Dilians Blaudruck Blog

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Blaudruck im Dürerhaus Erfurt

Blaudruck im Dürerhaus Erfurt

Zu Besuch in der Blaudruckerei im Dürerhaus in Erfurt    

Endlich hat es mit diesem Besuch geklappt. Die Blaudruckerei im Dürerhaus, die dieses Jahr nicht in Gutau dabei war,  stand schon lange auf unserem Terminplaner. Auf dem Rückweg aus München war es vor kurzem endlich so weit! Wir haben das Auto eingeparkt und sind ganz neugierig durch die wunderschöne Erfurter Altstadt marschiert. Bald darauf sind wir in der Schlösserstraße fündig geworden und waren ganz entzückt. Selten hat der Blaudruck so eine tolle Möglichkeit der Präsentation, wie in diesem wunderschönen Laden! Im restaurierten Keller, ein Stockwerk tiefer, wird fleißig Stoff bedruckt und blau gefärbt. Optimal, solche kurzen, CO neutralen Lieferwege. Hier muss man mit der Ware von der Produktionsstätte in die Verkaufsstätte nur einmal die Treppe hoch laufen.  

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Visiting the Blaudruckerei in Dürerhaus in Erfurt

At long last, this visit worked. The Blaudruckerei in the Dürerhaus, who were missing from Gutau this year, has long been on our schedule. The time came on the way back from Munich! We parked the car and wandered curiously through the beautiful Erfurt old town. Soon afterwards we found it in the Schlösserstraße, and were delighted. Rarely has the blue-dyers such a great opportunity to present itself, as in this beautiful shop! In the restored basement, one floor lower, the fabric is printed and blue dyed. Optimal, such short, CO neutral delivery routes. Here one only has to go up the stairs with the goods from the production area to the sales area.

Blaudruck in Erfurt

Erfurt


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Datum: 21.07.2017

Dilians Blaudruck und die Tölzer Rose in Bad Tölz

Dilians Blaudruck und die Tölzer Rose in Bad Tölz

Altes Rosen Muster auf Dilians Handtaschen in Bad Tölz

Wallach Muster Tölzer Rose dahoam, das habe ich mir schon lange gewünscht! Dieses herrliche historische Stoffmuster Motiv stammt aus Bad Tölz. Früher hat man es oft auf die Bauernschränke aufgemalt und heilige Bilder damit ausgeschmückt. Schon in 2013 haben wir das Tölzer Stadtmuseum besucht, um über die „Tölzer Rose“ zu recherchieren, siehe Link:    

http://www.dilians-blaudruck.de/die-tolzer-rose/

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Old roses pattern on Dilians handbags in Bad Tölz

The Wallach pattern Tölzer Rose coming home, that’s what I have wanted for a long time! This wonderful vintage fabric motif comes from Bad Tölz. In the past, it was often painted on the farmers cupboards and then decorated with sacred images. We came to the Tölzer town museum in 2013 to research about the „Tölzer Rose“, see the above link:

Tölzer Rose


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Datum: 20.06.2017

Dilians bei Online Magazin „Trachtenbibel“

Dilians bei Online Magazin „Trachtenbibel“

Der Blaudruck, die Trachtentasche und die „Trachtenbibel“

sind ab sofort in einem sehr schön geschriebenen Artikel vereint. Das österreichische Internet Magazin „Trachtenbibel“ hat an einer Dilians Trachtentasche so viel Gefallen gefunden, dass es ihm sogar einen längeren Text wert war. Ich bedanke mich sehr bei der Autorin des Textes, bei der Frau Mag. Barbara Riedl und freue mich auf eine eventuelle zukünftige Mitarbeit! Übrigens: Ihr Online Magazin ist für alle Trachten- und Dirndl Fans ein Muss! Es ist erstens sehr unterhaltsam geschrieben, zweitens findet man da verschiedene umfangreiche Informationen zum Thema Trachten und drittens wird da eine große Produkt und Firmen Auswahl präsentiert. Idealerweise sollte sich der Kunde vor einem Trachten und Dirndl Kauf zuerst hier informieren. Dieses Portal ist eine gute Alternative zu den Zeitschriften in den Presse Läden. Eine Zeitschrift genau zu diesem Thema findet man dort nämlich NICHT.

Luxuriöse Taschen machen „blau“

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Blue-dye, the Tracht Bag and the „Tracht bible“
are now combined in a very beautifully written article. The Austrian internet magazine „Trachtenbibel“ has found so much pleasure on a Dilian Tracht bag that it was worth a longer text. I would like to thank the author of the text, Barbara Riedl and I look forward to a future cooperation. By the way, your online magazine is a must for all fans of traditional costumes and Dirndl! Firstly, it is very entertainly written, secondly one finds an extensive information on the theme of costumes and thirdly there is presented a large selection of products and companies. Usually, the customer should first inform themselves here before making a costume and Dirndl purchase. It is a good alternative to the magazines one finds in the press shops. A journal on exactly this topic is NOT there.

Datum: 09.06.2017

18. Tölzer Rosen und Garten Tage von 2. bis 5. Juni 2017

18. Tölzer Rosen und Garten Tage von 2. bis 5. Juni 2017

Die wunderschöne „Tölzer Rose“ endlich dahoam                                                                                  Nach dem Gutauer Färbermarkt haben wir neulich auch noch ein Zwischenstopp beim Herrn Fromholzer im Bayerischen Wald gemacht. Herr Fromholzer hat uns erzählt, dass es ein Markt in Bad Tölz gibt, dass „die Tölzer Rosentage“ heißt. Was gäbe es eigentlich für sein Wallach Muster „Tölzer Rose“ passenderes, als ein Markt mit so einem Namen? Nichts, wie hin, haben wir gedacht und ein Paar Tage später in Bad Tölz mit der sehr netten Veranstalterin gesprochen. Und nun hat es wirklich geklappt: Dilians stellt Taschen mit dem Muster Tölzer Rose auf dem Markt „Tölzer Rosentage“ an diesem Pfingstwochenende aus! Wir sind jetzt schon auf die Reaktionen der Bad Tölzer Bürger gespannt, mal sehen, wie viele dieses Muster noch kennen? Nur noch das Wetter muss auch mitspielen, wir hoffen sehr, dass es diesmal etwas besser wird, als in Gutau!

http://rosentage.de

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The beautiful „Tölzer Rose“ finally home

Recently after the Gutauer Färbermarkt, we made an staging post by Mr. Fromholzer in the Bavarian Forest. Mr. Fromholzer mentioned that there is a market in Bad Tölz, called „the Tölzer Rosentage“. What would be more appropriate for his Wallach pattern „Tölzer Rose“ than a market with the same name? We had to ask we thought, and so a few days later in Bad Tölz we spoke to a very busy organizer. And it worked out: Dilians presents bags with the pattern Tölzer Rose at the market „Tölzer Rosentage“ on this Whitsun weekend! We are looking forward to the reactions of the people from Bad Tölz. Let’s see how many know this pattern? Only the weather has to play its part, and we hope that this time, it will be better than in Gutau!

