehr nette Leute kennengelernt, meine Mitaussteller und einige Besucher, die in der Vergangenheit in der Blaudruck Branche gearbeitet haben. Eine interessante und nette Dame aus Hoyerswerda hat in der Vergangenheit sogar Blaudruck Modenschauen organisiert, über diese Dame werde ich bald einen Blog-Beitrag schreiben.

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A great experience!

I am proud that I could be there with my company Dilians. This assembly of artists, designers, music and culture was very successful. The visitor is offered for an entrance price of 10 euros a complete program. You can spend the whole day in the castle grounds and somewhere there is always an interesting program running . Not only that, you can also go inside the castle itself. The work of the restorers in the last twenty years is truly admirable. This castle ambience gives the whole market somehow a noble touch. It would have been nice to come as a visitor instead of an exhibitor. However, it was so hot on both days that in the end all the people wanted to do was to find a shady place somewhere.
As in Gutau the Blue-dye Day, the theme here was linen still being produced in Sachsen. The exhibitors here show what different sorts of products can be made from this wonderful natural material. The company Hoffmann, which supplies me with my linen, was also with its beautiful linen products here. They were one of the 5 founding companies of this market twenty years ago.
It is proof of how you can keep the old textile traditions alive, as opposed to the boring identical shopping centres everywhere, this is exactly my motto of all my work up till now. It was one of the most beautiful and most successful markets in which I have participated.
I also met a lot of very nice people, my co-exhibitors and some visitors who have worked in the past in the blue-dye industry. There was an interesting and charming lady from Hoyerswerda who used to organize in the past Blue-dye fashion shows. I hope to soon write a blog about this lady.

Barockschloss Rammenau 2

Barockschloss Rammenau 4

Barockschloss Rammenau 3

Dilians Tag 2

Dilians Stand Tag 1

Markt Stand 7

Markt Stand 6

Markt Stand 1

Markt Stand 2

Markt Stand 3

Markt Stand 4

Markt Stand 8

Markt Stand 9

Markt Stand 5

Program 1

Program 3

Program 2

Program 4

Datum: 02.09.2015

Blaudruck Museen gehören auch dazu

Blaudruck Museen gehören auch dazu

Im Urlaub habe ich nun auch eine interessante Blaudruck Ausstellung in der tschechischen Stadt Jilemnice in Nordböhmen besucht. Für diesen Tipp möchte ich mich hiermit bei dem Herrn Wolfgang Jenstsch bedanken, denn ohne ihn hätte ich es nicht entdeckt.
Diese Ausstellung hat sich leider fast nur mit der Vergangenheit befasst, denn es wurden da Blaudruck Formen und Muster ausgestellt, die nicht mehr „im Betrieb“ sind. Alle stammten nämlich von den vielen tschechischen Blaudruckereien, die es früher gab und von denen heute keine einzige mehr existiert.
Die zwei letzten Blaudruckereien in Tschechien befinden sich nämlich in Mähren, sind also genau genommen mährisch und nicht tschechisch. (Allerdings wird dieser kleine nationale Unterschied nur in der Tschechischen Republik selber wahrgenommen, vom Ausland aus, ist alles tschechisch).
Wie man feststellen konnte, gab es auch in Böhmen eine ungeheurere Vielfalt an verschiedenen herrlichen Mustern und Bordüren, man konnte sogar ein dickes, sorgfältig zusammengestelltes Buch mit hunderten von Mustern von einem Blaudrucker bewundern.
Mit freundlicher Erlaubnis des Riesengebirgemuseums in Jilemnice, wo diese Blaudruck Sonderausstellung noch bis Mitte September läuft, darf ich nun auch eine kleine Fotoreportage hier veröffentlichen, dafür bedanke ich mich herzlichst beim Herrn Direktor.

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On vacation I visited an interesting blue-dye exhibition in Czech Jilemnice in north Bohemia. I would like to thank Mr. Wolfgang Jens here for this tip, because without him I would not have discovered it.
This exhibition unfortunately deals almost exclusively with the past, the blue-dye forms and patterns exhibited are no longer „in operation“. All came from the many Czech blue print shops that existed earlier but unfortunately not one is active today.
The last two Blue-dyers in the Czech Republic are located namely in Moravia, and so are strictly speaking, Moravian and not Czech. (However, this small difference is only noticed in the Czech Republic, from abroad everything is Czech).
One sees that there was an enormous variety in Bohemia with many different patterns and edgings, there is even a thick, carefully compiled book with hundreds of the blue-dye patterns.
With kind permission of the Giant Mountains Museum in Jilemnice, where this blue print Exhibition runs until the middle of September, I am allowed to show a small Photo report, for which I thank the museum director.

Jilemnice 4

Jilemnice 3

Jilemnice 2

Jilemnice 6

Jilemnice 7

Jilemnice 5

Datum: 24.08.2015

Einer von meinen Blaudrucklieblingsmuster

Einer von meinen Blaudrucklieblingsmuster

kommt vom Herrn Danzinger aus Olešnice na Moravě in der Tschechischen Republik. Schon letztes Jahr habe ich viele Meter von diesem Stoff bei ihm eingekauft. In diesem heißen Sommer geht es zwar mit der Produktentwicklung nicht so schnell voran, wie es wünschenswert wäre, aber nun kann ich doch einige Resultate meiner jetzigen Arbeit stolz dem Leser präsentieren.
Übrigens, der Rock, mit einem weißen Tank Top kombiniert, ist gerade in diesem Wetter ganz perfekt, er fühlt sich schön luftig und leicht an.

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One of my favorite blue-dye patterns comes from the Danzinger workshop from Olešnice na Moravě in the Czech Republic. Last year I bought many Meters of this fabric from him. Product development is not as fast as desired in this hot summer, but finally I can now proudly present to my readers the results of my current work.
By the way, the rock, combined with a white tank top, is perfect, especially in this weather, as it feels nice, airy and light.

Danziger Kit 4

Danziger Kit 3

Danziger Kit 2

 

 

 

Datum: 10.08.2015

Bücher über Blaudruck

Bücher über Blaudruck

In der heutigen Zeit gibt es auf dem Büchermarkt kaum noch Neuerscheinungen zum Thema Blaudruck. Dieses Thema gerät langsam in Vergessenheit. Nur ein Großverlag aus England hat vor ein Paar Jahren ein wunderschönes Buch mit dem Titel „Indigo“ rausgebracht. Ich habe das Buch sogar bei der Blaudruckerin Frau Folprecht-Pscheida durchblättern können. Es ist ein sehr schönes, kostbares Buch mit vielen Bildern, aber leider gibt es da fast ausschließlich asiatische Textilkunst, die europäische wird nur am Rande erwähnt. Nun habe ich mich im Internet nach älteren deutschen Büchern umgesehen und siehe da, es gab sogar eine große Auswahl! Einige habe ich bestellt. Jetzt sind sie alle gekommen und es macht mir eine große Freude darin zu schmökern.
Zwei Bücher berichten über den Blaudruck in Hoyerswerda und es macht mich gleich traurig, dass es diese Werkstatt nicht mehr gibt. Auch von einer Werkstatt in Leipzig ist die Rede, diese existiert auch nicht mehr. Daran kann man diesen unsäglichen Trend der letzten Jahrzente zu immer weniger europäischer Textilkunst, immer weniger Traditionen und immer mehr globale Mode erkennen.
Über alle diese interessanten Bücher einen einzigen Blogbeitrag zu schreiben wäre unmöglich, Fortsetzung folgt!