 

Bad Tölzer Rose Tasche kommt Heim 3Bad Tölzer Rose Tasche kommt Heim 2

Datum: 30.05.2017

UNESCO immaterielles Kulturerbe

UNESCO immaterielles Kulturerbe

Der Blaudruck bekommt hoffentlich endlich die UNESCO Ehre, die er verdient

Diese gute Nachricht von gestern, mit dem Inhalt UNESCO, kann und will ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Mein lieber Freund, Herr Wolfgang Jentsch aus Großpostwitz, ein Liebhaber, ein großer Kenner und Sammler des Blaudrucks, hat mir eine Email mit folgenden Links geschickt:

 
 
Es ist für mich eine große Ehre, mit Blaudruck arbeiten zu können
 
Der Blaudruck wird als Anwärter für den Titel „UNESCO immaterielles Kulturerbe“ in die Listen eingetragen. Näheres über die Nominierung kann man im ersten Link erfahren. Der zweite Link ist in slowakisch. Es beinhaltet allerdings einen ähnlichen Text mit den gleichen Infos, wie der erste Link in deutsch.
Nun bleibt es zu hoffen, dass sich die Entscheidungsträger für den Blaudruck entscheiden und dass es dann einen großen Grund zum Feiern geben wird. Auch für mich als Dilians wäre es fantastisch. Wie viele Designer dürfen ein Kulturerbe in deren Entwürfen weitergeben? Vielleicht gäbe es dann bei jedem Produkt eine wichtige Bemerkung: Das Stoffmuster des jeweiligen Dilians Produkts ist ein UNESCO immaterielles Kulturerbe.
Ob das kein Verkaufsargument wäre?!
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The Blaudruck will finally get the UNESCO honor it deserves
I can not and will not withhold from my readers this good news from yesterday, about UNESCO. My dear friend, Mr. Wolfgang Jentsch from Großpostwitz, a lover, a great connoisseur and collector of Blaudruck, sent me an email with the following links:
 
 I am honoured to work with Blaudruck
 
Blaudruck has entered the lists as a candidate for the title „UNESCO immaterial cultural heritage“. You can find out more about the nomination in the first link. The second link is in Slovak. However, it contains a similar text with the same information as the first link in German.
Now we hope that the decision makers for Blaudruck will decide and then we will have a great reason to celebrate. For Dilians it would be fantastic. How many designers are allowed to use a cultural heritage in their designs? Perhaps then there would be an important remark for each product: The fabric pattern of the each Dilians product is a UNESCO immaterial cultural heritage.
Wouldn’t that be a good sales argument?
 
Datum: 22.03.2017

Erbe, Tradition, Innovation, Mode

Erbe, Tradition, Innovation, Mode

Heritage, Tradition, Innovation, Fashion

so heißt ein neues, fantastisches, letztes Jahr im Herbst erschienenes Buch in Prag/Tschechien. Es ist zweisprachig geschrieben – Seite für Seite kommt der Text zuerst auf tschechisch und dann auf englisch. Das macht es auch für interessierte Leser aus dem Ausland sehr attraktiv. Zum Thema Tradition in der Textilbranche gibt es im Allgemeinen nicht gerade ein Überangebot an Publikationen.

Dieses tolle Buch war eigentlich ein Katalog und Ergänzung einer sehr interessanten Ausstellung, die im letzten Herbst bis Anfang Dezember in Prag verlaufen ist. Eigentlich hätte ich diesen Beitrag schon letztes Jahr vor Weihnachten schreiben müssen. Wegen meiner Näherei von Dilians Produkten für die Weihnachtsmärkte bin ich leider nicht dazugekommen.

Das Altbewährte und Traditionelle könnte wieder aktuell werden – wenn wir es wollen

Zur Zeit entdecken immer mehr junge Designer, (ähnlich, wie auch ich), die alten einheimischen Textil Traditionen. Man stellt immer wieder auf´s Neue fest, dass die älteren Generationen der Textil und Mode Designer fantastische Arbeit geleistet haben. Deren handwerkliches Können ist heute leider entweder in Vergessenheit geraten, oder es ist auch teilweise unerreichbar. Die meisten Designer der Fünfziger oder Sechziger Jahre leben heute nicht mehr. Auch die Mehrzahl deren Werkstätten sind in der Vergangenheit verschwunden und mit denen das handwerkliche „Know How“ dieser Leute.

Prager Hochschule für Kunst und Industrie Design

Einige dieser früheren talentierten Designer konnte man eben auf dieser wunderschön künstlerisch und geschmackvoll präsentierten Ausstellung in Prag bewundern. Sie hat auch am richtigen Ort und Stelle stattgefunden – im großen Saal am Eingang in die „UMPRUM“ – der traditionellen und berühmten Prager Hochschule für Kunst und Industrie Design. Und weil auch das Thema „Blaudruck“ (das zum Glück noch nicht gänzlich in der Vergangenheit verschwunden ist), präsent war, war es für mich ein Muß, diese Ausstellung zu besuchen.
Buchautorin Frau Alice Klouzkova und Frau Jitka Binderova mit Tochter Klara

Ausstellungsrundgang mit der Autorin

Es war mir auch eine große Ehre, die junge Autorin der Ausstellung, Modedesignerin und gleichzeitig die Buchautorin Frau Alice Klouzkova kennengelernt zu haben. Trotz ihrer Erkältung, war sie so nett und freundlich, mich und Frau Jitka Binderova mit Tochter Klara (von der tschechischen Blaudruck Kunstwerkstatt Arimo Straznicky modrotisk) persönlich durch ihre Ausstellung zu führen. Sie hat uns erzählt, dass auch sie selber als Designerin nun dabei ist, die alten Techniken und Muster in ihren Entwürfen zum neuen Leben zu erwecken. Sich eben mal auch von der Tradition inspirieren lassen, das finde ich großartig! Je mehr Designer so arbeiten wollen, desto mehr Überlebenschancen haben diese alten Textil Traditionen und die Vielfalt im Allgemeinen. Wie zunehmend langweilig sind sie doch: die meisten Fußgängerzonen dieser Welt mit überall den gleichen Modeketten. (Meine persönliche Meinung).

Frau Klouzkova, DANKE!

Copyright Buchhülle : UMPRUM Praha – mit freundlicher Genehmigung von der Frau Alice Klouzkova 

http://www.umprum.cz

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Heritage, Tradition, Innovation, Fashion

This is the name of a new and fantastic book published last autumn in Prague, Czech Republic. It is written bilingually – page by page the text comes first
in Czech and then in English. This makes it very attractive for interested readers from abroad. On this subject, there are not many publications.
This book was actually a catalog and a supplement to a very interesting exhibition, which took place in Prague in early December. Actually, I should have
written this post last year before Christmas, but because I was sewing Dilians products for the Christmas markets, I unfortunately did not get to it.

The tried and true and the traditional could become actual again – if we want it

Currently, more and more young designers are discovering the old local textile traditions (similar to me). It is always true that the older generations of
textile and fashion designers have done a fantastic job. Unfortunately, their craft skills are now either forgotten, or they are partly inaccessible. Most
designers of the fifties or sixties are not alive today. Even the majority of their workshops have disappeared in the past and with which the craftsmanship
the „know how“ of these people.
Some of these former talented designers could be admired at this wonderful artistically and tastefully presented exhibition in Prague. It was also in the
right place – in the great hall at the entrance to the „UMPRUM“ – the traditional and famous Prague College of Art and Industrial Design. And because the
subject of „blue-dyeing“ (which, fortunately, has not entirely disappeared in the past), was also a must for me to visit this exhibition.