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At the present time there are hardly any new publications about blue-dyeing on the book market. This topic is slowly disappearing into oblivion.A few years ago a major publishing house in England brought out a wonderful book called „Indigo“. I browsed through the book on my visit at the Blue-dyer Frau Folprecht-Pscheida. It is a very beautiful and precious book with lots of pictures, but unfortunately it is almost exclusively about Asian textile art, the European art is only mentioned in passing. So I searched the internet for earlier German books and lo and behold, there was even a great choice! Some I ordered and now they have all come and it gives me great pleasure to browse through them.
Two books describe the blue-dyeing in Hoyerswerda and it makes me sad that this workshop is no longer there. Also a workshop in Leipzig is mentioned, and that also does not exist anymore. It shows that this unfortunate trend in recent decades towards ever less European textile art, fewer and fewer local traditions and an ever increasing interest in the global fashion.
To write a single blog post about all these interesting books is impossible – next sequel follows!

 

Blaudruck Buch 5Blaudruck Buch 2Blaudruck Buch 3

Blaudruck Buch 4

Blaudruck Buch 6

Datum: 20.07.2015

Passende Tasche gesucht

Passende Tasche gesucht

Wir alle kennen dieses Dilemma sehr gut: Man steht vor dem Kleiderschrank, man hat das gewünschte Kleid bereits ausgesucht und dann überlegt man: Welche Handtasche würde wohl gut zu diesem Kleid passen?
Bei diesem neuen Dilians Sommerkleid erübrigt sich eben diese, so oft gestellte Frage von selbst – denn diese Dilians Umhängetasche ist mit dem gleichen Muster, wie das Kleid, in der Blaudruckerei „Strážnický Modrotisk“ in Mähren, Tschechische Republik, handbedruckt und im Indigo handgefärbt.
Eine Handtasche, genauso gemustert, wie ein Kleidungsstück, das gibt es sonst nur bei den weltberühmten Marken Modedesigner (Paris, Mailand, London, New York, usw.) und eben auch bei Dilians. Blaudruck Kunstwerkstätten können eben nach Bestellung arbeiten und das ist so ein Riesenvorteil, denn man als Designer nicht hoch genug schätzen kann!
Selbstverständlich bin ich von diesen neuen Möglichkeiten fasziniert und habe nun vor, öfters mal so eine Kombination Tasche und Kleid, Tasche und Top oder Tasche und Rock den interessierten Kunden anzubieten.

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We all know this dilemma very well: One stands in front of the wardrobe, you have chosen the desired dress and then you ponder: Which is the best handbag for this dress?
With this new Dilians summer dress all these frequently asked question are just unnecessary – because this Dilians shoulder bag has the same pattern as the dress, hand-printed and hand-dyed in indigo in the blue-dye workshop „Strážnický Modrotisk“ in Moravia, Czech Republic.
A handbag with the same pattern as a garment, usually that is only found by the world-famous fashion designer brands (Paris, Milan, London, New York, etc.) but now, by Dilians as well. At the Blue-dye art workshops you can just order what you need and that’s a huge advantage as a designer, that I cherish!
Of course, I am fascinated by these new possibilities and so I am looking forward to offer interested customers the bag and gown, bag and top, or bag and skirt combinations.

 

Oppach Bio Laden

Datum: 06.07.2015

Auch Märkte gehören dazu

Auch Märkte gehören dazu

Heute möchte ich in eigener Sache dem geehrten Leser ein Paar Termine verraten. An diesen Tagen ergibt sich für die Blaudruck und Handdruck Fans jeweils die Möglichkeit, mit Firma Dilians, mit mir und Dilians Produkten, Bekannschaft zu machen.
Es geht los am 3.7., da präsentiere ich wieder einmal Dilians Produkte im Bioladen in Oppach, wie immer bei den sehr netten Eheleuten Sensenschmidt. Danach gibt es eine lange Sommerpause, die mit einem Termin Ende August endet – am 29.-30.8. stelle ich im Barockschloss Rammenau aus.
In September kommt dann wohl der Höhepunkt des Jahres – der Gredinger Trachtenmarkt am 5.-6.9. Am 18.-20.9. findet der 18. Sächsische Landeserntedankfest in Löbau statt, wo ich auch dabei bin. Danach ist alles noch offen, allerdings gibt es Ende des Jahres bereits zwei vorweihnachtliche Termine für Dilians und zwar in Lübbenau/Spreewald – am 28.-29.11. und 5.-6.12.2015.

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Today I want to inform my honored readers of a few dates to keep in mind. It is possible for the blue-dye and handprint fans on these days to make acquaintance with my company Dilians and me, and my Dilians products.
It starts on the 3rd of july. I am present once again with my Dilians products in the health food store in Oppach, run by the very nice couple Sensenschmidt. Then there is a long summer break, which ends with a date at the end of August – the 29th and 30th. I have a stand in Rammenau Castle.
In September then is probably the next highlight of the year – the Gredinger traditional costume market on the 5th and 6th September. Then from the 18th till the 20th of September I am attending the 18th Saxony State Harvest Festival in Löbau. After that, everything is still open, but there are at the end of  the year two dates for Dilians namely in Lübbenau / Spreewald – 28-29 November and 5-6 December, the christmas markets.

 

Hier alle Termine in Übersicht:

3.7. – Bioladen Oppach von 9.00 bis 18.30
29.8., 30.8. – 20. Internationale Oberlausitzer Leinentage im Barockschloss Rammenau
5.9., 6.9. – Gredinger Trachtenmarkt 2015
18.9., 19.9.,20.9. – 18. Sächsisches Landeserntedankfest in Löbau
28.11., 29.11. – Spreewald Weihnacht in Lübbenau
5.12., 6.12. – Spreewald Weihnacht in Lübbenau

Datum: 28.06.2015

Blaudruck auch am Samstag

Blaudruck auch am Samstag

Vor etwa 10 Tagen gab es einen Tag der offenen Tür in der Blaudruckerei Folprecht. Weil ich wieder neue Dilians Handtaschen plane, mussten wir an diesem Tag auch die Pulsnitzer Blaudruckerei besuchen. Von Pulsnitz aus ist die Blaudruckerei Folprecht bei Dresden nicht so weit und so konnte man beide Termine eben gut verbinden.
Es hat sich auch wirklich gelohnt, denn es war ein wunderschöner Samstag Nachmittag. An dem Wochenende gab es nämlich auch öffentliche Wanderungen in Coswig und so haben einige Wandergruppen auch eine Zwischenstation in der Blaudruckerei Folprecht eingeplant. Mit viel Interesse verfolgten die Wanderer die tolle Blaudruck Präsentation von Frau Heidi Folprecht-Pscheida und ihrem Ehemann Hartmuth.