Exhibition tour with the author

It was also a great honor to have met the young author of the exhibition, modedesigner and at the same time the author of the book Mrs Alice Klouzkova.
Inspite of a cold, she was so nice and kind to lead me and Mrs.Jitka Binderova with her daughter Klara (from the Czech Blaudruck art workshop Arimo
Straznicky modrotisk) personally through her exhibition. She told us that she, too, as a designer, is now also giving the old techniques and patterns in her
designs a the new life. Just let yourself be inspired by the tradition, which I find great! The more designers want to work this way, the more survival
chances are for these old textile traditions and diversity in general. I find that most pedestrian zones in the world with everywhere the same fashion chains
have become increasingly boring. (My personal opinion).

Thank you, Mrs. Alice Klouzkova

Copyright Book cover: UMPRUM Praha – courtesy of Mrs. Alice Klouzkova

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Dedictví, tradice, inovace, móda

tak se jmenuje nová, fantastická, loni na podzim v Praze vydaná kniha. Je napsaná dvojjazyčně: na každé stránce je text nejdříve psán v češtině a pak hned v angličtině. To knihu dělá velmi atraktivní i pro zájemce z cizích zemí. Tímto tématem není trh s knihami zrovna zaplaven velkým množstvím publikací.

Skvělá kniha s mnoha fotkami byla vlastně katalogem a doplńkem velmi zajímavé výstavy, která proběhla minulý podzim začátku prosince v Praze. V podstatě jsem tento příspěvek měla napsat již vloni před Vánoci. Kvůli mému šití Dilians produktů pro Vánoční trhy jsem se k tomu ale bohužel nedostala.

To osvědčené a tradiční v módě by mohlo být zase aktuální – když budeme chtít

V současné době objevuje stále víc módních návrhářů, tak jako i já, staré domácí textilní tradice. Znovu a znovu je vidět, že starší generace textilních a oděvních návrhářů odváděly fantastickou práci. Jejich rukodělné techniky upadly dnes v zapomnění. Jejich umu se dá, jestli vůbec, už jen částečně dosáhnout. Většina tehdejších návrhářů padesátých a šedesátých let již dnes nežije. Také jejich dílny zmizely v minulosti a s nimi i tradiční dovednosti těchto lidí.

Návštěvníci mohli na této krásně, umělecky a velmi vkusně prezentované výstavě obdivovat právě několik techto talentovaných návrhářů z dřívějška. Výstava se také konala takříkajíc na správném místě – ve velkém sále přímo u vchodu do Umělecko průmyslové školy v Praze – tradiční a známé pražské vysoké školy. A protože bylo obsaženo i téma modrotisku, který naštěstí ještě úplně v minulosti nezmizel, bylo pro mne přímo povinností výstavu navštívit.

Prohlídka výstavy s autorkou

Bylo mi též velkou ctí, na výstavě osobně poznat mladou autorku výstavy, módní návrhářku a zároveń autorku knihy paní Alici Klouzkovou. Přestože byla velmi nachlazena, byla tak milá a přátelská, že nás – mne, paní Jitku Binderovou a její dceru Kláru z firmy Arimo Strážnický modrotisk – výstavou osobně provedla. Vyprávěla nám, že i ona sama u svých návrhů nyní tyto staré techniky, vzory a postupy ráda používá. Inspirace tradicí – to je přesně ono! Čím víc návrhářů takto chce pracovat, tím lépe,tím větší šanci na přežití tyto staré výrobní postupy mají. Že se tím i přispívá k rozmanitosti na trhu módy všeobecně, není jistě třeba zdůrazńovat.
Čím dál nudnější je totiž většina světových pěších zón tohoto světa se všude stejnými módními řetězci. (Můj osobní názor).

Paní Klouzková, děkuji!

Copyright obal knihy: UMPRUM Praha – s přátelským dovolením pani Alice Klouzkové

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Datum: 27.02.2017

Herzlich willkommen, zum Blaudruck Abend

Ein Blaudruck Abend in Jakob Passage 1

blaudruck-abend-2

Datum: 21.09.2016

Zu Besuch im Textilmuseum in Ceská Skalice

Zu Besuch im Textilmuseum in Ceská Skalice

Da alle Dilians Ledertaschen bekanntlich in der Tschechischen Republik unter fairen Bedingungen produziert werden, bin ich mit meinem Mann oft in meiner alten Heimat unterwegs. Diesmal wollten wir uns das Textilmuseum anschauen, das uns der Herr Wolfgang Jentsch aus Großpostwitz, der absolute Blaudruck Kenner und Liebhaber, neulich empfohlen hat.
Leider ist die Kleinstadt Česká Skalice nicht gerade direkt auf der Autobahn, wir haben uns sogar zweimal verfahren, aber dann hat uns das interessante Museum wirklich belohnt.

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Since all my Dilians leather bags are known to be produced in the Czech Republic under fair conditions, I’m often travelling with my husband through my old country. This time we wanted to take a look at a Textile Museum, that Mr. Wolfgang Jentsch from Großpostwitz, an absolute connoisseur and lover of blue-dying, had recently recommended to us .
Unfortunately, the small town of Česká Skalice is not exactly on the main road, and we lost our way twice, but in the end we were rewarded by this interesting museum.


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Datum: 09.08.2016

Blau mit weißen Blumen

Blau mit weißen Blumen

– eine nostalgisch – aktuelle Sonderausstellung in Kulturschloss Spremberg
Zuerst möchte ich mich für diesen Tipp bei dem Herrn Jentsch aus Großpostwitz herzlich bedanken, denn ohne ihn wäre mir diese wohl entgangen.
Letztes Jahr, bei den Leinentagen im Barockschloss Rammenau in August, habe ich an meinem Dilians Stand eine sehr nette ältere Dame kennengelernt. Diese Dame hieß Barbara Zenker und sie erzählte mir, dass sie ab den sechziger Jahren sehr viel mit Blaudruck gearbeitet hat.

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– A nostalgic – special current exhibition in Kulturschloss Spremberg.
First I would like to thank Herr Jentsch from Großpostwitz for the tip, because without it I would have missed it.
Last year, at the linen day in Barockschloss Rammenau in August, I met a very nice elderly lady at my Dilians stand. This lady, Barbara Zenker, told me that she worked a lot in the sixties with blue dye.

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Datum: 31.05.2016

Oh, wie schön ist Indigo

Oh, wie schön ist Indigo

Es ist für mich eine große Ehre, meinen Lesern heute ein neues Buch vorstellen zu dürfen:  Das wunderschöne, sehr interessante Buch wurde von Herrn Friedemann Fegert geschrieben und trägt ein vielversprechendes Titel „Oh wie schön ist Indigo – Färber und Blaudrucker-Handwerk im Wandel der Zeit. Dieses Buch ist zum 90. Geburtstag von Herrn Josef Fromholzer aus Ruhmannsfelden im Bayerischen Wald erschienen. Es behandelt sehr umfassend, mit vielen abgebildeten historischen Dokumenten, die ganze Geschichte der alteingesessenen Färber Familie Fromholzer. Schon im Jahre 1648 wurde nämlich der Name Fromholzer in den Martikeln der Pfarrei Vilshofen an der Donau erwähnt, Gottfried Fromholzer, der sogenannte „kunstreicher Meister“, war wohl der allererste Färber der Familie (damals „Schwarzfärber“ genannt).