Auch ich selber schaue mir den Entstehungsprozess des Blaudrucks immer noch sehr gerne an und bin nach wie vor von dem Geschick, der Kunst und Geduld der Blaudrucker voll begeistert. In der Blaudruckerei Folprecht war ich zwar schon einige Male, aber erst diesmal habe ich die Indigo Färberwerkstatt gesehen und nicht nur das, es gibt in Coswig sogar noch eine große und funktionstüchtige (Jahrgang 1938) Stoffmangelmaschine.
Und zum Schluß möchte ich mich noch bei den Eheleuten Folprecht-Pscheida für ihre Gastfreundlichkeit bedanken, es war sehr schön in Coswig und wir kommen (mit einem nächsten Auftrag) sicher bald wieder!

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About 10 days ago there was an open day in the Blaudruckerei Folprecht. Once again I am designing new Dilians handbags, and so we were visiting the Pulsnitzer blue-dyer on this day. From Pulsnitz to the Blaudruckerei Folprecht in Coswig is not far, so it was convenient to connect both appointments together.
It was well worth it, because it was a beautiful Saturday afternoon. At the weekend there was a public walking day in Coswig and so some groups had planned a stopover in the Blaudruckerei Folprecht. The walkers followed the blueprint presentation of Mrs. Heidi Folprecht-Pscheida and her husband Hartmuth with much interest.

Even I still very much love to look at the process of creating blueprint and I am still totally thrilled by Heidi’s skill in art and patience. I was indeed quite a few times in the Blaudruckerei Folprecht, but this was the first time I saw the indigo dyer’s workshop and not only that, there is even a large and functional (made in 1938) mangle ironing machine in Coswig.
And finally I would like to thank Mr and Mrs Folprecht-Pscheida for their hospitality, it was very nice in Coswig and we will certainly come (with the next order) back soon!

Blaudruckerei Folprecht 2

Blaudruckerei Folprecht 3

Blaudruckerei Folprecht 6

Blaudruckerei Folprecht 5

Blaudruckerei Folprecht 4

Datum: 17.06.2015

Neue Dilians Handtaschen

Neue Dilians Handtaschen

Heute darf ich allen Lesern meine neuen Produkte vorstellen – drei brandneuen Dilians Schultertaschen. Schon immer habe ich mir gewünscht, neben den exclusiven und hochpreisigen Jitka Handtaschen auch etwas günstigere und kleinere Modelle über die Schulter anzubieten. Nach einer Entwicklungsphase sind sie nun fertig und ich hoffe sehr, dass sie den Kunden auch gefallen werden.
Dies wäre der Anfang von einer Dilians Handtaschenkollektion und ich hoffe sehr, dass andere neuen Modelle bald folgen werden. Ich habe mich auch entschieden, dass ich bei der kleinsten und günstigsten Tasche keine Limitierung auf 44 Stück machen werde, genauso, wie bei der runden Tasche, die ich vorerst nur jeweils als Unikat verkaufen will. Hier wird es nämlich ganz viele Muster geben.
Die Rechteckige Umhängetasche Tasche wird aber, wie immer, auf 44 Stück limitiert und nummeriert bleiben. Weil ich alle diesen neuen Taschen eben günstiger halten will, wird es für diese Modelle statt einer handbedruckten Hülle, nun eine einfarbige, naturfarbene Baumwollstoffhülle geben.

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Today I can introduce all the new products to my readers – three brand new Dilians shoulder bags. In addition to the exclusive and high-priced Jitka handbags, I have always wanted to offer a slightly cheaper and smaller over-shoulder model. After a development phase they are now ready, and I very much hope that the customer will also like them.
This will be the beginning of a Dilians handbag collection and I very much hope that other new models will soon follow. I also decided that I will not be making a limited edition of 44 pieces for the smallest and cheapest bag, and also not for the round bag, which I initially want to sell as one of a kind in each case . In fact here there are quite a lot of patterns.
The Rectangular Crossbody Bag will remain, like the Jitka Bags, limited and numbered to 44 pieces.
Because I want to offer all of these new bags cheaper, for these models instead of a simple hand-printed cloth store bag , there will be a plain, natural colored cotton cloth store bag.

Neue Handtaschekollektion A

 

 

Datum: 08.06.2015

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 3

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 3

oder was ich noch zum Schluß gerne berichten würde:
Mit großer Freude habe ich nähmlich in Gutau festgestellt, dass es neben den vielen Blaudruckern im besten Alter nun auch ganz junge Leute gibt, die sich dieser Handwerkskunst angenommen haben.Die jungen Enthusiasten findet man erstens in Gutau selber, direkt am Färbermuseum und zweitens in Erfurt, in dem traditionsreichen Dürer-Haus. Und sie beherrschen bereits, oder schon länger, dieses Kunsthandwerk so perfekt, dass auch sie ihre schönen Fertigprodukte in Gutau erfolgreich angeboten haben.
Nun kann man also etwas optimistischer in die Zukunft des Blaudrucks schauen, denn es gibt NACHWUCHS!
Es wird mir eine Ehre sein, auch diese beiden jungen Werkstätten alsbald besuchen zu können.

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The fabled Gutauer Färbermarkt – Part. 3
and what I am happy to report at the finish:
With great joy I discovered in Gutau, that there are now, in addition to the many Blue-dyers in their prime, also a few young people that have chosen this craft for themselves. These young enthusiasts are firstly here in Gutau itself, right next to the Färber Museum, and secondly in Erfurt in the traditional Dürer-Haus. They have so perfectly mastered this art and craft, that they also successfully offer their beautiful finished products here in Gutau.
So now we can look a little more optimisticly in the future of the blue-dying, because there is new blood!
I am looking forward to visiting these two young budding workshops soon.

Herr Wezyk, Firma Blaudruck Erfurt

Duerer Haus 2a

http://www.blaudruck-erfurt.de

http://www.zeugfaerberei.at

Datum: 31.05.2015

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 2.

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 2.

Das schöne an diesem einmaligen Event ist auch, dass es am Vorabend davor ein Zusammenkommen von allen Teilnehmern in einer gemutlichen Gaststätte in Gutau gibt. Dieses Zusammenkommen wurde von dem Gutauer Bürgermeister, Herrn Josef Lindner und der zuständigen Dame für den Färbermarkt Frau Regina Holl perfekt organisiert. Es hat mich sehr gefreut, diese beiden Herrschaften persönlich kennenzulernen.
Bei so einem gemütlichen Abend habe ich die Gelegenheit gehabt, mit mir noch unbekannten Blaudruckern ins Gespräch zu kommen. Wo hat man sonst die Gelegenheit, alle möglichen Blaudrucker, die sonst hunderte von Kilometern voneinander entfernt sind, auf ein Paar Quadratmetern zu treffen? Um einen Blaudrucker zu besuchen, muss ich jedes mal mehr, oder weniger Benzin und ganz viel Zeit einplanen. Und hier saßen diese wunderbaren Handwerker alle zusammen am Tisch und ich mitten drin. Der Abend war viel zu kurz, keine Zeit für Fotos.
Am nächstem Markttag haben wir Aussteller dann leider fast keine Zeit mehr für Gespräche gehabt und nur wenige haben es überhaupt geschafft, sich zu verabschieden.

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The beauty of this unique event is that on the eve before there is a gathering of all the participants in a comfortable restaurant in Gutau. This get together was perfectly organized by the Gutauer Mayor, Mr. Josef Lindner and the competent lady for the Färbermarkt, Frau Regina Holl. It made me very happy to get to know these two personally.
During such a nice evening I had the opportunity to talk with many, for me still unknown Blue-dyers. Where else have you the opportunity to meet in a few square meters, all sorts of blue-dyers that are otherwise hundreds of Kilometers apart? To visit a blue-dyer, I have to plan petrol and quite a lot of time. And here were all these wonderful craftspeople sitting together at a table with me in the middle. Unfortunately the evening was much too short, and I had no time for photos.
Next day, market day, the exhibitors had almost no time to talk with one another and a few weren’t even able to say goodbye.

Datum: 20.05.2015

Die Wiederentdeckung des Blaudrucks

DieWiederentdeckungdesBlaudrucks

Zeitschrift: Altes Handwerk neu erlebt
Artikel: Die Wiederentdeckung des Blaudrucks
Heute ist mein absoluter Glückstag, denn endlich halte ich ein frisches Exemplar dieser tollen Zeitschrift vom Neckar Verlag in den Händen.
Mein Artikel über Blaudruck ist wirklich erschienen!
Seit Wochen war ich damit immer wieder beschäftigt und jetzt hat es geklappt. Ein tolles Gefühl! Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass mein Bericht bei den Lesern gut ankommt und vielleicht sogar neues Interesse für Blaudruck weckt!?
Ich möchte mich nun auch für die tolle Zusammenarbeit bei dem Chefredakteur, Herrn Udo Mannek, herzlichst bedanken!
Ich wünsche Ihm und der ganzen Redaktion weiterhin viel Erfolg für diese tolle und wichtige Zeitschrift und ganz viele begeisterte Leser und Abonennten.

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Magazine: Old handicrafts new experiences
Article: Rediscovering blue dying
Today is my absolute lucky day, because finally I have a fresh copy of this neat magazine from Neckar Verlag in my hands.
My article on blue-dye/print has indeed appeared!
For weeks I was busy with it and now its there. A great feeling! Now I can only hope that my report is well received by the readers and perhaps it will awake a new interest in blue dying !?
I take this opportunity to sincerely thank the editor in chief, Mr. Udo Mannek for an awesome cooperation with me!
I wish him and the entire editorial team continued success for this great and interesting magazine and a lot of avid readers and subscribers.

Datum: 12.05.2015

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 1 – Markt

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 1 – Markt

Endlich war es so weit, endlich durfte ich bei dem berühmten Gutauer Markt dabei sein! (Ich muss zugeben, ich bin mit leichtem mulmigem Gefühl hingefahren, denn man muss im Voraus Geld investieren – die Benzinkosten und Übernachtungskosten sind für meine immer noch unbekannte Firma relativ hoch). Gewisse Risikobereitschaft gehört aber bei einem Privatunternehmen unbedingt dazu und der Gutauer Färbermarkt ist für die Blaudrucker und alle Blaudruck Fans ein MUSS!
Nur das Wetter hat leider nicht so ganz mitgespielt – das ganze Wochenende war ungemütlich, regnerisch, voller schwarzen Wolken und die Sonne kam nur selten kurz raus. Es sind wahrscheinlich wegen schlechtem Wetter auch weniger Besucher gekommen. Die Verkaufsstände waren aber zum Glück perfekt – überdacht und wasserdicht, gut und stabil gebaut. So konnte uns, den Ausstellern, der Regen wenig anhaben und in so einem schönen Verkaufsstand habe ich den Markt und Leute sehr genossen, es war einfach toll! Ich will auch nächstes Jahr unbedingt mitmachen.
Und weil es über dieses tolle Event viel zu berichten gibt, wird es hier noch einige Beiträge über den Gutauer Färbermarkt 2015 geben.

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At last the time had come, I was able to be there – at the famous Gutauer market! (I have to admit, I went there with a slight queasy feeling, because you have to invest money in advance, the cost of petrol and the cost of accommodation are relatively high for my still unknown company). A certain risk in taking part belongs to a private enterprise and the Gutauer Färbermarkt is a must for the Blue-dyers and all Blue-dye fans!
Only the weather did not play its part – the whole weekend was uncomfortable – rainy, full of black clouds and the sun rarely came out. Its likely that less visitors came because of the bad weather. But luckily the stalls were perfect – with a roof, waterproof, well built and stable. In such a beautiful stall the rain could do little harm to us, the exhibitors and so I was able to enjoy the market and people – it was great! I definitely want to take part again next year.
And because there is much to say about this great event, there will be more posts here about the Gutauer Färbermarkt 2015.

Gutau 2015 Stand 1

Gutau 2015 Stand 2

Datum: 07.05.2015

Dilians auf einem Folklore Kongress in Mähren – Tschechische Republik

Dilians auf einem Folklore Kongress in Mähren – Tschechische Republik

Pro české čtenáře

Dilians na folkorním kongresu na jižní Moravě

Globalizace světa všude pokračuje a proto se lidé, nejen ve střední Evropě, stále více chějí vracet ke svým vlasním kořenům a tradicím. Právě na toto téma se nyní v Jihomoravském městě Břeclav konalo setkání příznivců folkloru a protože i modrotisk k folkloru patří, byla jsem i já s mou firmou Dilians pozvána.

Ve velkém sále Břeclavské městské knihovny probíhal celý den nabitý program, který paní Maděřičová perfektně zorganizovala. Vystoupila řada lidí, kterým zachování Moravských tradic velmi leží na srdci. Tito lidé zkouší, zrovna tak jako já, staré tradice znova dostat do podvědomí mnoha lidí. O všech jednotlivých příspěvcích tady nemůžu psát do detailu, to bylo moc obsažné, ale to celé setkání mi dává velkou naději, že lidé na Moravě nyní pochopili, jak je zachování a rozvíjení vlastních tradic důležité. Tradice jsou důležitou součástí vlastní identity, odlišují jednotlivé národy od sebe a dávají nám, lidem, orientaci v tomto dnešním nepřehledném globalizovaném světě.

Ten nejdůkležitějsí a první krok na dlouhé cestě zpět ke kořenům je, přesvědčit lokální politiky a mladé lidi nadchnout pro folklor.V oblasti hudby, tance a zpěvu to už funguje, ostatní součásti by měly následovat, protože pro turisty by Jihomoravský region s autentickým, živým folklorem byl mnohem atraktivnějsí a to by do regionu přineslo peníze. Bohužel ale stále existuje určitá jazyková bariéra.

Nyní jsem zvědavá, jak se věci budou vyvíjet dál. O jakémkoliv pokroku budu moje čtenáře ráda informovat.

 

Die Globalisierung der Welt schreitet überall voran und daher wollen sich die Menschen nicht nur in Mitteleuropa zunehmend auf die eigenen Wurzeln und Traditionen besinnen. Genau zu diesem Thema gab es nun in der südmährischen Stadt Breclav ein Treffen der Folklore Enthusiasten und weil auch Blaudruck zur Folklore gehört, wurde ich von mit meiner Firma Dilians eingeladen.