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It is a great honour for me, to present to my readers a new book today: The beautiful and very interesting book written by Mr. Friedemann Fegert and carries a promising title „Oh how beautiful is Indigo – Dyers and the blue dye craft through the ages“ This book has been published to mark the 90th birthday of Mr. Josef Fromholzer from Ruhmannsfelden in the Bavarian Forest. It covers the whole story of the long-established dyer-family Fromholzer very comprehensively, with many illustrated historical documents. The name of the very first dyer family, Fromholzer was mentioned in the Register of the parish Vilshofen in 1648. Gottfried Fromholzer, the so-called „artistic master“, was probably the first dyer in the family (then called „Black dyer“).
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Datum: 19.05.2016

Blaudruck! Eine schöne Osterausstellung in Prag

Blaudruck! Eine schöne Osterausstellung in Prag

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher schreiben, denn es ist schon mehr als 14 Tage her. In der letzten Zeit habe ich aber sehr viel zu tun gehabt und bin einfach nicht dazugekommen. Dafür möchte ich mich bei meinen Gastgebern nun entschuldigen und mich gleichzeitig für die Einladung bedanken.
Nun aber zu der Ausstellung: Es war für mich ein tolles Gefühl, in Prag, wo früher an jeder Ecke Blaudruck in vielen Schaufenstern zu sehen war und irgendwie immer dazugehört hat, (es gab ja damals keine globalen Modeketten) diese Textiltradition gerade in meiner Heimatstadt endlich wieder erleben zu dürfen. Diesmal in der Prager Galerie „Scarabeus“ unter dem Motto: Ostern – die Bräuche, die Traditionen und das Kunsthandwerk. Nach der Eröffnungsvernisage, bei der auch ich ein Paar Sätze über den Blaudruck sagen konnte, gab es einen regen Austausch unter den geladenen Gästen zu diesen Themen.
Ein Teil der, von der Galeristin, Frau Katerina Ebelova, liebevoll zusammengestellten Ausstellung, waren auch die Korbmacher Traditionen aus der Stadt Celakovice, wo es lange vor dem Zweiten Weltkrieg viele Korbmacher gab. Die Besucher können sich hier auch über die zwei letzten Blaudrucker in Tschechien informieren, es gibt schöne Infoposter mit allen Informationen und Fotos. Einige Blaudruck Exponate hat auch mein neuer Bekannter Herr Milan Bartoš, Formstecher aus Kuks/Dvůr Králové nad Labem ausgeliehen, von ihm habe ich auch über diese Ausstellung erfahren.
Auch die wunderschön geschmückte Ostereier waren diesmal Indigoblau!
Ich finde: Gerade in den Osterfeiertagen sollte man unbedingt diese gelungene Osterausstellung besuchen!

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Modrotisk! Krásná velikonoční výstava v Praze
Tento příspěvek jsem vlastně chtěla napsat už dávno, protože je to už déle, než 14 dní. V poslední době jsem ale měla hodně jiné práce a jednosuše jsem se k tomu nedostala. Za toto zdržení bych se nyní ráda mým hostitelům omluvila a zároveň bych jim ráda poděkovala za pozvání.
Nyní ale k samotné výstavě: Byl to pro mne příjemný pocit, v Praze, kde modrotisk byl vidět dříve v mnoha výlohách takříkajíc na každém rohu a tak nějak k městu patřil (dříve ovšem neexistovaly globální módní řetězce) tuto textilní tradici v mém rodném městě konečně zase jednou zažít.
Tentokrát v pražské galerii „Scarabeus“ pod názvem: Zvykoslovné Velikonoce – Tradiční řemesla a techniky. Po vernisáži, při které jsem i já mohla říci několik vět na téma Modrotisk, probíhaly mnohé zajímavé rozhovory mezi četnými pozvanými hosty.
Část výstavních exponátů, které galeristka paní Kateřina Ebelová láskyplně vybrala, byly také historické košíkářské výrobky z Čelákovic, kde již dlouho před druhou světovou válkou existovalo mnoho košíkářů. Návštěvníci se také mohou na velkých informačních plakátech s mnoha fotkami podrobně informovat i o dvou posledních českých modrotiskařích – panu Danzingerovi a panu Jochovi. Některé modrotiskové exponáty zapůjčil i můj nový známý Milan Bartoš, vzorkorytec z Kuksu/Dvora Králové nad Labem, od něj jsem se o této výstavě také dozvěděla.
Ovšemže nesměly chybět tradiční velikonoční kraslice – v tomto případě byly indigově modré!
Specielně o Velikonočních svátcích lze návštěvu této výstavy vřele doporučit!

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I wanted to write this post much earlier, because it occured more than 14 days ago. But I have recently had very much to do and had simply no time. For this, I apologize to my hosts.
But now to the exhibition; It was a great feeling for me to be in Prague, where earlier one could see blueprint in shop windows on almost every corner where it belonged, (there were then no global fashion chains) to experience again this textile tradition in the town of my birth. This time it was in the Prague gallery Scarabeus under the slogan: Easter – Customs, Traditions and Crafts.
After the start of the vernissage, I spoke a couple of sentences about blue-dying, and there was a lively exchange on these topics among the invited guests.
Part of the lovingly compiled exhibition by the gallery owner, Ms. Katerina Ebelova, was the basketmaker’s tradition from the city Čelákovice, where long before the Second World War there were many basketmakers. Visitors could also find information about the last two blue-dyers in the Czech Republic. They lent some Blue-dye exhibits to my new acquaintance Milan Bartoš, a block print maker from Kuks / Dvůr Králové nad Labem, and it was from him that I learned about this exhibition. There was a nice poster with all the information and photos, and this time the beautifully decorated Easter eggs were indigo blue!
I think that especially in the Easter holidays a visit to this successful Easter exhibition is definitely worth it!

Galerie Scarabeus 2Galerie Scarabeus 3

Galerie Scarabeus 8Galerie Scarabeus 4Galerie Scarabeus 5Galerie Scarabeus 7Galerie Scarabeus 9Galerie Scarabeus 11Galerie Scarabeus 6Galerie Scarabeus 13Galerie Scarabeus 10Galerie Scarabeus 14

Datum: 22.03.2016

Neue Dilians Produkte

Neue Dilians Produkte

Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es einige Neuankömmlinge in der Dilians Handtaschen Familie. Zum Beispiel einige neue Crossbodybags und kleine Umhängetäschchen mit neuen Mustern. Ganz neu dazugekommen ist nun ein kleines rundes Täschchen für das Nötigste.
Diese einfache Variante habe ich speziell für die wunderschönen kleinen Motive der Blaudrucker ausgesucht. Die tollen Motive benutzt man normaleweise meistens bei der Gestaltung der verschiedenen Blaudruck Tischdecken. So sind sie eigentlich für die meisten Menschen unsichtbar, denn die Gestaltung des privaten Esstisches geschieht zum Glück in Veborgenem. Mit meinen kleinen Dilians Täschchen will ich nun diesen kleinen Kostbarkeiten verhelfen, das Straßenbild etwas zu verschönern. Falls das Motiv allerdings mal nicht so ganz zu der übrigen Kleidung passen sollte, kann man die Tasche auch umgekehrt tragen, also mit der Lederseite nach oben.
Im Gegensatz zu den Dilians Handtaschen über ein Hundert Euro werden die beiden kleinen neuen Dilians Täschchen, die 79 und 89 Euro (inkl. MwSt) kosten, nicht in der üblichen limitierten Auflage auf 44 Stück angeboten. Man findet drinnen im Futter also keine Nummer, nur den Firmennamen.
So, und jetzt wünsche ich meinen neuen „Babys“ viel Glück im Weihnachtgeschäft!