In einem großen Saal der Stadtbibliothek in Breclav gab es den ganzen Tag ein volles Programm, von der Frau Madericova toll organisiert. Viele Leute traten auf, denen die Erhaltung der Mährischen Traditionen sehr am Herzen liegt. Diese Leute versuchen, genauso wie ich, alte Traditionen wieder in das Bewustsein vieler Menschen zurückzubringen. Ich kann hier nicht detailiert über alle Beitrage schreiben – das wäre zu umfangreich, aber diese ganze Veranstaltung gibt mir die grosse Hoffnung, dass die Leute in Mähren nun begriffen haben, wie wichtig die Erhaltung der eigenen Traditionen ist. Sie sind ein großer Teil der eigenen Identität, unterscheiden alle Völker voneinander und geben uns Menschen irgendwie Halt in der zunehmend unübersichtlichen globalisierten Welt.

Der wichtigste und erste Schritt auf dem langen Weg zurück zu den Wurzeln wäre aber, vor allem die Lokalpolitiker ins Boot zu holen und auch die jungen Menschen für die eigene Folklore zu begeistern. Dies gelingt schon teilweise im Musik und Tanzbereich, andere Bereiche sollten folgen. Es würde sich auf jeden Fall lohnen, denn auch für die Touristen wäre die Mährische Region mit authentischer, gelebten Folklore viel attraktiver und das würde auch Geld in die Region bringen, allerdings gibt es nach wie vor eine Sprachbarriere. Nun darf man gespannt sein, wie es weitergeht.

Über alle Fortschritte werde ich sehr gerne meine Leser informieren.

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The globalisation of the world is advancing everywhere and so there are also many people in Central Europe who increasingly want to reflect on their own roots and traditions. On this topic I was invited with my company Dilians to a meeting of folklore enthusiasts in the South Moravian town of Breclav where blue-dye is also a part of the Folklore.

A full program for the whole day was very well organized by Frau Madericova in a large hall of the Municipal Library in Breclav. Many people appeared to whom the conservation of the Moravian traditions is very important. These people are trying, as I am, to bring back the old traditions into the consciousness of the folk. I can not write in detail about all their contributions here – that would be too extensive, but the whole event gave me great hope that the people in Moravia, now understand the importance of the preservation of their own traditions. They play a big part of one’s identity, seperate people from each other and give all of us a support in an increasingly complex global world.

The first and most important step on the long road back to the roots would be to bring local politicians on board and inspire young people for their own folklore. This can be brought partly in the music and dance area, and then other areas would follow. It would be worth it in any case, as authentic, live folklore from the Moravian region makes it more attractive for tourists and that brings money into the region. The language barrier is still a problem but we can now look forward to seeing how it develops.

I will be very happy to keep my readers informed about all the progress.

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Datum: 26.04.2015

Eine Dilians Handtasche kommt selten allein

Eine Dilians Handtasche kommt selten allein

 

Für alle Dilians Leder Handtaschen gibt es handbedruckte, von mir genähte
Aufbewahrungsbeutel. Daher habe ich immer wieder viele Stoffreste. Diesmal
war der übriggebliebene Stück aber besonders groß und das hat mich auf eine
Idee gebracht: Ab jetzt werde ich zu meinen Dilians Blaudruck Ledertaschen
auch passende Anziehsachen anbieten!
Dann erübrigt sich für manche Kundin die wichtige, oft gestellte Frage: Was
trage ich dazu???
Die Antwort darauf sieht man auf den Fotos. Zugegeben, es gehört heutzutage
in unserem fast einheitlichen Straßenbild etwas Mut dazu, so „stylish“,
originell und individuell angezogen zu sein. Ich hoffe aber sehr, dass es
immer mehr Kundinnen geben wird, die genau so angezogen sein möchten!

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For all Dilians leather handbags, there is a hand-printed storage bag, sewn
by me. From this there are a lot of fabric scraps left over. This time the
leftover piece was especially large and that gave me an idea: From now on, I
can also offer matching clothes to my Dilians blue print leather bags!
This will save for some customers the often asked important question: What
do I wear to this ???
The answer to this can be seen in the photos. Granted, one needs in our
almost uniform street picture some courage to be dressed so, „stylish“,
original and individual. So I am looking forward to more and more customers
who want to be dressed exactly like that!

Datum: 09.04.2015

Preise Preise Preise

Preise Preise Preise

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Wie versprochen, möchte ich heute die Preisgestaltung meiner Produkte darstellen. Denn auf den ersten Blick scheinen vielen potenziellen Kunden meine Produkte wohl viel zu teuer. Das wundert mich eigentlich nicht, denn seit vielen Jahren kämpfen in den überal gleichen Fußgängerzonen der Welt die globalen Großkonzerne um die Niedrigstpreise. Jetzt gerade erleben wir einen Hype um einen Großkonzern aus Irland, der die schon ohnehin sehr niedrigen Preise noch einmal unterboten hat.
Da greifen die meisten (vorwiegend jungen) Kunden sehr gerne zu, denn sie alle wollen VIELE Klamotten und Accesoires besitzen. Die Qualität der Produkte spielt dabei allerdings eine untergeordnete Rolle, denn die erworbenen Teile werden sowieso nur ein Paar Mal getragen. Man nennt dieses Segment eigentlich Fast Fashion, weil man hier Mode schnell konsumiert, so, wie eine Mahlzeit in einem Fast Food Restaurant.

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As promised, today I would like to present the price structure of my products. At first glance it seems that to many of my potential customers, my products are probably too expensive. That doesn’t surprise me, because for many years in the same pedestrian areas everywhere in the world, the global corporations are fighting over the cheapest prices. Right now we are experiencing a hype around a large corporation from Ireland who has undercut the very low prices again.
There the most (mostly young) customers can’t resist snatching at the bargains, because they all want to have MANY clothes and fashion accessories. The quality of the products, however, plays a minor role, because the purchased pieces are only worn a couple of times. Here really we call this segment fast fashion because fashion is consumed, like a meal at a fast food restaurant.

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Firma Dilians kann allerdings mit diesen billigsten Preisen niemals konkurrieren. Hinter jedem Produkt und jeder Handtasche verbirgt sich viel Arbeit im Hintergrund.
Es fängt schon damit an, dass ich zu jeder Blaudruck Werkstatt persönlich fahren muss, um dort die richtigen Muster für meine Produkte auszusuchen. Dann muss ich in Deutschland deutsches Leinen bestellen und entweder persönlich oder Per Post zum Bedrucken in die Blaudruck Werkstätten hinbringen und wochenlang warten, bis die Stoffe fertig bedruckt sind. Entweder persönlich abholen, oder per Post liefern lassen und schließlich in die Produktionsstätte nach Tschechien mitnehmen und meine Bestellung am Ort und Stelle besprechen. Die fertigen Taschen später wieder persönlich abholen und erst dann kann ich sie selber fotografieren und veröffentlichen. Das alles muss man organisieren und es kostet viel Zeit. Bei allen von mir genähten Sachen ist schon der handbedruckte Stoff im Einkauf relativ TEUER. 

Kurzum: Es ist einfach nicht möglich, Kunsthandwerk Produkte in Europa einzeln BILLIG zu produzieren und mit Schnäppchen Preisen arbeiten.

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Dilians can however never compete with these cheapest prices. Behind every product and every handbag a lot of work is hidden in the background.
It starts with the fact that I have to drive to a blueprint workshop in person to choose the correct pattern there for my products. Then I must order the German linen in Germany, and bring it, either in person or by mail, to the workshops for the blue-dying, and wait for weeks until the printed material is finished. Then either personally pick it up, or have it delivered by mail, and finally take it to the production site in the Czech Republic and discuss with them my order. The finished bags later are then personally picked up and finally I can take pictures and publish them for you. It all has to be organized and it costs a lot of time. The hand printed fabric for all the items sewn by me is also relatively EXPENSIVE. 

In short, it is simply not possible, to produce art handicraft products individually in Europe CHEAPLY, and then handle with bargain prices.

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Wenn man allerdings NUR die Dilians Preise mit den Kampf Preisen der Großkonzerne vergleicht, sieht es für Dilians schlecht aus.

Deswegen habe ich eine Hoffnung, dass es doch immer mehr Kunden geben wird, die diese Billigpreise hinterfragen werden. Genauso, wie sie nicht wollen, dass Tiere leiden und deswegen vegetarisch oder sogar vegan werden, wollen sie auch nicht mehr das menschliche Leid und die Hungerlöhne bei der Produktion solcher Mode Schnäppchen aus Asien akzeptieren.

Und genau diese neuen mündigen Kunden will ich mit meinen Dilians Produkten ansprechen!

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So, if one ONLY compares the prices of Dilians with the competitive prices of large corporations, its not looking so good for Dilians.

That’s why I am hoping for more and more customers who question these low prices. Just as many do not want that animals suffer and become vegetarian or even vegan, more will not want to accept the human suffering and starvation wages of Asia in the production of these fashion bargains.

And it is exactly these new mature customers that I want to impress with my Dilians products!

Datum: 01.04.2015

Frische Frühjahrestermine für Dilians

25.03. – Am kommenden Mittwoch stelle ich meine Produkte bei einer Ladies Cocktail Party im Alte Kurhaus Lückendorf, eine Wellness-Pension aus.
2.04. – Ferner wird am Gründonnerstag, den 2.4. wieder mal eine Präsentation im Oppacher Bio Markt bei den sehr freundlichen Eheleuten Senseschmidt geplant.
11.04. – Am Samstag, den 11.4. wurde ich mit meinenhandbedruckten Produkten nach Bautzen eingeladen. Da findet im Autohaus Point Urban ein Frühlingsfest statt und ich freue mich heute schon drauf, die Frau Weise und das Verkaufsteam persönlich kennenzulernen.
3.05. – Und dann kommt sicher der Höhepunkt des Jahres – es macht mir große Freude, hier meine Teilnahme am großen Färbermarkt in Gutau (in der Nähe von Linz) in Österreich bekannt zu geben! Letztes Jahr habe ich über diesen tollen Markt berichtet und mich dort auch angemeldet. Und es hat wirklich geklappt, ich freue mich sehr darüber und bin jetzt schon neugierig, wie dort meine Produkte bei den vielen Blaudruckfans ankommen werden. Es ist wohl der einzige Markt, wo man die hohen Preise für Blaudruck Produkte NICHT erklären muss. Die Blaudruckfans kennen sich nämlich bestens aus und wissen, warum die wertvollen Blaudruck Produkte keine Schnäppchen sein können.
Übrigens – das Thema „Blaudruck Produkte haben ihren Preis“ hat einen eigenen Beitrag verdient und ist bereits eingeplant.

Gutau Färbermarkt

Illustrationsfotos mit Quellenangabe:
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verschönerungsvereins Gutau.
Copyright Marktgemeindeamt Gutau
(Mit Blaudruck die ganze Welt VERSCHÖNERN!

Das will ich eigentlich mit Dilians auch…..schön ausgedruckt!)

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25.03. – Next Wednesday I present my products at a cocktail party at the Alte Kurhaus Lückendorf, a Wellness-Pension.
2.04. –  Further, on Maundy Thursday, a presentation is planned in the big organic supermarket in Oppach by the very friendly Sensenschmidts.
11.04. – On Saturday, I am invited to Bautzen with my hand-printed products. The car dealership Point Urban is holding a spring festival and today I am looking forward to meeting Frau Wiese and the sales team. 
3.05. – And then certainly the highlight of the year –
it gives me great pleasure to announce here, my participation in the big Färbermarkt in Gutau (near Linz) in Austria!
Last year I wrote about this great market and also enroled for this year. It really worked, and so I am very pleased and am now curious as to how my products will come on to the many blue-dye fans. It is probably the only market where you don’t have to explain the high prices for Blue-Dyed products. The blue-dye fans know them well and know why there are no bargains under the precious blue-dyed products.

By the way – the theme of „blue-dye products have their price“ deserves its own article and is already planned.

Datum: 22.03.2015

Dilians Blog wird zur Baustelle

Dilians Blog wird zur Baustelle

Nach einer langen Zeit ohne Veränderung denke ich nun darüber nach, wie ich meinen Blog ausbessern, noch attraktiver für die Leser machen könnte. Oder, modern gesagt, ich will nun meinen Internet Auftritt „optimieren“.
Ich stelle immer wieder fest – alle Bereiche im Sozial Media Marketing sind eine Wissenschaft für sich. Wenn man ein erfolgreicher Blogger sein will, sollte man sich zuerst sämtliche Ratgeber oder Internetseiten zu diesem Thema durchlesen, sonst kann man ja vieles falsch machen. Mein Dilemma aber ist, dass, je mehr Zeit ich im Internet, oder mit dem Studium sämtlicher Bücher zum Thema „Bloggen Im Internet“ verbringe, umso weniger Zeit bleibt mir für meine eigentliche Arbeit. Und die ist immer noch – aus alten traditionellen Blaudruck Mustern neue, moderne Produkte zu kreieren. Wenn sich diese Produkte aber nicht verkaufen, dann wird den Blaudruckern aber auch nicht geholfen und so bin ich wieder zurück bei Sozial Media Marketing…..
     Kurzum – liebe Leser, wundert euch nicht, wenn mein Dilians Blog in der Zukunft ein Wenig anders aussehen wird.

  Übrigens – für jegliche Kommentare, oder Bemerkungen zu meinem Blog wäre ich euch, meinen Lesern, sehr dankbar!

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   After a long time without any change, now I am thinking about how I can improve my blog to make it even more attractive to readers. Or, in modern terms, I want to „optimize“ my website.
    Time and again I see that the area of social media marketing is a science in itself. If you want to be a successful blogger,  you should first read about this topic asking advice, visiting websites , or else one can do many things wrong. My dilemma is that, the more time I spend in the Internet, or reading the various books on the topic „Blogging the Internet“, the less time remains for my real work. And that still is – to create from old traditional blue print patterns, new modern products. But if these products do not sell, that won’t help the Blue-dyers, so I’m back to social media marketing …..
     In short – dear reader, do not be surprised if my Dilians blog is in the future a little different.

  Incidentally – for any comments, or comments on my blog I would be, my readers, very grateful!