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Just in time for Christmas, here are some newcomers to the Dilians handbags family. For example, some new Crossbody bags and small shoulder bags with new patterns. Entirely new is the addition of a small round bag for the essentials.
I have specially selected this simple version for the beautiful little motifs of the blue-dyers. The lovely designs normally used in the forming of the different blue-dye tablecloths. So they are actually for most people invisible, because the design of the private dining table is luckily hidden. I now want to help these little treasures, my small Dilians bags, bring a little beauty onto the street. If the pattern and the colour don’t fit with the rest of your clothes, you can wear the bag vice versa, with just the leather showing.
Unlike the Dilians handbags above a hundred euros, the two small new Dilians bag, will cost 79 and 89 euros (incl. VAT), without the restricted edition of 44 pieces. So one finds on the inside lining no number, but only the company name Dilians.
Now I wish my new „babies“ a lot of luck in the Christmas rush!

JULIA 3

Datum: 30.11.2015

Ein Original Wallach Dirndl und das verschwundene Wallach Geschäft in München

Ein Original Wallach Dirndl und das verschwundene Wallach Geschäft in München

Es freut mich sehr, dass ich dem Leser heute eine schöne Erinnerung an den Gredinger Trachtenmarkt in September präsentieren kann – ein echtes Wallach Dirndl, das mir dort eine nette Dame an ihrem Stand gezeigt hat. Zu meiner Überraschung war der Dirndl Stoff gar nicht handbedruckt, sondern gewebt! Anscheinend haben die Wallach Brüder auch Stoffe von verschiedenen Webereien eingekauft, oder haben sogar vielleicht selber eine eigene Weberei gehabt. (?) Wie dem auch sei – der Stoff ist wunderschön, eine tolle Qualität. Ich würde sagen – es ist offensichtlich ein Jacquard Stoff mit eingewebtem Muster. Das ganze Dirndl wirkt sehr geschmackvoll, modern und zeitlos.

Vielleicht ist es eben nicht einmal so alt, sondern ist irgendwann in den Fünfzigerjahre entstanden. Vielleicht könnte mir jemand hier weiterhelfen? Ich könnte mir sofort vorstellen, so ein schönes Modell mal auf den Wies´n auszutragen.

Dieses herrliche Dirndl hat man in der Vergangenheit sicher in dem sehr beliebten traditionellen Wallach Geschäft in München zum Verkauf angeboten. Nach fast hundert Jahren hat sich für dieses Geschäft in 2007 aber leider kein Nachfolger gefunden und so hat man es einfach zugemacht. Eine globale Modemarke, die man in jeder Fußgängerzone findet, hat die historischen Räumlichkeiten nun angemietet. Für die Stadt München ist die Schließung des Wallach Geschäftes aber, meiner Meinung nach, ein Riesenverlust und eine Fehlentscheidung, denn so eine einmalige und wichtige bayerische Tradition hätte man gerade in der Touristenstadt München niemals sterben lassen dürfen!

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Today I am very pleased to present my readers a lovely reminder of the Gredinger Tracht market in September – a real Wallach Dirndl that was shown to me by a dear lady at their booth. To my surprise, the Dirndl cloth was not hand-printed but woven! Apparently the Wallach brothers also bought from weaving mills, or even maybe had their own weaving mill. (?) Anyway – the cloth is beautiful, with a fine quality.  I would say – it is obviously a Jacquard design with woven patterns. The whole Dirndl looks very tasteful, modern and timeless.

Maybe it’s not so old but comes from the fifties. Maybe someone could help me here?  I can imagine, how such a nice Dirndl would look at the Octoberfest.

This gorgeous Dirndl was certainly offered  for sale in the past in the very popular traditional Wallach shop in Munich. Unfortunately after nearly a hundred years, no successor was found for this business in 2007 and it was simply closed down. A global fashion brand that can be found in every town centre has now rented these historical premises. For the city of Munich, the closing of the Wallach shop was, in my opinion, a huge loss and a bad decision. Such a unique and important Bavarian tradition, especially in the tourist city of Munich should never be allowed to die!

Wallach Dirndl 1a

Wallach Dirndl 2

Wallach Dirndl 3a

Datum: 01.11.2015

Blaudruck – was ist das?

Blaudruck – was ist das?

Neulich hat mich eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass in meinem Blog die wichtigste Information fehlt. Nämlich eine Erklärung, was das Textil Kunsthandwerk Blaudruck eigentlich ist.
Heute schreibe ich schon den 100. Blog Beitrag (!)  Daher wäre es mehr als angebracht, dem Leser diese alte, traditionelle Technik des Stoffdrucks endlich genau zu erklären. Zu Feier des Tages wird dieser Blog Beitrag etwas länger ausfallen, als sonst. Nach einem Prosit zum 100. Beitrag, fange ich nun an:

Blaudruck – Textil Kunsthandwerk

Die Original Blaudruck Stoffe unterscheiden sich im wesentlichen von den industriell bedruckten Stoffen. Sie sind nämlich nicht, wie in einer Fabrik, maschinell und in Sekunden bedruckt und – oder – auch gleichzeitig – gefärbt. Diese zwei Schritte – Bedrucken und Färben erfolgen hier ausschließlich PER HAND. Eine bestimmte Menge an Stoff zu bedrucken und färben kostet in diesen Werkstätten unvergleichbar viel viel mehr Zeit, Kraft und Mühe, als in einer Textilfabrik. Es ist ein echtes Blaudruck – Textil Kunsthandwerk, denn der Blaudrucker hat oft einen Meisterbrief. Früher konnte man in manchen Werkstätten auch eine Lehre machen.

Also – hier für alle Leser, die gerne ganz genau wissen wollen, wie echte Blaudruckstoffe entstehen:                            –  eine kleine Lektion über das Textil Kunsthandwerk Blaudruck für Anfänger:

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Blue-dying – what’s that?

 

The other day a reader pointed out that my blog was missing the most important information – an explanation of what blue-dying actually is.
Today I am writing my 100th post (amazing!) and so its fitting today, to bring this handcraft closer to the readers. To mark the occasion, this blog post will be a little longer than usual. After a toast to the 100th post I will begin:

Blue-dying – textile handcraft

The original blue-dye textiles differ a lot from the industrially printed fabrics. Namely, they are not dyed by a machine and printed in seconds, instead these two steps – printing and dyeing are done here BY HAND. It is a real handcraft and to print a certain amount of material and colour it, will cost incomparably much more time, energy and effort, as in a textile factory.

So – here for all readers who want to know exactly how genuine blue-dye materials are produced – a small Lesson about blue-dying for beginners:

Kompletten Artikel lesen

Datum: 22.10.2015

Auf Blaudruck Pfaden in Tschechien – Teil 2.

Auf Blaudruck Pfaden in Tschechien – Teil 2.

Po stopách modrotisku v Čechách – díl 2.

Jako vždycky jsem na mé cestě po Čechách navštívila obě poslední tradičnímodrotiskové dílny. Po všech těch letech, so se zabývám modrotiskem, je to pro mne vlastně návštěva u přátel.
Paní Jitka Binderová ze Strážnického modrotisku mne při návštěvěupozornila na zrovna probíhající výstavu s názvem: Poselství modrotiskové tvorby Antonie Dostálkové a její vazba na strážnickou dílnu Jochových. A protože mne na téma modrotisk zásadně zajímá všechno, šla jsem do městského muzea na výstavu plna radostného očekávání.
Vlastně jsem až do dnešního dne úplně okouzlená a nadšená, protože ta výstava byla překrásná! V obrazech, které paní Dostálková všechny namalovala světlým, zelenkavým papem na bílou, bavlněnou látku, najde návštěvník tolik lásky a lidského tepla a úplně cítí, že umělkyně maluje takříkajíc svým srdcem. Něco takového se v dnešním přetechnizovaném a chladném světě bohužel už moc často nenachází….Proto nemohu jinak, než seznámit s prací paní Dostálkové také moje čtenáře. S jejím přátelským dovolením prezentuji tímto s hrdostí její dílo, protože nás obě spojuje stejné poselství: Tradiční modrotisk si zaslouží naši plnou pozornost a pomoc, takové krásné umělecké řemeslo nesmí zaniknout!

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Wie immer, habe ich während meiner Reise durch Tschechien wieder einmal auch die beiden tschechischen Blaudrucker besucht. Nach all den Jahren ist es für mich wie ein Besuch bei Freunden.
Frau Jitka Binderová von Strážnický Modrotisk hat mich an eine, gerade laufende Blauduck Ausstellung im Stadtmuseum Strážnice: „Die Botschaft der schöpferischen Tätigkeit der Antonie Dostalková und ihre Verbindung zu der Strážnice Blaudruckwerkstatt der Gebrüder Joch“ aufmerksam gemacht. Da mich eigentlich alles zu meinem Lieblingsthema Blaudruck interessiert, bin ich mit großer Vorfreude hingegangen – und bin bis heute einfach hingerissen – denn diese Ausstellung war so wunderschön!
In den Bildern der Künstlerin, die allesamt mit Blaudrucktechnik – also mit hellgrünem Papp auf weißen Stoff gemalt sind, findet man so viel Liebe und Wärme. Man spürt förmlich, dass diese Dame sozusagen mit ihrem Herz malt. So etwas findet man heutzutage in der übertechnisierten globalisierten Welt leider viel zu selten. Die tolle, fantastische Arbeit der Frau Dostalková will ich nun meinen Lesern nicht vorenthalten und mit ihrem freundlichen Erlaubnis präsentiere ich hier stolz ihren Werk. Denn uns beide verbindet die gleiche Botschaft:
Der traditionelle Blaudruck hat unsere Aufmerksamkeit und Hilfe verdient, so ein tolles Kunsthandwerk darf nicht aussterben!
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei dem Stadtmuseum Strážnice und vor allem bei der wunderbaren Frau Dostalková. Leider sind die Fotos teilweise etwas schwammig, ich hoffe aber, das die Liebe trotzdem durchkommt.

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Once again, as always, during my trips through the Czech Republic, I have visited the two Czech Blue-dye printers. After all these years, it is like a visit among friends.
Mrs. Jitka Binderová of Strážnický Modrotisk told me of an actual Blue-dye Exhibition at the Town Museum Strážnice: „The message of the creative activity of Antonie Dostalková and her connection to the Strážnice Blue printing workshop of the brothers Joch“. Because everything about my favorite subject blue-dyeing really interests me, I went with great anticipation – and to this day I was just thrilled – as this exhibition was so beautiful!
Using the blue-dyeing technology – that is, with light green Papp painted on white cloth, you find so much love and warmth in the pictures of the artist. One senses that this lady is painting with her heart. Unfortunately in today’s technologically burdened globalized world it is rare to find this. I don’t want to deny my readers this fantastic work of Frau Dostalková and so I present with her kind permission her work. The same message connects both of us:
The traditional blue-dye work has earned our attention and support – such a great Craft must not die!
I would like to take this opportunity to thank the Town Museum Strážnice and especially the wonderful Frau Dostalková. Some of the photos are a bit blurred, but I hope that her love still comes through.

Eine Nachricht 1

Dostalkova 8

Dostalkova 2

Dostalkova 1

Eine Nachricht 6

Dostalkova 4

Dostalkova 5

Eine Nachricht 7

Dostalkova 3

Dostalkova 6

Dostalkova 9

Datum: 08.10.2015

Auf Blaudruck Pfaden – Unterwegs in meiner alten Heimat Tschechien

Auf Blaudruck Pfaden – Unterwegs in meiner alten Heimat Tschechien

Po stopách modrotisku – na cestách po mé staré vlasti České republice

Jak jsem se již zmínila, navštívila jsem nedávno výstavu modrotisku v muzeu v Jilemnici. Tam jsem se seznámila se dvěma velmi sympatickými a pro všechny modrotiskaře důležitými osobami, se dvěma posledními takzvanými „vzorkorytci“ v Čechách. Oba pánové mne pozvali do Kuksu, kde provozují nově zřízené muzeum barokního tisku (Renzovo muzeum barokního tisku v Kuksu). Nyní jsem je tam konečně navštívila. Milan Bartoš a Jaroslav Plucha restaurují starší, více či méně poškozené modrotiskové formy. Určitě musí někdy dokonce celou formu vyrobit znovu. Velmi jejich práci obdivuju, protože musí být tak precizní, jako hodináři, nebo houslaři. Pro tuto filigránskou práci je jistě nutné nadání, nebo zděděné geny, jako v případě Milana Bartoše – dědeček byl vzorkorytcem. Vždy si znovu a znovu uvědomuji, jak je každé řemeslo pracovně náročné a vždy znovu a znovu zjištˇuju, že si mnozí z nás, díky levnému zboží z Asie, bohužel odvykli, tuto rukodělnou práci, také finančně, náležitě ocenit.
Protože jsem v mládí jednou se školou Kuks navštívila a od té doby jsem fanynka tohoto magického místa, potěšilo mne, že jsou mnohé, dříve zdevastované domy, nyní krásně zrestaurované.
Toto nové Rentzovo muzeum barokního tisku dříve neexistovalo.  Založil jej pan Doc. Dr. Stanislav Bohadlo (významná osobnost Kuksu) a vzniklo též díky neutuchající energii a snaze mých dvou hostitelů. Klobouk dolů!
Také samotný špitál Kuks byl v posledních dvou letech nově zrestaurován a jeho zahrady byly obnoveny, v každém případě je toto magické místo hodné návštěvy!