Datum: 12.03.2015

Die kleine Adressenliste der deutschen Blaudrucker

    Wie versprochen, heute will ich meinen Link zu den deutschen Blaudruckern vervollständigen. Ich habe aber festgestellt, dass es nur ganz wenige Blaudrucker mit lediglich einer Postadresse gibt. In diesen Fällen würde ich empfehlen, zuerst telefonisch Kontakt aufzunehmen.
    Die Vollständigkeit meines Blaudruck Links steht unter Vorbehalt, falls es irgendwo noch einen, mir ganz unbekannten Blaudrucker gibt, bitte, hier eine Nachricht hinterlassen und ich werde meinen Link gleich danach ergänzen.

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    As promised, today I will complete my link to the German Blue-dyers. There are only a few blue-dyers with only a postal address. I would recommend that in these cases, you first contact by phone.
   The thoroughness of my blue-dye links is with reservation. If you come across one, not known to me, please, leave a message here and I will add a link afterwards.

Datum: 03.03.2015

Internetauftritte der deutschen Blaudrucker

      Heute möchte ich eine neue Seite in meinem Dilians Blog vorstellen:
Schon lange habe ich darüber nachgedacht, eine Zusammenfassung aller deutschen Blaudruck und Handdrucker hier zu veröffentlichen. Nun ist es endlich soweit. Alle diese Internet Adressen sind nach Postleitzahlen angeordnet und mit dem Anklicken landet der interessierte Leser direkt bei der gewünschten Blaudruck oder Handdruckfirma.
      Allerdings gibt es aber zusätzlich einige deutsche Blaudrucker,die keinen eigenen Internet Auftritt haben. In diesen Fällen gibt es im Internet aber wenigstens deren Postadresse. In meinem nächsten Blog Beitrag werde ich die Namen und Adressen dieser Blaudrucker auch veröffentlichen.
       Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich beim Herrn Wolfgang Jentsch bedanken, denn er hat mir vor einer längeren Zeit die erste Blaudrucker Liste geschickt und mich eigentlich auf diese Idee mit dem Link gebracht.

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      Today I want to present a new page in my Dilians blog :
I have long thought about publishing here a list of all German blue-dyers and handprinters. Now it is finally ready. All these Internet addresses are arranged by postal codes and by clicking lands the interested reader directly at the chosen blue-dye or handprint company.
      However, there are still some German Blue printers that are do not have a website. In these cases at least their postal address is in internet. In my next blog post I will publish the names and addresses of these blue-dyers.
     I take this opportunity to thank Herr Wolfgang Jentsch, because for a long time he sent me a blue-dyer list and that gave me this idea with the links.

Datum: 23.02.2015

Auf der Stoffmesse in München

Auf der Stoffmesse in München

Da ich auf der Suche nach einigen passenden Zutaten war, bin ich nach einem Jahr wieder zu der Stoffmesse nach München gefahren. Ich war vor allem auf der Suche nach einem farblich zu Blaudruck passenden blauen Baumwollband. Dem Fertig genähten Produkt sieht man die Zeit nämlich nicht an, die man damit verbringt, das richtige Blau in der gewünschten Qualität irgendwo zu finden. Diese Farbe hat so viele Schattierungen und trotz der vielen Aussteller habe ich kein passendes blau gefunden. Daher habe ich mich entschieden, die Bänder in der Zukunft gleichzeitig mit dem handbedruckten Stoff im Indigo Bad direkt bei den Blaudruckern mitfärben zu lassen. Problem gelöst!
Trotzdem habe ich in München doch einige neue Zutaten für Dilians entdeckt und habe die Messe, wie immer, voll genossen.

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As I was on the look for some suitable sewing goods, like last year, I went again to the fabric trade fair in Munich. I was looking for a blue cotton ribbon that matches the blue-dye colour. The finished sewn product does not begin to show the hours I have spent trying to find the right blue in the desired quality anywhere. This colour has so many fine shades and despite all the many exhibitors here, I could find no matching blue. So, in future I will let the bands be coloured simultaneously with the hand-printed fabric directly in the indigo bath at the blue-dyers. Problem solved!
Nevertheless, I had time in Munich to discover some new goods for Dilians and, as always, fully enjoyed the show.

Datum: 09.02.2015

Noch mehr Bilder von Berlin

Noch mehr Bilder von Berlin

Weil es in Berlin so interessant war, hier noch einige zusätzliche Fotos, die dem Leser die berühmte Internationale Grüne Woche zum letzten Mal etwas näher bringen.

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Because Berlin was so interesting, here are a few more pictures to give you the feeling of the famous International Green Week.

Berlin Grüne Woche 02Berlin Grüne Woche 13Berlin Grüne Woche 08

Berlin Grüne Woche 05Berlin Grüne Woche 10Berlin Grüne Woche 03Berlin Grüne Woche 07Berlin Grüne Woche 12Berlin Grüne Woche 04Berlin Grüne Woche 09Berlin Grüne Woche 06Berlin Grüne Woche 11

Datum: 02.02.2015

Die 80. Grüne Woche in Berlin

Die 80. Grüne Woche in Berlin

ist schon wieder Vergangenheit. Es war eine fantastische Erfahrung, zwei tolle Tage für Dilians mit sehr viel Publikum und vielleicht einigen zukünftigen Dilians Kunden, die vorerst ein Dilians Flyer mitgenommen haben.
Diese tolle Lebensmittel Messe – die größte auf der Welt – ist riesengroß, man muss stundenlang gut zu Fuß sein, um sich einigermaßen einen kleinen Überblick zu verschaffen. Die Messe bestand aus ungefähr zwei Bereichen. Ein Bereich der zusammenhängenden großen Messehallen, wurde aufgeteilt nach einzelnen Bundesländern (z.B. die große Bayernhalle ist mir richtig aufgefallen, denn dort gab es neben allen möglichen Bayerischen Schmankerl Dank der lauten Blasmusik auch eine echte Oktoberfest Stimmung). In der Halle 21a, der Sachsenhalle, befand sich auch ein Stand der Marketing Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien und an einer Seite dieses Standes die Dilians Blaudruck Präsentation. An dieser Stelle möchte ich mich für die sehr nette und freundliche Betreuung der Frau Lehmann von der oben erwähnten Marketing Gesellschaft aus Bautzen bedanken!

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The 80th Green Week in Berlin is already past. It was a fantastic experience, two great days for Dilians, with a large audience and maybe some future Dilians customers who took our Dilians flyer home.
This great food fair – the largest in the world – is huge, you have to be able to walk for hours to gain a somewhat small overview. The exhibition consisted of two areas. A series of related large exhibition halls divided by individual federal states (for example the large hall of Bavaria hit my nerve, because there were all kinds of Bavarian delicacies to try, and thanks to the loud brass music, a real Oktoberfest mood). In the Hall 21a, the Saxony Hall, there was also a stand of the Marketing Society Upper Lusatia-Lower Silesia and on one side of this stand, the Dilians blue-dye presentation. At this point I would like to thank the very practical and friendly help from Frau Lehmann of the above marketing company from Bautzen!

Marketing Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien Dilians Stand

Der zweite Bereich der Messe war international, ganz Europa war vertreten und auch ferne Länder aus der ganzen Welt. Überall, in jeder einzelnen Halle, wurde gekocht, gebrutzelt und gegrillt und alle hungrigen Besucher standen wohl vor dem Dilemma: Was esse ich heute, was neues möchte ich ausprobieren? Auch ganz viele Biersorten wurden angeboten und Weine aus allen möglichen Weinregionen der Welt.
Kurzum – die Grüne Woche in Berlin ist ein Erlebnis und absolut empfehlenswert und ich hoffe, ich komme, ob mit Dilians, oder ohne, irgendwann wieder!

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The second section of the fair was international, Europe was represented and also distant countries from around the world. Everywhere, in every hall, was cooked, grilled and sizzled and every hungry visiter had a problem: What shall I eat today, shall I try something new? As well, a lot of beer was on offer and wine from every wine region in the world.
In short – the Green Week in Berlin is a great experience and is highly recommended and I hope to come again sometime, whether with Dilians, or without!

Vegie StandTschech StandBritish Stand

Datum: 26.01.2015

Dilians ist auf der IGW in Berlin dabei

Dilians ist auf der IGW in Berlin dabei

Dank der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien darf sich Dilians diese Woche zwei Tage (Mittwoch und Donnerstag) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorstellen. Man könnte zwar meinen, auf der Grünen Woche dreht sich alles um Essen, aber es gibt doch einen Zusammenhang: Die Themen Ernährung und der Blaudruck kommen beide meistens vom Ländle – die Lebensmittel aus der Region werden zunehmend gefragt und so könnten auch die Textilien aus der Region wieder populärer und bekannter werden. (Zum Beispiel könnte man die regionalen Spezialitäten in einer regionalen Einkaufstasche nach Hause tragen). Ich werde mich bemühen, so viele Besucher, wie möglich, für das Thema Blaudruck zu begeistern und werde fleißig meinen neuen Dilians Flyer verteilen.

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Thanks to the Marketing Company Upper-Lusatia/Lower Silesia Dilians is allowed to present Blue-dye products at the International Green Week in Berlin this week, on two days (Wednesday and Thursday). One would think that the Green Week is only about food, but there is a connection: nutrition and blue-dying both come mainly from the countryside – and as foods from the regions are increasingly in demand and so textiles from the region could become more popular and well-known. (For example, you could carry home your regional specialities in a regional shopping bag). I’ll try to inspire as many visitors as possible for the blue-dying topic and will be diligently distributing my new Dilians flyer.

Datum: 19.01.2015

Immer wieder diese Wallachmuster

Immer wieder diese Wallachmuster

Am letzten Donnerstag um 20.15 Uhr gab es in meinem beliebten Bayerischen Fernsehen eine tolle Dokumentation, die ich nun allen meinen Lesern wärmstens empfehlen möchte. Unter dem Titel „Unsere Tracht und die Macht“ könnte man chronologisch die Historie und Entstehung der Bayerischen Tracht verfolgen.
Obwohl man oft denkt, man wüßte über dieses Thema schon einiges, erfährt man hier viele neue, oft überraschende Details. Auch das Thema Trachten und Oktoberfest in München wird ausgiebig analysiert und mit unzähligen alten Fotos und Darstellungen dokumentiert. Je länger ich die alten Bilder mit all diesen toll und sehr geschmackvoll angezogenen Menschen betrachtet habe, umso trauriger bin ich darüber geworden, wie unansehlich unser heutiges Straßenbild geworden ist..
Am Ende des ersten Teils (der zweite Teil kommt diesen Donnerstag, am 15.1.um 20.15 in BR3) hat man die Geschichte der westfälischen Wallach Brüder in München erzählt. Ich habe über sie schon in einem Blog Eintrag geschrieben und könnte es noch öfter tun, weil es waren die wirklichen Folklore Stars der damaligen Zeit. Leider ist deren Erbschaft in München nun ganz unsichtbar geworden. Ich fahre daher bald nach München und werde es versuchen, Dilians Handtaschen aus original Wallach Mustern dort in einigen ausgesuchten Geschäften anzubieten. Denn ich bin mir sicher – ohne Wallach fehlt München etwas….

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Last Thursday at 20.15 clock in my favourite Bavarian television program was a superb documentation, which I can warmly recommend to all my readers. Under the title „Our costume and power“ it chronologically traced the history and origin of the traditional Bavarian costume.
Although I often think I know all about this issue, I often learn new and surprising details. The topic ‚Costumes of Oktoberfest in Munich‘ has been extensively analyzed and documented with countless old photos and illustrations. The longer I look at the old pictures with all these great and tastefully dressed people, the more I became sad about how unattractive our current streetview has become today …
Towards the end of the first part (second part coming this Thursday at 20:15 on 15.1. in BR3) they told the story of the Westphalian brothers Wallach in Munich. I’ve already written about them in a blog entry and could do it more often, because they were the real stars of the folklore of that time. Unfortunately, their legacy in Munich has now become quite invisible. Soon I go to Munich and will try and present Dilians handbags with the original Wallach patterns to some chosen stores. For I am sure – without Wallach something is missing in Munich.

Datum: 13.01.2015

Dilians liebt Sixties

Dilians liebt Sixties

I now present with pride to my readers and potential customers two new Dilians handbags. The two really hip and modern blue patterns were designed in Czechoslovakia in the sixties for the blue-dye master Jiri Danzinger. In the former Czechoslovakia, there were many creative artists who worked especially for the traditional blue-dye firms, and they supported them with a lot of new ideas. They dreamt up not only new blue patterns, but also created new fashion designs from the blue-dye materials.
It was a golden age for the blue-dyers and also for all other folk traditions, unfortunately they all but disappeared after the so called Velvet Revolution in 1989.
I founded my company Dilians, because I have missed this alliance – old traditions – modernly transformed – in the recent globalised world. I want to build on the work of all those creative people from then who understood it very well, to make local tradition modern.
Now it is up to consumers, to see if they are ready to patronize this work of mine, by occasionally buying my products?

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Hiermit möchte ich meinen Lesern und eventuellen Kunden mit Stolz zwei neue Dilians Handtaschen präsentieren. Die beiden, eigentlich coolen und modernen Blaudruck Muster wurden in der Tschechoslowakei in den Sechziger Jahren für den Blaudruckmeister Jiri Danzinger entworfen. In der damaligen Tschechoslowakei gab es viele kreative Künstler, die speziell für die traditionellen Blaudrucker gearbeitet haben und diese mit neuen Ideen unterstüzt haben. Sie ließen sich sowohl neue Blaudruck Muster, als auch neue Modekreationen aus Blaudruckstoffen einfallen lassen. Es war es ein goldenes Zeitalter für den Blaudruck und auch für alle anderen Folklore Traditionen, leider ist das alles aber nach der sogennanten samten Revolution in 1989 verschwunden.
Da ich  diese Verbindung – alte Traditionen – modern umgesetzt – eben in den letzten globalisierten Jahren total vermisst habe, habe ich meine Firma Dilians gegründet. Ich will an die Arbeit all dieser kreativen Leute von damals, die es sehr gut verstanden haben, einheimische Tradition modern zu gestalten, anknüpfen.
Jetzt liegt alles nur noch an den Konsumenten, ob sie auch bereit sind, meine Arbeit durch den gelegentlichen Kauf meiner Produkte zu schätzen?

Datum: 06.01.2015

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