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Wie bereits erwähnt, habe ich neulich eine Blaudruckausstellung im Museum in Jilemnice CZ besucht. Dort habe ich zwei sehr sympathische, für alle Blaudrucker sehr wichtige Personen kennengelernt, die beiden wohl einzigen Modelnstecher in Tschechien. Sie haben mich nach Kuks eingeladen, wo sie ein Museum des Barockdrucks mit einer Blaudruckwerkstatt betreiben. (Rentz Museum des Barockdrucks in Kuks). Nun habe ich die Herrschaften dort endlich besucht. Milan Bartos und Jaroslav Plucha sind mit viel Herzblut dabei, vor allem die älteren und leicht beschädigten Modeln der Blaudrucker zu restaurieren. Sicher müssen sie dabei das eine oder andere Model komplett neu machen. Ich bewundere deren Arbeit sehr, denn sie müssen so präzise sein, wie die Uhrmacher oder Geigenbauer. Für so eine filligrane Arbeit muss man wohl auch eine Begabung haben oder erben, so war Milan Bartos´s Großvater früher ebenso ein Modelnstecher. Immer wieder wird mir bewusst, wie arbeitsintensiv Handwerk ist und ich stelle immer wieder fest, dass viele von uns es, dank der Billigwaren aus Asien, verlernt haben, diese Arbeit, auch finanziell, zu schätzen.
Da ich auch in meinen jungen Jahren mit der Schule in Kuks gewesen bin und seitdem ein Fan dieses magischen Ortes bin, war ich froh, dass viele der früher kaputten Häuser nun sehr schön restauriert sind. Das neue Rentz Museum der barocken Kupferstiche gab es früher gar nicht. Der Gründer des Museums, Doc. Dr. Stanislav Bohadlo ist eine herausragende Kukser Persönlichkeit und das Museum ist Dank ihm und der Energie auch eben dieser zwei Gastgeber neu entstanden. Dazu kann ich nur sagen: Chapeau!
Auch das Spital Kuks wurde ganz renoviert und die Gärten revitalisiert, auf jeden Fall ist dieses immer noch magische Ort eine Reise wert.

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As already mentioned, I recently visited a blue-dye exhibition at the Museum in Jilemnice CZ. There I met two very congenial, and very importantly for all Blue Dyers in the Czech Republic, the two remaining printing block makers. They invited me to Kuks, where they run a museum of Baroque prints with a blue-dye workshop. (Rentz’s Museum of Baroque Print in Kuks). I finally visited the gentlemen there. Milan Bartos and Jaroslav Plucha, with a lot of blood, sweat and tears, restore especially the older and slightly damaged blocks of the blue-dyers. Sometimes they have to restore one or the other model from scratch. I admire their work very much because they have to be as precise as a watchmaker or violin maker. You must have a talent or inherit it, to do this filligrane work, as Milan Bartos whose grandfather was also formerly a print block maker. Again and again I realize how labour-intensive hand work is, and due to cheap goods from Asia, many of us have forgotten, that this work costs a lot of money.
When I was young I came with the school to Kuks and have been a fan of this magical place ever since. I am glad that many of the earlier ruined buildings are now beautifully restored. The new Rentz Museum of Baroque Prints did not exist before. Thanks to the founder of the museum, Doc. Dr. Stanislav Bohadlo, an outstanding Kukser personality,and the energy of these two hosts the museum is now there. All I can say: Hats off!
Also the hospital Kuks is now completely restored and the gardens revitalized. It is definitely worth a visit to this still magical place.

Milan Bartos & Jaroslav Plucha

Kuks Museum 2

Kuks Museum 11

Kuks Museum 9

Kuks Museum 10

Kuks Museum 6

Kuks Museum 5

Kuks Museum 3

Kuks Museum 8

Kuks Museum 7

Kuks 1

Kuks Hospital 1

Kuks 3

Kuks 4

Kuks 5

Kuks Hospital 2

Kuks 6

Kuks 2

Datum: 30.09.2015

20. Leinentage im Barockschloss Rammenau in Sachsen

20. Leinentage im Barockschloss Rammenau in Sachsen

Ein tolles Erlebnis!

Ich bin stolz, dass ich mit meiner Firma Dilians dabei sein konnte. Denn dieses Zusammenkommen von Künstlern, Designern, Musik und Kultur war sehr gelungen. Für den Eintritt von 10 Euro wird dem Besucher wirklich viel geboten, man kann den ganzen Tag im Schlossareal verbringen und ständig läuft irgendwo ein interessantes Programm. Nicht nur das, man kann auch das Schlossinnere selber besuchen. Die Arbeit der Restaurator in den letzten zwanzig Jahren ist wirklich bewundernswert. Dieses Schlossambiente gibt dem ganzen Markt irgendwie einen edlen Touch. Ich habe es fast bereut, nicht als Besucher, sondern als Aussteller dabei gewesen zu sein.
Allerdings war es an beiden Tagen so heiß, dass zum Schluss alle Menschen nur noch irgendwo einen schattigen Platz gesucht haben.
Das Leitthema, so, wie in Gutau der Blaudruck, war hier das immer noch in Sachsen produziertes Leinen. Die Aussteller haben alle möglichen Produkte aus diesem wunderbaren Naturmaterial gezeigt. Auch die Firma Hoffmann, die mich mit Leinen beliefert, war mit ihren wunderschönen Leinen Produkten dabei. Sie waren sogar eine von den 5 Gründerfirmen dieses Marktes vor zwanzig Jahren.
Es ist der Beweis, wie man die alten Textiltraditionen abseits der überall gleichen Fußgängerzonen am Leben erhalten kann, dies ist genau auch das Motto meiner ganzen bisherigen Arbeit. Es war für mich einer der schönsten und auch erfolgreichsten Märkte, an denen ich bis jetzt teilgenommen habe.
Ich habe auch viele sehr nette Leute kennengelernt, meine Mitaussteller und einige Besucher, die in der Vergangenheit in der Blaudruck Branche gearbeitet haben. Eine interessante und nette Dame aus Hoyerswerda hat in der Vergangenheit sogar Blaudruck Modenschauen organisiert, über diese Dame werde ich bald einen Blog-Beitrag schreiben.

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A great experience!

I am proud that I could be there with my company Dilians. This assembly of artists, designers, music and culture was very successful. The visitor is offered for an entrance price of 10 euros a complete program. You can spend the whole day in the castle grounds and somewhere there is always an interesting program running . Not only that, you can also go inside the castle itself. The work of the restorers in the last twenty years is truly admirable. This castle ambience gives the whole market somehow a noble touch. It would have been nice to come as a visitor instead of an exhibitor. However, it was so hot on both days that in the end all the people wanted to do was to find a shady place somewhere.
As in Gutau the Blue-dye Day, the theme here was linen still being produced in Sachsen. The exhibitors here show what different sorts of products can be made from this wonderful natural material. The company Hoffmann, which supplies me with my linen, was also with its beautiful linen products here. They were one of the 5 founding companies of this market twenty years ago.
It is proof of how you can keep the old textile traditions alive, as opposed to the boring identical shopping centres everywhere, this is exactly my motto of all my work up till now. It was one of the most beautiful and most successful markets in which I have participated.
I also met a lot of very nice people, my co-exhibitors and some visitors who have worked in the past in the blue-dye industry. There was an interesting and charming lady from Hoyerswerda who used to organize in the past Blue-dye fashion shows. I hope to soon write a blog about this lady.

Barockschloss Rammenau 2

Barockschloss Rammenau 4

Barockschloss Rammenau 3

Dilians Tag 2

Dilians Stand Tag 1

Markt Stand 7

Markt Stand 6

Markt Stand 1

Markt Stand 2

Markt Stand 3

Markt Stand 4

Markt Stand 8

Markt Stand 9

Markt Stand 5

Program 1

Program 3

Program 2

Program 4

Datum: 02.09.2015

Bücher über Blaudruck

Bücher über Blaudruck

In der heutigen Zeit gibt es auf dem Büchermarkt kaum noch Neuerscheinungen zum Thema Blaudruck. Dieses Thema gerät langsam in Vergessenheit. Nur ein Großverlag aus England hat vor ein Paar Jahren ein wunderschönes Buch mit dem Titel „Indigo“ rausgebracht. Ich habe das Buch sogar bei der Blaudruckerin Frau Folprecht-Pscheida durchblättern können. Es ist ein sehr schönes, kostbares Buch mit vielen Bildern, aber leider gibt es da fast ausschließlich asiatische Textilkunst, die europäische wird nur am Rande erwähnt. Nun habe ich mich im Internet nach älteren deutschen Büchern umgesehen und siehe da, es gab sogar eine große Auswahl! Einige habe ich bestellt. Jetzt sind sie alle gekommen und es macht mir eine große Freude darin zu schmökern.
Zwei Bücher berichten über den Blaudruck in Hoyerswerda und es macht mich gleich traurig, dass es diese Werkstatt nicht mehr gibt. Auch von einer Werkstatt in Leipzig ist die Rede, diese existiert auch nicht mehr. Daran kann man diesen unsäglichen Trend der letzten Jahrzente zu immer weniger europäischer Textilkunst, immer weniger Traditionen und immer mehr globale Mode erkennen.
Über alle diese interessanten Bücher einen einzigen Blogbeitrag zu schreiben wäre unmöglich, Fortsetzung folgt!

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At the present time there are hardly any new publications about blue-dyeing on the book market. This topic is slowly disappearing into oblivion.A few years ago a major publishing house in England brought out a wonderful book called „Indigo“. I browsed through the book on my visit at the Blue-dyer Frau Folprecht-Pscheida. It is a very beautiful and precious book with lots of pictures, but unfortunately it is almost exclusively about Asian textile art, the European art is only mentioned in passing. So I searched the internet for earlier German books and lo and behold, there was even a great choice! Some I ordered and now they have all come and it gives me great pleasure to browse through them.
Two books describe the blue-dyeing in Hoyerswerda and it makes me sad that this workshop is no longer there. Also a workshop in Leipzig is mentioned, and that also does not exist anymore. It shows that this unfortunate trend in recent decades towards ever less European textile art, fewer and fewer local traditions and an ever increasing interest in the global fashion.
To write a single blog post about all these interesting books is impossible – next sequel follows!

 

Blaudruck Buch 5Blaudruck Buch 2Blaudruck Buch 3

Blaudruck Buch 4

Blaudruck Buch 6

Datum: 20.07.2015

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 3

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 3

oder was ich noch zum Schluß gerne berichten würde:
Mit großer Freude habe ich nähmlich in Gutau festgestellt, dass es neben den vielen Blaudruckern im besten Alter nun auch ganz junge Leute gibt, die sich dieser Handwerkskunst angenommen haben.Die jungen Enthusiasten findet man erstens in Gutau selber, direkt am Färbermuseum und zweitens in Erfurt, in dem traditionsreichen Dürer-Haus. Und sie beherrschen bereits, oder schon länger, dieses Kunsthandwerk so perfekt, dass auch sie ihre schönen Fertigprodukte in Gutau erfolgreich angeboten haben.
Nun kann man also etwas optimistischer in die Zukunft des Blaudrucks schauen, denn es gibt NACHWUCHS!
Es wird mir eine Ehre sein, auch diese beiden jungen Werkstätten alsbald besuchen zu können.

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The fabled Gutauer Färbermarkt – Part. 3
and what I am happy to report at the finish:
With great joy I discovered in Gutau, that there are now, in addition to the many Blue-dyers in their prime, also a few young people that have chosen this craft for themselves. These young enthusiasts are firstly here in Gutau itself, right next to the Färber Museum, and secondly in Erfurt in the traditional Dürer-Haus. They have so perfectly mastered this art and craft, that they also successfully offer their beautiful finished products here in Gutau.
So now we can look a little more optimisticly in the future of the blue-dying, because there is new blood!
I am looking forward to visiting these two young budding workshops soon.

Herr Wezyk, Firma Blaudruck Erfurt

Duerer Haus 2a

http://www.blaudruck-erfurt.de

http://www.zeugfaerberei.at

Datum: 31.05.2015

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 2.

Der sagenhafte Gutauer Färbermarkt – Teil 2.

Das schöne an diesem einmaligen Event ist auch, dass es am Vorabend davor ein Zusammenkommen von allen Teilnehmern in einer gemutlichen Gaststätte in Gutau gibt. Dieses Zusammenkommen wurde von dem Gutauer Bürgermeister, Herrn Josef Lindner und der zuständigen Dame für den Färbermarkt Frau Regina Holl perfekt organisiert. Es hat mich sehr gefreut, diese beiden Herrschaften persönlich kennenzulernen.
Bei so einem gemütlichen Abend habe ich die Gelegenheit gehabt, mit mir noch unbekannten Blaudruckern ins Gespräch zu kommen. Wo hat man sonst die Gelegenheit, alle möglichen Blaudrucker, die sonst hunderte von Kilometern voneinander entfernt sind, auf ein Paar Quadratmetern zu treffen? Um einen Blaudrucker zu besuchen, muss ich jedes mal mehr, oder weniger Benzin und ganz viel Zeit einplanen. Und hier saßen diese wunderbaren Handwerker alle zusammen am Tisch und ich mitten drin. Der Abend war viel zu kurz, keine Zeit für Fotos.
Am nächstem Markttag haben wir Aussteller dann leider fast keine Zeit mehr für Gespräche gehabt und nur wenige haben es überhaupt geschafft, sich zu verabschieden.

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The beauty of this unique event is that on the eve before there is a gathering of all the participants in a comfortable restaurant in Gutau. This get together was perfectly organized by the Gutauer Mayor, Mr. Josef Lindner and the competent lady for the Färbermarkt, Frau Regina Holl. It made me very happy to get to know these two personally.
During such a nice evening I had the opportunity to talk with many, for me still unknown Blue-dyers. Where else have you the opportunity to meet in a few square meters, all sorts of blue-dyers that are otherwise hundreds of Kilometers apart? To visit a blue-dyer, I have to plan petrol and quite a lot of time. And here were all these wonderful craftspeople sitting together at a table with me in the middle. Unfortunately the evening was much too short, and I had no time for photos.
Next day, market day, the exhibitors had almost no time to talk with one another and a few weren’t even able to say goodbye.

Datum: 20.05.2015

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